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Hanf Journal hört auf zu rauchen
Aber wie kifft man trotzdem weiter?
(Pub. Maerz 2004)
Publiziert am: 08.03.04 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal maerz04 artikel Hanf Journal hört auf zu rauchen Aber wie kifft man trotzdem weiter? 20. Februar (Beginn 19. Dezember) = 64 nikotinfreie Tage

20. Februar (Beginn 19. Dezember) = 64 nikotinfreie Tage


So, jetzt sind wir also aus dem Gröbsten raus. Wir können, ohne groß das Gesicht zu verziehen, in einer Runde mit einem Haufen Raucher sitzen und haben auch schon die ersten Anschisse fürs „Raucher belehren“ eingefangen. Es ist tatsächlich auch schon vorgekommen, dass wir uns unterbewusst in die Nichtraucherecke gestellt haben und den Rauch am Nachbartisch total widerlich empfanden – grass was?

Genau – und so wären wir auch schon beim Thema: Gras! Grass ist zuallererst mal, wie wenig wir plötzlich kiffen, wenn all die „bevor ich jetzt ne beschissene Kippe rauch, rauch ich doch lieber ’nen Joint, der kickt wenigstens“-Joints wegfallen. Wir müssen uns nun quasi schon zwingen, denn rein berufsbedingt kommt ja gar kein Gras auf keinen Fall in die Tüte, dann wäre sie ja auch leer – und wer will schon nur Papers rauchen? Also pur, doch wie stellt man das denn nun sinnvoll an?

In unserer Redaktion taten sich dabei tiefe ideologische Gräben auf! Purjoint oder Pfeife? Knaster oder Vaporizer? Purbong oder Essen? Und um euch nicht gänzlich in die Irre zu führen und diesem Beitrag doch mal wieder einen tieferen Sinn zu geben, hier die ultimative Pur-Kiff-Möglichkeiten-Tabelle:


Der Purjoint: Nostalgie pur

Ist natürlich ideal für unterwegs, nichts sonst lässt sich so unauffällig rauchen. Anders als gewöhnliche Joints hat er nämlich auch eher die Form einer Zigarette. Außerdem hat er den Nostalgiebonus – wer sein ganzes Leben lang (unser Leben begann mit 15) Joints geraucht hat, will es natürlich auch nicht missen sich einen Glimmstängel in den Mund zu stopfen. Einziger Nachteil: ein funktionierendes Feuerzeug sollte ständig zur Seite stehen.


Die Purpfeife: Die rationale Wahl

Die Purpfeife ist der erste Schritt weg vom wirklichen Rauchen. Man entsagt den glimmenden Stängeln und steck sich stattdessen nur hin und wieder ein Metal-/Glas- oder Holzgerät in den Mund. Dank der anscheinend gesteigerten Effektivität des Kiffens muss man auch viel weniger rauchen, was wieder ein Schritt hin zum wirklichen Nichtrauchertum ist. Ein unschlagbarer Vorteil der Pfeife ist zu Schluss noch das Stopfen. Bis die einen überhaupt erst mal ihr Paper für den Joint gefunden haben, ist der erste Topf der Pfeife schon geraucht.


Der Knasterjoint: Gegen die Vereinsamung

Zuallererst mal ein Lob an dieser Stelle. Die neuen Knaster-Rauchmischungen haben uns echt überzeugt. Sie sind viel besser als wir vermuteten und lassen sich auch wirklich rauchen. Das ist aber leider nur die eine Seite der Medaille, denn als neu gewordener Purkiffer stellt sich schon die Frage: Warum soll ich meinem Joint überhaupt etwas anderes beimischen? Und hier haben wir einen wirklichen Grund gefunden: Wenn man mit anderen Junkies (wir reden hier von Nikotin) einen Joint rauchen will. Meist erntet man nämlich ziemlich verstörte Gesichter, wenn man das Gras in seiner nackten Schönheit genießen will. Da muss dann ein Kompromiss her: Knaster.


Purbong: Schieß dich ab

Die Purbong ist wohl mit Abstand die effektivste Methode THC in seinen Körper zu pumpen. Ein Topf und du bist erst mal eine lange Zeit platt. Was sehr angenehm zu erwähnen ist, ist der Fakt, dass der nervende Tabakflash der immer gleich nach dem Rauchen folgt, verschwindet. Man zieht – spürt nix – wartet ein bis zwei Minuten und – huiiiiii . . .

Größter Nachteil an einer Bong ist eindeutig Ulli, die uns, gemeinsam mit ihrem Hund, nun schon die zweite Bong zerstört hat – tragisch was?


Der Vaporizer: Rauche deine Lunge sauber

Prinzipiell wäre dies wohl die sinnigste Art und Weise, es endlich zu schaffen mit dem Rauchen aufzuhören, denn schließlich ist es ja nur noch Luft. Aber leider leider sieht die Realität düster aus – denn noch sind wir nicht so weit – der Rauch hat uns in seinem Bann.


Das Essen: Die Endlösung

Siehe Vaporizer


Derzeit hoffen wir noch, euch nächstes Mal doch die Vorteile des Vaporizers und des Essens aufzeigen zu können. Sollte dies nicht der Fall sein, kommen halt ein paar Anekdoten aus dem Leben zweier Nichtraucher.

P. S.: Zwar weigern sich immer noch große Teile der Hanf Journal-Besatzung mit dem Rauchen aufzuhören, aber immerhin sind wir nun schon zu dritt.


An die Zensurstelle: Nein, wir wollen hier keinen zum Haschkonsum aufrufen – sie tun es ja eh schon! Wir wollen nur sicherstellen, dass, wenn Leute schon unbedingt Drogen konsumieren müssen, sie doch dann wenigstens die Schlimmere weglassen.

Die Redaktion
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