Hanf Journal Logo Teil 1
Hanf Journal Logo Teil 2
*
  SITEMAP
 
  * Rubriken
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

*
 
*
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-

*
 
*
-
-
-

cool-tour
Druckversion
Wissenswertes zur Verwendung von Hanf in der Küche
(Pub. Dezember 2003)
Publiziert am: 03.12.03 - Medienformen: Medienform Text




Es gibt verschiedene Methoden, um das THC (Tetrahydrocannabinol) in Flüssigkeiten aufzulösen. Die gebräuchlichsten sind das Auflösen in Butter, Rahm und nicht homogenisierter Vollmilch.

Um das Dosieren von Haschisch und Grass zu erleichtern, habe ich mit Hilfe von Dr. Franjo Grotenhermen eine Dosierungstabelle erstellt, die den Umgang mit der berauschenden Zutat erleichtern soll.

Dosierungstabelle

Die folgenden Angaben beziehen sich auf Haschisch und Grass aus Indoor-Produktion mit einem THC-Gehalt von acht bis 16 Prozent. Bei Outdoor-Sorten mit einem THC-Gehalt von vier bis acht Prozent ist die Menge entsprechend zu erhöhen, bei besonders potenten Grasssorten entsprechend zu verringern.
Die Grenze für das Auftreten leichter psychotroper Effekte liegt bei 0,2 bis 0,3 mg THC pro Kilogramm Körpergewicht. Die genauen Dosierungen für das jeweilige Körpergewicht ist der untenstehenden Tabelle zu entnehmen.

Benötigte Menge Marihuana bzw. Haschisch bei einem THC-Gehalt von acht Prozent*:

Körpergewicht
Wirkung 50 kg 60 kg 70 kg 80 kg 90 kg
leicht(0,2-0,3 mg THC pro kg) 0,13-0,19 g 0,15-0,22 g 0,18-0,27 g 0,2-0,3 g 0,23-0,34 g
mittel bis stark(0,4-0,6 mg THC pro kg)
0,26-0,38 g 0,3-0,44 g 0,36-0,54 g 0,4-0,6 g 0,46-0,68 g
Bei einem höheren bzw. niedrigeren THC-Gehalt ist entsprechend höher oder niedriger zu dosieren.

Bei leerem Magen eine kleinere Dosierung wählen. Geduldig eine bis anderthalb Stunden abwarten, bevor das nächste Teilchen verputzt wird.
Die momentane Stimmungslage und die Erwartungen (Set) steuern den „Rauschverlauf“. Auch Umwelteinflüsse (Setting) spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Selbst hartgesottene Raucher sollten die Wirkung der oralen Aufnahme nicht unterschätzen. Zur Erzielung psychotroper Effekte wird zwar eine höhere Dosis benötigt, diese lässt sich jedoch schlechter kontrollieren und die Wirkung hält deutlich länger an als nach der Inhalation.

Bei allen Rezepten, die Haschisch enthalten, gehe ich von bester Qualität aus. Schlechtere Qualitäten sind, bedingt durch die Illegalität, meist stark verunreinigt und rufen eine entsprechend geringere therapeutische oder empathische Wirkung hervor.
Bei allen Reze

Und zur Kekstherapie

Speziell für selbstmedikamentierende Anwender habe ich den Klassiker unter den Mürbeteigrezepten umgeschrieben, dieses ist einfach herzustellen und lässt sich auch besonders gut merken.

Außerdem lassen diese sich durch die geringe Dosierung und haltbare Form ideal einsetzen. Wenn dreimal täglich nach jeder Mahlzeit ein Keks gegessen wird, ist von einem kaum oder gar nicht merkbaren psychotropen Effekt auszugehen. Die therapeutische Wirkung wird aber trotzdem erzielt.


1, 2, 3, med. Cookie
Empfohlene Haschischmenge: 2 g; ergibt ca. 50 Stück, pro Stück ca. 0,04 g

100 g Zucker
200 g Butter
300 g Mehl
Gewürze: 2 Prisen Salz, etwas Zitronensaft, etwas Vanillezucker, evtl. etwas Zimt
Zum Garnieren: Mandeln oder Haselnüsse

50 g Butter erhitzen, möglichst um die 77 Grad Celsius, da dies der „melting point“ für THC ist. Das Haschisch erwärmen, zerbröseln und in der restlichen Butter möglichst fein auflösen.
Mit der restlichen Butter herunterkühlen, dass diese wieder einen etwas festeren Zustand annimmt. Nun den Zucker und die Gewürze hinzufügen und alles gut verrühren, aber nicht schaumig schlagen. Zum Schluss das Mehl unterkneten.
Den Teig für eine Stunde gut verpackt in den Kühlschrank legen. Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa vier Millimeter dick ausrollen und mit einem runden Förmchen von fünf Zentimeter Durchmesser Plätzchen ausstechen. Mit Ei bepinseln und mit Mandeln garnieren.

Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech in den auf 200 Grad Celsius vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa zehn Minuten backen.



