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Hanfberatung im "Hanf Journal"
Erste Hilfe für Kiffer
Publiziert am: 01.01.04 - Medienformen: Medienform Text


Ein neues Jahr ist angebrochen, doch all die Fragen unserer treuen Leser sind immer noch nicht erschöpft und so heißt es auch in diesem Jahr wieder: Leser fragen – Kascha antwortet. Und wenn euch Fragen rund um Hanf, Kiffen oder Drogen auf den Fingern brennen, dann schreibt einfach eine Mail an hanfberatung@hanfjournal.de


Franzi (17) aus Dortmund fragt:

„Hey Kascha,
erst einmal ein großes Lob, das „Hanf Journal“ ist genial und ich bemühe mich jeden Monat, eine neue Ausgabe erbeuten zu können. Aber ich habe eine Frage: Weil ich lieber Joints rauche, kenne ich mich mit Bongs nicht so gut aus, habe aber schon oft gesehen, dass etwa in der Mitte der Bong oft das Rohr eher etwas verdreht oder eingebeult ist. Ein Freund hat mir erklärt, dass das das Eisfach ist. Aber wozu ist das gut? Oder ist das nur so ein Modeding? Und was ist (abgesehen vom Material) der Unterschied zwischen Glas- und Acrylbongs?“

Kascha weiß Bescheid:

„Hi Franzi,
danke für dein Lob. Über positives Feedback freuen wir uns immer :-) Dein Freund hatte Recht, das ist das „Eisfach“. Das hat sogar einen Nutzen, abgesehen von der Optik, die durch das verdrehte Glas bzw. Acryl entsteht: Wenn man oben Eiswürfel reinwirft, bleiben die hängen und der Rauch muss da durch bevor man ihn einatmet. Wenn der Rauch aber beim Einatmen kühl ist (die Verbrennungstemperatur im „Kopf“ der Bong liegt bei über 200 °C), kann man ihn tiefer einatmen ohne dabei so ein ekliges Kratzen im Hals zu haben oder husten zu müssen. Das soll dann angeblich besser knallen. Und ist eben angenehmer im Hals, was aber nicht heißen muss, dass es gesünder ist (im Gegenteil: man inhaliert schließlich ziemlich tief).
Zu deiner zweiten Frage: Im Gegensatz zu Glasbongs sind Acrylbongs (meist) billiger, bunter und stabiler (können auch mal runterfallen). Glasbongs dagegen halten insgesamt (wenn man sie nicht runterschmeißt) länger, schmecken (so sagt man) besser, lassen sich oft besser reinigen (z. B. Geschirrspüler) und gefallen vielen auch optisch besser. Hat halt alles so seine Vor- und Nachteile und es ist geschmacks- und situationsabhängig, welche Bong man mehr mag.“

Richard (18) aus Berlin fragt:

„Hi Kascha,
ich kiffe eigentlich ganz gerne und auch nicht wenig. Hab auch keine wirklichen Probleme dabei, außer dass ich mich gerade im Winter ziemlich schnell erkälte. Darauf hab ich natürlich keinen Bock und wollte mal wissen, ob das Kiffen damit was zu tun hat bzw. ob es eher gut oder schlecht ist, wenn man erkältet ist, einen zu rauchen? Hab mal was gelesen, dass es für das Immunsystem nicht so gut ist?“

Kascha antwortet:

