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Pop d‘europe
barcelona, marseille, budapest und london erwarten euch in berlin.
(Pub. August 2003)
Publiziert am: 03.08.03 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 03august artikel Pop d‘europe

Zum zweiten Mal veranstaltet das Haus der Kulturen der Welt (HKW) in diesem Jahr ihre Sommerfestival-Reihe Pop d’europe und erfreut damit nicht nur den vom Sommerloch geplagten Berliner, sondern schafft einen Leckerbissen, für den sich auch ein Kurztrip an die Spree lohnt.
„Pop d’europe - migrating sounds in and out of europe“ nennt sich die Idee hinter der Festivalreihe. Sie möchte die musikalische Vielfalt der Popkultur in Europa präsentieren und deren Verbindungen mit musikalischen Entwicklungen und Traditionen anderer Kontinente aufzeigen. Also keine Angst, es geht hier nicht um „Europa sucht den Popstar“, sondern Pop d’europe sucht die neuen Schnittpunkte der Popmusik und findet Fusionen von traditioneller Sufi-Musik mit Dancefloor-Trance, Flamenco HipHop oder den Asian Underground of Transsylvania. Das diesjährige Pop d’europe steht unter dem Motto „Urban Soundscapes“ und setzt den Blickwinkel auf Europas Kulturmetropolen.
Einen besonderen Höhepunkt wird das Konzert des Massilia Sound System aus Marseille darstellen. Das siebenköpfige Musikerkollektiv existiert zwar schon seit 20 Jahren und ist mittlerweile in Frankreich eine unangefochtene Größe, doch sind sie erst in diesem Jahr zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Der Titel ihres aktuellen Albums „Occitanista“ stellt die Selbstbeschreibung der Gruppe dar. Sie wollen nicht Kommunisten, Sozialisten oder Globalisierungsgegner genannt werden, sonder als Okzitanisten (Okzident=Abendland) verstanden werden und sehen ihre Musik als eine anti-nationale Kultur. Das Fundament ihres Schaffens ziehen sie aus Dub, Ragga und Reggae, angereichert mit einer starken Prise südfranzösischer Folklore, die dem Ganzen eine ungemeine Frische gibt. Massilia wird am 15. August zusammen mit den Fabulous Trobadors (deren Fundament HipHop mit Einflüssen aus der Provence, Brasilien und Jamaika ist) für akzeptable 10 Euro zum Tanz bitten.
Des weiteren werden euch Transglobal Underground aus Budapest mit Breakbeats versorgen oder Dusminguet eine „plate méditerranée“ servieren. Außerdem gibt es ein Jugendprogramm mit diversen Workshops.

Termine, Infos und Vorverkauf gibt es beim Haus der Kulturen der Welt unter 0 30-39 78 71 75, www.hkw.de und www.popdeurope.de



Christian Schlicht
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