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Hanfberatung im Hanf Journal
Erste Hilfe für Kiffer
(pub. Juni 2003
Publiziert am: 02.06.03 - Medienformen: Medienform Text


Auch diesen Monat wurde Kascha R. wieder mit Fragen gelöchert. Und damit ihr auch nicht dumm sterbt, zeigen wir euch einige Antworten auch, nett was? Falls ihr auch fragen habt, Kascha ist unter hanfberatung@hanfjournal.de immer für euch da.

Cindy (16) aus Hamburg will wissen:

“Hey Kascha,
ich denke mal dass du die Frage schon 100 mal gehört hast, aber was gibt es eigentlich für Hanfsorten und aus welchen kann man Cannabis oder Haschisch herstellen?”

“High Cindy,
Cannabis ist der Oberbegriff für alle Hanfsorten. Insgesamt gibt es 3 davon: Cannabis Indica, Cannabis Sativa und Cannabis Ruderalis. Cannabis Indica – Pflanzen sind eher klein mit kürzeren, dickeren Blattfingern und sehr viel Harzproduktion. Daher kann man daraus gut Haschisch herstellen. Cannabis Sativa – Pflanzen sind größer mit länglichen, schmalen Blattfingern und eher für die Marihuanaernte von Bedeutung. Da sich aus den langstieligen Pflanzen (bis 4 Meter) viele Fasern gewinnen lassen sind THC-arme Züchtungen für den Nutzhanfanbau verbreitet. Cannabis Ruderalis kommt fast ausschließlich auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion vor und unterscheidet sich vor allem durch niedrigeren THC-gehalt von den anderen Sorten. Außerdem blühen Ruderalis-Pflanzen im Gegensatz zu den anderen nicht, wenn eine bestimmte Anzahl Lichtstunden pro Tag erreicht ist, sondern nach einer bestimmten Anzahl von Tagen. Deshalb werden neuerdings manchmal Ruderalis mit anderen Cannabissorten gekreuzt um bei Outdoorpflanzen die Blüte kalkulierbarer zu machen. ”

Ronny (19) aus Essen fragt:

“Hallo Kascha,
ich höre von Leuten die selbst anbauen laufend komische Begriffe wie “Indo”, “Outdoor” und “Hydro”. Kannst du mir sagen was das heißt und was besser turnt? Stimmt es eigentlich, dass man wenn man mit Lampen anbaut öfter ernten kann?”

“Halloö Ronny,
Mit “Indo” ist bestimmt “Indoor” gemeint, was das Gegenstück zu “Outdoor” ist. Damit ist einfach nur der Ort beschrieben, wo angebaut wird: Drinnen oder draußen.
Drinnen mit Lampe kann man entweder normal in Blumenerde pflanzen oder auf Nährlösung, also hydroponisch. Daher kommt “hydro”. Was besser “turnt” kann man gar nicht so einfach sagen. Es gibt spezielle Sorten für jede Anbauweise und manche stehen mehr auf die Schweizer-Almgrasfettness und manche mehr auf moderne Holland-Hydro-Filme. Mit hydroponischem Anbau und spezieller Düngung, Belüftung und Beleuchtung lassen sich allerdings viel höhere THC-Gehalte erreichen. Außerdem kann man die dicken glitzernden Blüten die bei Indoorpflanzen wachsen als Käufer leichter von drittklassigem Selbstanbau unterscheiden. Ach ja noch zu deiner letzten Frage: Bei entsprechender Technik und Pflege kann man wirklich ca. alle 3 Monate ernten. Outdoor ist das leider nicht möglich. Ansonsten empfehle ich dir noch die Hilfen auf der growing-Seite dieser Ausgabe oder auch im Internet (www.hanfjournal.de)”

Mike (17) aus Heilbronn fragt:

“Hi Kascha,
ich hab ein Problem beim Tütenbauen. Wenn ich Gras rauche ist alles okay, aber wenn ich Brösel verbaue komm ich nicht klar. Mein Haschisch ist meist sehr gutes, schwarzes, klebriges Zeug und irgendwie brennt der Stick immer schneller als das Dope. Das muss doch auch besser gehen? Ich benutze übrigens meist eher dickeres Papier weil es sich leichter dreht und ich drehe mit Kippen, nicht mit Drehtabak.”

“Hi Mike,
gut dass du das mit dem Papier erwähnt hast. Das macht nämlich mehr aus als man glaubt. Je dicker das Paper, desto schneller brennt es runter. Das dünne Slow-Burning-Papier ist für Pflanzenharze besser geeignet. Für Blüten übrigens auch nicht schlecht, weil man nicht so viel Papier mitraucht.
Wenn es nicht so schnell brennen soll ist es auch sinnvoll Tabak statt Kippen zu benutzen, da dieser meist nicht so trocken ist. Es gibt ja neuerdings Papers in allen Größen und Farben, vielleicht findest du auch dünneres Papier mit dem du gut drehen kannst. Mit Drehtabak geht’s eh meistens leichter, breite, nicht ganz so lange Papers sind auch leichter zu handhaben. Je breiter das Paper ist, desto dicker wird das Produkt. Und je dicker das Produkt ist, desto breiter wird gewöhnlich der Konsument. Außerdem entsteht dann am Glutpunkt mehr Hitze und Harze verbrennen dann oft vollständiger. Und zu guter letzt ist auch entscheidend, wo die Harze in den Tabak eingebettet sind. Am Rand verbrennen sie nicht so gut wie in der Mitte.”

Und aufgrund der Nachfrage zu guter Letzt noch einen Rausschmeißer:
Läuft ein Kalbsschnitzel durch den Wald und sieht auf einem Ast einen Kühlschrank sitzen, der ein Butterbrot raucht. Sagt das Schnitzel: “Ey ich würd‘ aufpassen, morgen solls regnen”. Der Kühlschrank antwortet: “Macht nichts, ich bin mit dem Fahrrad da.”.

Eure Kascha R.
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