Weihnachten, das Fest der Liebe naht

Und nachdem SPIEGEL ONLINE 2003 am 07. Januar 2003 unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,229721,00.html berichtete, das Jesus auch ein Hanfgebraucher war erscheint die Whighnachtsbäckerei in einem völlig neuen Licht. Die Anwendung von Hanf als Medizin wird zur heiligen Pflicht, wenn man seinem Nächsten damit helfen kann. Außerdem ist es unchristlich, Menschen wegen Gebrauchs einer von Gott designten Pflanze zu verfolgen. So, nun aber schön beten, damit die heilige Zutat bald vom Himmel fällt, da diese ja immer noch nicht legal zu erwerben ist. Und nicht zu vergessen die aphrodisierenden Eigenschaften . . .



(W)highnachtsgebäck


Baseler Grass Leckerli
Empfohlene Grassmenge: 7 g; ergibt ca. 140 Stück, pro Leckerli ca. 0,06 g
Den Schweizern zu Ehren.

10 g Butter
7 g fein gehacktes Grass
250 g Honig
80 g Zuckeretwas Salz Rum, Saft von 1/2 Zitrone und 1 TL Zimtpulver
1 Msp. frisch geriebene Muskatnuss
1 Msp. gemahlene Nelken 1 Ei
325 g Mehl
2 EL Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
75 g gemahlene Mandeln
oder auch geschälte Hanfsamen
35 g Orangeat, 35 g Zitronat
Guss: 50 g Zucker, 2 EL Wasser


Die Butter erwärmen und das Grass bei niedriger Temperatur kurz darin andünsten. In einem zweiten Topf Honig, Zucker und Salz erwärmen, bis sich der Zucker ausreichend gelöst hat. Anschließend mit der Grassbutter in eine Rührschüssel geben. Solange die Masse noch lauwarm ist, Rum, Zitronensaft und die Gewürze hinzugeben und das Ei unterrühren. Ein Drittel des Mehls einarbeiten. Das verbliebene Mehl mit Vanillezucker, Backpulver, Hanfsamen (oder Mandeln), Orangeat und Zitronat mischen und mit der Honigmasse zu einem festen Teig verkneten. Sollte dieser zu klebrig sein, noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig eine Stunde kühl stellen.
Den Backofen auf 170 Grad Celsius vorheizen.
Den Teig einen halben Zentimeter dick ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Auf mittlerer Schiene 20-30 Minuten backen.
Für den Guss Zucker und Wasser unter Rühren aufkochen, bis das Wasser verdampft ist und sich im Topf große Blasen bilden; der Zucker darf jedoch nicht braun werden! Das heiße Gebäck schnell damit bestreichen. Wenn es erkaltet ist, wird es in 2 x 2 Zentimeter große Quadrate geschnitten.


Grassgrüne Zimtsterne
Empfohlene Grassmenge: 6 g; ergibt ca. 120 Sterne, pro Stern ca. 0,05 g

2 El Butter
6 g klein gehacktes Grass
2 El Vanillezucker
3 Tropfen Bittermandelöl
1 Tl Zimtpulver
2 Eiweiß
2 Prisen Salz
200 g gesiebter Puderzucker
275-325 g geriebene Mandeln oder Haselnüsse und Hanfsamen(-grieß)
zum Ausrollen: geriebene Mandeln, mit etwas Puderzucker vermischt


Zwei Esslöffel Butter in einen Topf geben und das Grass mit dem Vanillezucker bei kleiner Flamme kurz darin andünsten. Danach mit den Gewürzen vermischen und abkühlen lassen.
Das Eiweiß mit zwei Prisen Salz zu sehr steifem Schnee schlagen und nach und nach den gesiebten Puderzucker hinzufügen. Der Schnee muss so fest sein, dass ein Messerschnitt sichtbar bleibt. Zum Bestreichen der Sterne zwei Esslöffel Eischnee zurückbehalten. Nun drei Viertel der Mandel-Hanfsamen-Mischung unter den Eischnee kneten; je nach Festigkeit noch etwas hinzufügen. Den Backofen auf 120 Grad Celsius vorheizen. Eine Fläche zum Ausrollen mit Mandel-Puderzucker-Mischung bestreuen und den Teig etwa einen halben Zentimeter dick darauf ausrollen. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit dem zurückbehaltenen Eischnee bestreichen. (Falls die Glasur nicht glatt genug ist, mit etwas Wasser glatt rühren.)
Auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen 20 bis 30 Minuten backen.



(Zwei Rezepte, die Abbildung, Dosierungstabelle und ein Teil der Einführung zu Hanf in der Küche sind entnommen aus: „Berauschend gut backen mit Hanf“ von Kathrin Gebhardt, erschienen im AT-Verlag CH)

Bibliografische Daten
ISBN 85502-611-4
Preis Fr. 24.90; Euro 14.50
80 Seiten15 FarbfotosFormat 16,5 x 22 cmPappband mit laminiertem Deckenüberzug3-


Kathrin Gebhardt
Versenden: Artikel drucken Druckversion Versenden: Artikel bookmarken bei einem ServiceBookmark it!

Mehr zum Thema:

- Diskutiere das Thema im Hanf Journal Forum

 
*
 Aktuelles HanfJournal
-