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Hanfberatung im "Hanf Journal"
Erste Hilfe für Kiffer
(Pub. Dezember 2003)
Publiziert am: 04.12.03 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 03dezember artikel Die Hanfberatung im Hanf Journal >>Erste Hilfe für Kiffer

Im Gegensatz zum Weihnachtsmann kommt das „Hanf Journal“ nicht nur alle Jahre wieder, sondern sogar jeden Monat. Und das bedingt auch, dass wir monatlich auf die Ängste, Sorgen und Probleme unserer Schäfchen eingehen können. Kascha beantwortet nun auch im Weihnachtsmonnmonat eure Fragen.
Sollte euch noch was anderes im Schuh drücken, dann schreibt uns einfach an hanfberatung@hanfjournal.de und wir sind immer für euch da. Wer ein Jahr Zeit hat, kann auch mal den Weihnachtsmann besuchen.

Basti (16) aus Chemnitz fragt:

„Hallo Kascha,
Ich habe mir letztens eine sehr schöne weibliche Pflanze gekauft (in den Herbstferien in Holland) und möchte wissen, welcher Boden der richtige ist? Gibt es überhaupt einen richtigen und falschen Boden? Ich hab echt Schiss, dass das Ding eingeht!
Wäre euch so dankbar.
Danke im Voraus“

Kascha antwortet:

„Hi Basti,
es ist verständlich, dass du dir Sorgen um das Wohlergehen deiner Pflanze machst. Mit Angst ist aber nichts gewonnen, natürlich kann deine Pflanze mit nährstoffarmem Sandboden weniger anfangen als mit gutem Humusboden oder sogar hydroponischer Nährlösung. Aber don’t panic, Hanf ist eine der robustesten Pflanzen überhaupt. Eingehen wird sie dir nicht so sehr schnell. Die Bodenauswahl ist eher wichtig für das Ergebnis.
Vorweg erst einmal: Wenn die Pflanze jetzt noch jung ist, wirst du sie wohl draußen nicht mehr anbauen können. Indoor benötigt sie, falls sie noch wachsen soll, ziemlich viel Licht. Falls sie dir groß genug ist tut es ein bissen weniger Licht (also in Stunden gemessen natürlich) auch. Aber irgendwie beleuchten solltest du sie auf jeden Fall oder an einen sonnigen (aber nicht zu kalten) Fleck stellen.
Der Boden sollte natürlich nährstoffreich sein, also Humus oder Pflanzenerde (im Growshop deines Vertauens erhältlich) und nicht so Streusand aus dem Garten. In Sachsen ist der Boden meiner Erfahrung nach eher lehmig-fest und sollte daher (falls du keine „kommerzielle“ Erde oder Humus verwendest) mit streuseligem Sand vermischt werden.
Beim Gießen musst du vor allem darauf aufpassen, dass die Erde stetig ein wenig Feucht ist, aber nicht nass. Außerdem sollte sie belüftet werden, beispielsweise durch Löcher im Boden des Topfes.“

Uwe (38) aus Mainz schreibt:
„Vor nun über 30 Jahren schwor eine Handvoll AkademikerInnen und weiterer innenministeriell verlesener ExpertInnen die Medien und damit auch die Bevölkerung auf das Cleanpostulat in der Drogentherapie ein, natürlich made in USA. So verschafften sie sich und der KollegInnenschaft Arbeit, Ansehen und Verdienst mit der Naivität und Gutgläubigkeit, die diesen vermeintlich „neuen“ Therapieansatz begleitete, zu dem Einsicht vorausgesetzt oder einfach erzwungen wird.
Da bin ich froh, dass es neben dem alten Infomüll zum Cleanpostulat auch das „Hanf Journal“ gibt. Für gewöhnlich bringe ich es überallhin mit und verteile es gerne und freimütig.
Ist das auch in Zukunft möglich oder mache ich mich eventuell strafbar? Ist es für die Polizei eventuell ein genügender Verdacht um mich zu durchsuchen?“

Kascha antwortet:
„Lieber Uwe,
erst einmal ist es erfreulich, dass dir das „Hanf Journal“ gefällt und du es gerne und viel verteilst. Darauf sind wir ja auch angewiesen. Zu deiner Frage kann ich dir leider keine juristisch 100-prozentig definitive Antwort geben, da es etwas schwierig zu beurteilen ist.
Natürlich ist das „Hanf Journal“ völlig legal und du kannst es überall verteilen ohne dich auch nur ansatzweise strafbar zu machen (es sei denn du beklebst Häuserwände damit, dann kann es als Sachbeschädigung ausgelegt werden).
Wenn du allerdings beispielsweise auf der Straße offen das „Hanf Journal“ verteilst, kann aufgrund dessen für einen Polizisten der Anfangsverdacht gegeben sein, dass du der „Hanfszene“ zugehörig bist und dementsprechend eventuell eine strafbare Handlung (Besitz von Cannabis) begehst. Dabei ist es regional und auch von Polizist zu Polizist unterschiedlich, wie er darauf reagiert. Natürlich ist er nicht, so wie wenn er dich einen Joint rauchen oder Gras verkaufen sieht, dazu verpflichtet, dich zu durchsuchen. Aber so wie es auch auf der Hanfparade in Berlin passiert ist, gibt es eben Polizisten, die eher auf Karriere aus sind und denen kriminalisierte Kiffer ein „willkommenes Fressen“ sind.
Wenn du also das „Hanf Journal“ auf der Straße verteilen willst, solltest du sicherheitshalber keine illegalisierten Substanzen bei dir tragen (wenigstens nicht lose in der Hosentasche, wo man sie leicht findet). Eine Hausdurchsuchung wegen „Hanf Journal-Verteilens“ kann es aber mit Sicherheit nicht geben.“

Bettina (21) aus Aachen fragt:
„Hallo Kascha,
ich habe da eine Frage und hoffe, dass du mir weiterhelfen kannst. Meine Ernte ist ganz gut ausgefallen und ich hätte gerne den ganzen Winter was davon. Kannst du mir vielleicht einen Tipp geben, wie ich die Ernte am besten lagere, um auch im März oder April noch die volle Freude daran zu haben?“

Kascha weiß Rat:
„Hi Bettina,
erst mal empfehle ich dir nun mal ein Blick auf diese Seite 9 in diesem „Hanf Journal“, denn dort wird genau diese Frage beantwortet. Nach dem jetzt endenden Outdoor-Grow wird nun ein neuer Grower die Welt des Indoor-Growings erkunden. Du kannst dich also auch schon darauf freuen. Nun aber erst einmal die Theorie: Unter dem Einfluss von Wärme wandelt sich THC von der carboxylierten in die psychotrop wirkende, phenolische Form um. Daher muss man das Dope bzw. Gras auch vor dem Konsum erhitzen (wichtig beim Essen bzw. Trinken von Cannabis, beim Rauchen erhitzt man es ja ohnehin). Das phenolische THC ist leichter flüchtig als das carboxylierte, das heißt, dass bei wärmerer Lagerung der Wirkstoff schneller entschwindet als bei kühler Lagerung. Alles weitere und genauere Details auf Seite 9 in diesem „Hanf Journal“.“
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