„High Richard,
in der Tat kann Dauerkiffen das Immunsystem schwächen. Daher ist es gerade in der Erkältungszeit wichtig, genug zu trinken, genug zu schlafen und auch Obst zu essen um den Körper mit Vitaminen zu versorgen (vor allem Vitamin C). Weniger kiffen ist natürlich auch eine Variante, aber das muss ich ja denk ich mal nicht dazu sagen. Außerdem kennst du ja die Baumwollfresse, die man nach dem Kiffen oft hat, derartig trockene Schleimhäute sind auch schneller angreifbar für Viren und Erreger aller Art. Bonbons helfen, lecker sind z. B. gefüllte Honigbonbons.
Wenn es einen erst mal erwischt hat, muss man noch mehr trinken (aber: Kaffee, Cola, Bier etc. sind dabei nicht hilfreich), mehr schlafen und noch mehr Vitamine zu sich nehmen. Gerade wenn der Hals angegriffen ist, ist es vor allem nicht gut, zu rauchen. Alternativen zu gar nicht kiffen wären dann Vaporizer und Kekse, oft wird aber berichtet, dass eigentlich gar nichts so richtig knallt, wenn man krank ist. Na ja und gesund macht’s auch viel mehr Spaß, und wenn man sich zusammenreißt, müsste eine Erkältung innerhalb von etwa einer Woche vorbei sein.“

Claudia (17) aus Regensburg möchte wissen:

„Hiya Kascha,
ich selbst habe zwar noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht, aber eine Freundin von mir hat letztens nach einem anscheinend ziemlich gut gefüllten Spliff (mit Haschisch) auf einmal ziemlich komische Reaktionen gezeigt.. Sie wurde blass, war nur wenig ansprechbar, hat ein wenig gezittert und plötzlich losgereihert. Ist so etwas normal? Ist das eine „Überdosis“, wie man sagt? Nach einer guten Stunde ging es ihr wieder gut, deshalb haben wir keinen Arzt gerufen. Wie kommt so etwas? Und was kann man da machen?“

Kascha gibt Rat:

„Hi Claudia,
Es kann schon sein, dass sie etwas mehr geraucht hat als ihr gut tat. Das kann man auch meist nicht so genau abschätzen, aber es gibt auf jeden Fall nur wenige, die z. B. mehr als 1 g auf einmal vertragen (gute Qualität vorausgesetzt). Ihre Reaktion ist typisch: Der Kreislauf ist down gewesen, das Herzrasen schiebt einen zusätzlich auf einen komischen Film und man ist meist eher in sich gekehrt, weil man Panik darauf schiebt, der erste Haschischtote zu sein (kein Witz, die Panik gehört zu einer Überdosis dazu!) und außerdem meistens sehr breit ist. Was dann hilft ist: Ruhe (nicht nur Musik und Krach, sondern auch Hektik seitens der anderen Beteiligten macht einen dann ziemlich fertig), frische Luft, Wasser oder auch Cola (Zucker und Koffein regen den Kreislauf wieder an), Vitamin C (also mal schnell ’ne Mandarine abpellen oder ’ne Orange und dem armen Filmeschieber anbieten. Merke: Wer nicht will, sollte auch nicht gezwungen werden. Sonst sieht man das Obst zu schnell wieder.), auf den Rücken legen und die Beine leicht anwinkeln (außer bei Erbrechen, dann lieber stabile Seitenlage oder nach vorne gebeugt (z. B. über einen Eimer) sitzen). Dabei immer schön ruhig mit der Person reden, spätestens nach zwei bis drei Stunden ist der Schreck vorbei.
Wenn es aber schlimmer wird, die Person ohnmächtig wird oder sonstigen Anlass zur Sorge gibt oder man nicht sicher ist, ob nur Cannabis oder auch andere Drogen genommen wurden, sollte man ruhig einen Notarzt rufen. Besser ein mal mehr umsonst den Stress mit Arzt anrufen und komischen Erklärungen durchgemacht als einen Freund zu verlieren. Der Arzt hat natürlich Schweigepflicht und kann alles erfahren, was die Person genommen hat.“

Und wie sollte man das Jahr besser beginnen, als mit dieser alles entscheidenden Frage (und dazugehöriger Antwort), eingesendet von einem treuen Leser:

Fliegen zwei sechsmotorige U-Boote von links nach grün über die Alpen. Wie viele Eier haben die dabei??

25, weil Jogurt keine Gräten hat!
Kascha R.
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