Hanf Journal Kiffer Portal - Das Cannabis Magazin das abhängig macht - ganz legal
Hanf Journal Logo Teil 1
Hanf Journal Logo Teil 2
*

  SITEMAP
 
  * Rubriken
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

*
 
*
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-

*
 
*
-
-
-

cool-tour
Druckversion
!K7 Labelportrait
>> respect the music
(Pub. Juli 2004)
Publiziert am: 07.07.04 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 04juli artikel !K7 Labelportrait >> respect the music

Begonnen hat alles 1985 mit der Idee, digitale Video-Clips und eigens dafür gemixte DJ-Sets zu veröffentlichen: die X-Mix-Serie ist wohl jedem ein Begriff. Nach anfänglichen Videos für die Indie- und Punk-Szene wurde immer mehr die Liebe zur elektronischen Musik entdeckt, und der erste Computer, der Videos animierte, nannte sich „3Lux“. Die brillant gemixten Sets verhalfen X-Mix zu großer Anerkennung innerhalb der Club-Szene, während die Video-Clips weltweit mit Awards ausgezeichnet wurden. Und der nächste Step war folgerichtig die Compilation zur X-Mix-Serie, die auf Vinyl veröffentlicht wurde.


Was Mixmag als „the most important DJ-mix series ever“ bezeichnete, war die DJ-Kicks-Serie, mit der zehn Jahre später eine revolutionäre Idee verwirklicht wurde. Der Unterschied zu anderen Compilations lag darin, dass man diesen Sound nicht nur im Club hören konnte, denn bis dahin waren Mix Alben „für’s Wohnzimmer“ noch vollkommen unbekannt. Beflügelt von der Idee, DJ-Mixe auch für die heimische Stereoanlage zu kreieren, wagten Trendsetter wie Kruder und Dorfmeister, Nightmares on Wax, Thievery Corporation, Tiga und die Stereo MCs Vorstöße auf ungewohntes Terrain, die die DJ-Kicks-Serie weltweit berühmt machte.


1996 sollte dann auch eine Basis errichtet werden, um mit Künstlern langfristige Kooperationen eingehen zu können und eine Plattform für Artist-Alben zu schaffen. Um der Vielzahl von international anerkannten Künstlern aus Europa und den USA zu ihrem verdienten Erfolg zu verhelfen, entstand ein globales Netzwerk mit !K7 Offices und Vertrieben auf der ganzen Welt.


!K7 ging es nie darum, Trends innerhalb der Club-Szene nachzurennen. Auch wenn man sie nicht ignorieren kann, entsprach es nicht den Zielen von !K7, den Hype um beispielsweise Big Beat oder auch 2Step zu forcieren. Stattdessen wurde die eigene Identität immer wieder durch einen eigenen Sound geschaffen. Während andere Labels eine bestimmte Philosophie verfolgen, konnte man bei !K7 glücklich sein, dass der Trend immer auf der „richtigen“ Seite war. !K7 war nie ein Dance-Label und als solches auch nie gedacht!


Vor kurzem führte !K7 Records sehr vorbildlich wie ich finde  das „NO copy protection“-Logo ein, um zu respektvollem Umgang mit Musik aufzurufen. Schließlich will man seine Lieblingsmusik auch mal verschenken, und vielleicht bekommt man selbst einmal Musik geschenkt, solche, die man noch gar nicht kennt und auf die man sonst nie gestoßen wäre. Deshalb erscheint mittlerweile ein neues Logo auf den !K7-Veröffentlichungen: „NO copy protection  respect the music“. Damit klar ist, dass man eine der CDs gekauft hat, die man so nutzen kann, wie man es möchte. Und damit klar ist, dass gute Musik einen Anspruch hat  den Anspruch, mit Respekt behandelt zu werden. Denn nur derjenige, dem Respekt entgegengebracht wird, nimmt selbst Rücksicht. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass es eine wechselseitige Loyalitität zwischen dem Käufer und dem Label gibt. Musik ist wertvoll. Wer sie liebt, behandelt sie dementsprechend: mit Respekt. Vertrauen ist gut. Nichts ist besser.


!K7 Records gilt als eines der weltweit vielseitigsten Labels für elektronische Musik. Die internationalen Erfolge mit Künstlern wie Kruder & Dorfmeister, Herbert, Ursula Rucker und A Guy Called Gerald positionierten !K7 als eines der einflussreichsten Independent Labels. Und auch mit Terranova, Smith & Mighty, Funkstörung, Ghost Cauldron, Tosca (Richard Dorfmeister & Rupert Huber), Peace Orchestra (Peter Kruder), Swayzak, Rae & Christian, Recloose, Spacek, Mike Ladd, Earl Zinger, Five Deez und weiteren „DJ-Kicks“  wie der von Vikter Duplaix wird der Siegeszug wohl weitergehen.


Das Repertoire von !K7 umfasst dabei sämtliche Varianten aktueller elektronischer Musik. Dadurch lässt sich !K7 nicht in eine musikalische Schublade drücken, sondern bleibt offen für neue Einflüsse und verspricht immer die typisch hohe !K7-Qualität!


Weitere Infos unter:

www.k7.com



Roland Grieshammer


Druckversion

 
*
 Aktuelles HanfJournal
-