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anderswo
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Capitol of Cannabis - Vancouver die Kiffermetropole Kanadas
Wie schon in der letzten Ausgabe des Hanf Journals berichtet, tut sich was
in Kanada. Die Entkriminalisierung, ja sogar die Legalisierung von Cannabis
ist greifbar nah. Wird Kanada nun bald zum neuen Kifferparadies?
Publiziert am: 05.11.02 - Medienformen: Medienform Text


Ich selbst habe dort gut eineinhalb Jahre gelebt. Und seitdem bin ich absolut begeistert von Land und Leuten. Wenn dort im März 2003 von der Regierung über die Legalisierung von Cannabis entschieden wird, gibt es vielleicht einen weiteren guten Grund, um dorthin auszuwandern.

Wer von Kanada hört, denkt meistens zuerst an weite, unberührte Natur, Grizzlybären, Mounties und Holzfäller. Aber das, vom Atlantik bis zum Pazifik reichende Land, hat noch viel mehr zu bieten. Regenwälder, einsame Strände, stille Bergseen oder schneebedeckte Berge laden zum Erkunden und Chillen ein. Kanada ist der zweitgrößte Staat der Erde, mit einer Einwohnerzahl von nur 30 Millionen. Wer hier nicht genug Platz findet, ist selber schuld.
Obwohl das offizielle Staatsoberhaupt immer noch die britische Queen ist, hat Kanada mittlerweile den Status eines eigenständigen Landes. Seine westlichste Provinz ist British Columbia, das jährlich Hanf im Wert von mehreren Millionen Euro herstellt. Ein Großteil davon wird in die USA exportiert.
Auch die "Marihuana Party", die sich aktiv für die Legalisierung von Cannabis
einsetzt, hat hier ihr Zuhause. Bei den letzten Wahlen in BC erreichte sie
überraschenderweise mehr als 3% der Stimmen.
Die größte Stadt des Bundesstaats ist Vancouver, die nicht ohne Grund als
Hauptstadt des Hanfs bezeichnet wird. Sie bietet neben der berühmt berüchtigten "Greenzone" nicht nur für Kiffer viel Spaß. Ein nahe gelegenes Skigebiet "Grouse Mountain", die zahlreichen Strände und das Nightlife bringen viel Abwechslung für Ski-und Snowbordfahrer, Surfer und Partybegeisterte.
Trotz seiner räumlichen Nähe zu den USA, hat Kanada eine sehr liebenswürdige
und keinesfalls so oberflächliche Mentalität wie die der US-Amerikaner. Kanada ist durch seine aus allen Nationen der Welt stammenden Bewohner deutlich multikulturell geprägt.
Das Einzugsgebiet Vancouver hat eine Einwohnerzahl von etwa 2 Millionen und
soll neben Zürich die attraktivste Stadt der Welt sein. Laut dem im Jahr
2000 vorgelegten Bericht, übertrifft die Metropole am Pazifik andere internationale Großstädte um Längen an Lebensqualität und Lebensstandard.
Vancouvers Innenstadt (Downtown) lässt auch jedes Kifferherz höher schlagen.
So finden sich in der Gegend um die Burrard, Cambie und West Hastings Street nicht nur zahlreiche Headshops sondern auch eine Vielzahl netter Cafes, Kinos, Clubs und ausgeflippter Läden.
Öffentlicher Haschischkonsum ist hier schon beinahe Normalität und wird von der Polizei auch mehr oder weniger toleriert. An vielen Straßenecken steigt einem der wohlbekannte süßliche Geruch in die Nase und nicht selten kommt es vor, dass man spontan auf eine kleine Tüte eingeladen wird. Zum gemütlichen Abhängen eignet sich z.B. das "New Amsterdam Cafe" ( 301 West Hastings Street) oder das "Blunt Brothers Cafe" (317 West Hastings Street), wo man nicht nur Live-Musik hören und lecker essen, sondern sich auch noch mit Paraphenalia eindecken kann. Rein darf aber nur, wer über 19 ist. Auch Zigaretten und Alkohol gibt es nicht für unter 19-Jährige zu kaufen.
Im Gegensatz zum übrigen Downtown, sollte man sich von der East Hastings Street nachts eher fern halten. Hier wird nicht nur mit härteren Drogen gedealt, sondern es kann auch vorkommen, dass man der einen oder andern zwielichtigen Person begegnet.
Auch die anderen Stadtbezirke haben viel zu bieten. So befindet sich beispielsweise in Nord Vancouver die über 50 Meter lange "Capilano Suspension
Bridge", eine, über einen Canyon führende Hängebrücke. Wer die Stadt von ganz oben überblicken möchte, sollte die Seilbahn zum "Grouse Mountain" nutzen. Ihr werdet begeistert sein.
Vancouver liegt etwa 200 Kilometer vom US-amerikanischen Bundesstaat Washington entfernt, dessen größte Stadt Seattle in jedem Fall eine Reise wert ist. Auch ein Trip zum größten Ski-Gebiet Nordamerikas "Whistler" oder zur nahgelegenen Inselgruppe "Vancouver Island" ist unbedingt zu empfehlen.
Also auf nach Kanada! Vielleicht sehen wir uns dort...
V. D.


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