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Hanf Journal hört auf zu rauchen
Der erste Zwischenbericht (Mann sind wir gut!)
(Pub. Februar 2004)
Publiziert am: 10.02.04 - Medienformen: Medienform Text


13. Januar (Beginn 19. Dezember / 26 nikotinfreie Tage)


Es war ja abzusehen, was die Jungs von der Hanf Journal-Redaktion in die Hand nehmen, wird auch gelingen! Und so ist es zwar erfreulich – aber auch nicht weiter verwunderlich, dass wir beiden Helden immer noch nikotinfrei durch die Lande ziehen.

Aber, wie macht man das? Kann das jeder schaffen? Ist es überhaupt möglich und kann man vom Nikotinentzug sterben? Fragen über Fragen und natürlich haben wir die Antwort, schließlich sind wir ja jetzt Nichtraucher und leben immer noch. Im Prinzip gibt es nur einen wahren Weg: Die patentierte Hanf Journal-Scheiß-aufs-Nikotin-Überlebensmethode.

Zutaten:
Mindestens zwei Rauchstoppwillige
Eine Tasche voll zehn Euroscheinen
Ein Haufen selbstüberschätzender Sprüche

Das ganze Erfolgsmodell funktioniert nun folgendermaßen. Nachdem man sich über ein Jahr damit beschäftigt hat endlich aufhören zu wollen, muss einer die Initiative ergreifen und den oder die Beteiligten solange nerven, bis man sich auf ein Datum zum Rauchstopp geeinigt hat. Je weiter der Termin weg ist, desto einfacher sind die Mitstreiter zu überzeugen. Jetzt darf bloß das Datum nicht vergessen werden (am Abend vorher am besten nicht ganz soviel kiffen). Denn an diesem einen entscheidenden Morgen gibt es eine elementar wichtige erste Handlung: Kohle auf den Tisch. Jeder 10 Euro. Und dann erst mal in den Supermarkt und fett Essen und Trinken holen und die Purpfeife putzen. Denn ein Mund auf Nikotinentzug will beschäftigt werden.

Eines muss von vornherein klar sein! Es geht hier nicht um Geld, es geht hier nicht um Gesundheit und es geht auch nicht um Ruhm und Ehre! Nein, hier geht es einzig und allein um das Zeichen der Überlegenheit! Niemals darf man nur den geringsten Zweifel daran aufkommen lassen, dass man selbst der geborene Nichtraucher ist und dass dies alles kein Problem ist. Mindesten 20mal täglich muss dem anderen diese Überlegenheit zur Schau gestellt werden. „Alles kein Problem, der Jackpot gehört ja eh schon mir!“

Ok, nun hätten wir es ja schon bis 15 Uhr geschafft. Na gut, die halbstündlichen Purjoints haben uns ganz schön unter den Redaktionstisch gepfiffen und das Zappeln unserer Beine hat beinahe nicht mehr aufgehört, aber immerhin, 15 Uhr! Die Tüte voller Brötchen ist inzwischen auch leer und unsere Kaumuskeln rotieren wie wahnsinnig im Leerlauf. An Sitzen ist kaum mehr zu denken. Es ist eindeutig, wir brauchen noch mehr Motivation. Also noch mal 10 Euro auf den Tisch: Insgesamt 40 Euro, da lohnt’s sich schon noch ein paar Stunden nicht zu rauchen, der andere gibt bestimmt bald auf. (Scheiß Kapitalisten) Dieses Motivationssystem lässt sich nach Belieben weiterführen. Bei jeder kritischen Situation wird einfach nochmals um zehn Euro erhöht. Wir hatten dies natürlich nicht nötig, auch dank der exzessiv eingesetzten zweiten Motivationsmethode, der psychologischen Kriegsführung.

So nun habt ihr also keine Ausrede mehr weiter Nikotin zu konsumieren, denn schließlich wisst ihr ja nun wie man über den ersten nikotinfreien Tag kommt. Wie man nun den Rest des Lebens (Party, Kneipenbesuche, Betrunkensein, Frustschieben, nach dem Essen, . . .) ohne Tabak verbringt und wie man auch ohne Nikotin bekifft sein kann (Purjoints, Knaster, Pfeifen, Vaporizer, Essen, . . .) erklären wir euch dann nächsten Monat.

P. S.: Ach ja, auf Bestreben der restlichen Hanf Journal-Besatzung wollen wir hier betonen, dass nur die Redaktion dem Nikotin entsagt, der Rest bleibt Junkie! Ihr wisst also, wo die Helden sitzen.
Die Redaktion
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