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Spiele
(pub. feb.03)
Clans - Die ersten Dörfer von Leo Colovini
Oder: wie es begann zu Qualmen
Publiziert am: 28.01.03 - Medienformen: Medienform Text


Auf der Suche nach Geborgenheit ziehen fünf einzelne Clans durch die ursprüngliche Landschaft der Vorzeit. Immer öfter bauen sie ihre Hütten mit anderen zusammen. So entstehen die ersten Dörfer. Doch der friedliche Schein trügt und rasch entwickelt sich ein ungewöhnlicher taktischer Wettkampf, bei dem jeder Spieler versucht, seinen Clan zum Mächtigsten zu machen. So liest sich der Klappentext dieses gelungenen Spiels für 2–4 Spieler.
Bei „Clans“ handelt es sich um ein taktisches Aufbaustrategiespiel. Alles beginnt damit, dass auf dem Spielplan - einer Landkarte mit 12 Regionen, die aus jeweils fünf Landschaftsfeldern (Steppe, Gebirge, Wald und 2mal Grasland) bestehen - 60 Holzhütten in 5 verschiedenen Farben aufgestellt werden. In jede Region werden fünf verschiedenfarbige Hütten beliebig auf die fünf Landschaftstypen verteilt. Am rechten Rand des Spielplans gibt es eine Epochenübersicht, um welche die Zählleiste läuft. Auf die Zählleiste, die den Fortschritt eures Clans festhält und am Ende auch Sieg oder Niederlage anzeigt, legt ihr die fünf Zählscheiben in den Farben der Clans. Auf die Felder der Epochenübersicht legt ihr die 12 Bonus-Chips. Nun werden die fünf Clankarten gemischt und jeder Mitspieler zieht geheim eine davon. Diese Karte gibt an, welchen Clan man steuert. Diesen Clan sollte man möglichst oft unauffällig werten, da man in diesem Spiel alle Farben ziehen darf und die Mitspieler nicht wissen sollen, wer welche Farbe hat. Spielziel ist es, die meisten Punkte mit seiner Clanfarbe auf der Zählleiste zu machen. Das schafft man, indem man möglichst viele Dörfer gründet. Ein Dorf entsteht immer dann, wenn um eine Ansammlung von Hütten auf einem Landschaftsfeld keine anderen Hütten mehr auf angrenzenden Landschaftsfeldern stehen. Die fertigen Dörfer werden dann wie folgt gewertet: erst muss man überprüfen, ob alle fünf Clans in dem Dorf vertreten sind. Ist das der Fall, kommt es zu „Streit im Dorf“ und alle Clans, die nur eine Hütte in dem Dorf besitzen, werden aus diesem Dorf und vom Spielplan entfernt. Nun zählt man die verbliebenen Hütten im Dorf, addiert eventuelle Epochenboni und geht mit allen Clans, die in diesem Dorf noch bestehen, die errechnete Punktzahl auf der Zählleiste. Zur Dorfgründung kommt es durch die einzige Art von Zug, die in diesem Spiel existiert: das Ziehen aller Hütten aus einem Landschaftsfeld auf ein benachbartes Feld, auf dem auch mindestens eine Hütte steht. Dabei ist zu beachten, das immer nur eine kleinere oder gleiche Anzahl Hütten zu einer größeren oder gleichen Anzahl gezogen werden darf. Für jedes Dorf erhält der Gründer einen auf der Epochenübersicht liegenden Bonuschip. Diese Bonuschips erfüllen zwei Zwecke: Erstens bekommt man am Ende des Spiels für jeden Bonuschip einen Siegpunkt auf der Zählleiste. Zweitens symbolisieren sie den Wandel der Clans durch die Epochen.

Bei „Clans – Die ersten Dörfer“ von Leo Colovini handelt es sich um ein spannendes und schnelles Spiel für Zwischendurch, mit einer Spielzeit von ca. 30 Minuten. Das Regelwerk ist mit seinen vier Seiten angenehm kurz und gut verständlich. Den einzigen Kritikpunkt bildet der ein wenig unübersichtliche Spielplan. Das fällt für das Spiel aber nicht sonderlich ins Gewicht. „Clans“ ist für 2–4 Spieler konzipiert und in unseren Spielrunden hat die Variante für 4 Spieler am meisten Spaß gemacht, allerdings ist das Spiel auch bedenkenlos für weniger als vier Spieler empfehlenswert.


Kasten für Clans:

Autor: Leo Colovini
Grafik: Grafik Studio Krüger
Verlag: Winning Moves
Preis: ca. 15,00 EUR
Spieler: 2–4
Alter: ab 10 Jahre
Dauer: ca. 30 Minuten

Viel Spaß beim Spielen, Grüße im Rauch,

Veit Schnetker
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