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Die Vielfalt eines Hurricane oder lieber ein Liebesfeld?
(pub. Juni 2003)
Publiziert am: 02.06.03 - Medienformen: Medienform Text


Rafft euren Freundeskreis auf, schnorrt euch ein paar Zelte zusammen und legt einen Vorrat Papers an! Die Festivalsaison ist eröffnet. Tanzen, schunkeln und Kopfnicken geht nun auch unter dem freien Himmel. Nie mehr stickige und tropische Konzerthallen (zumindest für die nächsten drei Monate)!
Um euch bei der Festivalplanung etwas unter die Arme zugreifen und um die Vorfreude schonmal ein wenig zu steigern, möchten wir euch in dieser Ausgabe einen kleinen Überblick über das sommerliche Festivalangebot bieten. Von zwei Tagen bis zu einer Woche, vom „für jeden Geschmack“ bis zur Szeneveranstaltung, es ist mal wieder alles möglich. Soll es lieber ein vielfältiger Hurricane oder ein für Ohr und Auge anspruchsvolles Liebesfeld sein? Wie soll mensch sich da entscheiden?

Das Hurricane und das Southside Festival
20. bis 22. Juni
2 Festivitäten, ein Konzept. Das Hurricane bedient Norddeutschland (es liegt zwischen Hamburg und Bremen) und das Southside Festival - wie der Name schon sagt - den Süden (liegt in der Nähe des Bodensee) an einem Wochenende mit einem anspruchsvollen Line Up. Von Alternative, Trip Hop, Dub, Elektro, Hip Hop bis hinzu Punk ist alles vertreten. Jeder Geschmack und jede Vorliebe wird bedient, und das auch noch auf höchstem Niveau! Ein paar Namen sollten reichen um die Richtung des Festival aufzuzeigen und Appetit zu wecken: Björk, Massive Attack, NOFX, The Roots, Seeed, Console, Moloko und Sigur Ròs. Ein Kommentar zu jeder Band würde den Rahmen dieses Journals sprengen. Also wer Vielfalt mag wird hier richtig sein. Wo sonst kann mensch schon ordentlich bei Millencolin abhotten und danach genüsslich rauchen bei Moloko?

Rototom Sunsplash (Norditalien)
5. bis 12. Juli
Sommer, Sonne und Reggae, mehr braucht man doch eigentlich nicht, oder? Doch das muss nicht immer auf den altbekannten Festivals der jamaikanischen Volksmusik in Köln oder am Chiemsee sein. Die kennt doch mittlerweile fast jeder (zumindest kennt jeder jemanden, der schonmal da war). Mal was neues ausprobieren, raten wir in diesem Sommer! Ein Blick über die Alpen lohnt und bringt wahrhaft unglaubliches zum Vorschein: ein einwöchiges Reggaefestival! So etwas gibt es wirklich. Vielleicht ist das für ein paar von euch eher eine Zumutung, doch für die Liebhaber des Off-Beats wird es ein Traum sein. Im sonnigen Italien, sich Anfang Juli für ganze acht Tage einmal ordentlich die Gehörgänge vom babylonischen Gewirr befreien zulassen, dass so etwas nicht von den Krankenkassen bezahlt wird, ist eine Schande. Das Line Up ist ein ansehnliches Who is Who der Szene, unter anderem kurieren euch da Anthony B, Junior Kelly, Morgan Heritage und der Professor Lee „Scratch“ Perry. Besonders spannend werden die Auftritte von Seeed und Patrice, die sind deren erste Auftritte in Italien und wir dürfen gespannt sein wie sie die dortige Crowd aufnehmen werden. Stattfinden tut das ganze im schönen Rivellino Park in Osoppo (in der Nähe von Udine).

FM 4 Frequency Festival (Österreich)
14. bis 15. August
FM 4 ist ein ziemlich feiner Radiosender aus Österreich, der einst noch frei und unabhängig aus den Radios schallte. Doch mittlerweile ist der Jugendsender Teil des öffentlich-rechtlichen Molochs der ORF, hat jedoch nicht all zuviel seiner Qualitäten einbüßen müssen. Seit zwei Jahren organisieren die Radiomacher nun auch sommerliche Festivitäten. Angefangen hat das Frequency im Jahre 2001 noch als ein vienna city festival mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Hip Hop, mittlerweile ist es in das Salzburger Land umgezogen und lockt dort rund 20.000 Musikliebhaber auf den Salzburg-Ring. Die Bandauswahl hat deutlich an Vielfalt gewonnen, so sind neben den Hip Hops von den Beginnern und den Münchnern Main Concept nun Gruppen wie Notwist, Placebo, De Phazz und Seeed präsent und sorgen für ein angenehme Stilmischung. Man hat auch nicht das Gefühl hier nur mit den zurzeit hochgelobten und gern gehypten Bands konfrontiert zu werden -wie das bei manch anderem Festival der Standard ist-, sondern eher mit einer Liebhaber Auswahl. Die Golden Zitronen sind z.b. dieses Jahr außer auf dem Frequency, nur auf einem weiteren größeren Festival vertreten. Also warum dieses Jahr nicht einen kleinen Kurzurlaub in Österreich verbringen und ordentlich „Regierung Stürzen“ dort mitgrölen, wo es besonders not tut.

Lovefield Festival
15. bis 17. August
Für die Freunde elektronischer Tanzmusik empfehlen wir das 8. Lovefield Festival, das irgendwo zwischen Hamburg und Bremen stattfindet. Neben den Huldigungen der Hörfreuden verschiedener Richtungen wie Trance, Techno, Trip Hip Hop, Dub, Breaks und Nu Electronics, werdet ihr dort mit weiterem künstlerischem Wirken beehrt. Durch ein umfangreiches Rahmenprogramm von Theaterperformance, Kunst, Licht- und Raumgestaltung, werden auch die visuellen Bedürfnisse respektiert und bedient. Doch natürlich stehen die treibenden Beats und sphärischen Klänge im Vordergrund und werden euch drei tagelang nicht mehr loslassen. Zum Tanz werden u. a. folgende Künstler bitten: Chicks on Speed, Ellen Allien, deep-dive-corporation, Hacienda, Zion Train und Café Drechsler. Nachdem das Festival im letzten Jahr -wegen Überflutung des Geländes- vom Juli in den August verschoben wurde, ist es dieses Jahr gleich von vornherein in die Mitte des Augusts gelegt worden. Hoffe wir das das Wetter dieses Jahr keine bösen Überraschungen bereithält und uns in Ruhe und Wärme tanzen läßt.

Nähere Infos (Preise, Programm, Anfahrtswege, etc.) zu den Festivals bekommt ihr unter den folgenden Links:




Christian Schlicht
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