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Illuminati
(Pub. Dezember 2003)
Publiziert am: 03.12.03 - Medienformen: Medienform Text


Am Anfang war Materie und Antimaterie, treffen sich beide, entlädt sich augenblicklich reine Energie. Um Antimaterie geht es auch in „Angels and Demons“ von Dan Brown. Hierzulande lautet der Titel „Illuminati“. Diese Geheimgesellschaft trifft in dem Thriller auf die Antimaterie. Eine explosive Mischung.

Alles beginnt mit einer Leiche. Der Physiker Leonardo Vetra vom Europäischen Labor für Teilchenphysik -- einer der größten Forschungseinrichtungen der Welt im Schweizer CERN (Conseil Européen la Recherche Nucléaire) - wird ermordet. Das CERN? Dort wird nicht nur Antimaterie erforscht, sondern auch das World Wide Web haben wir Mitarbeitern des CERN zu verdanken. Und aus dem will dessen Generaldirektor, Maximilian Kohler, die Telefonnummer von Robert Langdon haben, der mitten in der Nacht per Telefon von Kohler aus einem Albtraum geweckt wird. Dieser Langdon wiederum ist Professor für religiöse Symbologie an der Harvard-Universität. Ein Fax von Kohler überzeugt Langdon endgültig, sich des Toten im CERN anzunehmen. Denn ein Brandzeichen auf der Leiche entpuppt sich als Symbol der Illuminati. Vetra ein Opfer der Illuminaten? Also wird Langdon in die Schweiz geflogen und der Thriller nimmt seinen Lauf. Denn nicht genug, dass im Namen der Illuminaten getötet wird, wurde auch einiges an Antimaterie gestohlen, schön verpackt im Vakuum. Und wehe, wenn die auf Materie trifft!

Was noch fehlt ist eine Frau, die dann in der Schweiz als Tochter des Toten auftaucht und Langdon bei seinen Nachforschungen zur Seite steht. Und diese führen Langdon und Vittoria, so der Name der Schönen, nach Italien. Dort sollen schon um 1500 herum Wissenschaftler als die Erleuchteten einen geheimen Unterschlupf gehabt haben, immer auf der Suche nach der wissenschaftlichen Wahrheit und verfolgt von den Vertretern der Kirche. Einer der bekanntesten Geheimbündler war Galileo Galilei, so Langdon. Ein Anruf der Schweizer Garde lockt die beiden dann in den Vatikan. Derzeit befindet sich dort die gesamte Führungselite der Kirche, steht doch die Neuwahl des Papstes an. Und genau auf den haben es die Illuminaten wohl abgesehen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Quer durch Rom und den Vatikan geht die Jagd nach dem Mörder Vetras und der Antimaterie. Teils ober- teils unterirdisch irren Langdon und Vittoria durch die heilige Stadt und laut Dan Brown beruhen alle „“Hinweise auf Kunstwerke, Gruften, Tunnel und Bauten in Rom auf Tatsachen“, einschließlich ihrer genauen Lage. Man kann sie heute noch besichtigen. Und „die Bruderschaft der Illuminati existiert ebenfalls“.
Also vor der nächsten Romreise unbedingt lesen, aber auch so ist es ein spannendes und kurzweiliges Buch. Und nicht vergessen: Ein Quadratmeter Stoff kann Leben retten.

Illuminati ist erschienen im Bastei Lübbe Verlag und kostet 8,90 Euro.

Kerstin Koch
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