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Hanf Journal hört auf zu rauchen
(Pub. Mai 2004)
Publiziert am: 04.05.04 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal mai04 artikel Hanf Journal hört auf zu rauchen 22. April (Beginn 19. Dezember) = 126 nikotinfreie Tage

Nicht nur Martin und Werner von der Hanf Journal-Redaktion haben aufgehört zu rauchen – nein, manche tun es den beiden bereits nach und noch andere sind schon viel länger dabei. Und da unsere beiden Helden immer noch rauchen (kif) erklärt euch dieses Mal Jeanne d’Arc, wie sie es macht, so richtig mit dem Rauchen aufzuhören.

 

 

 

 

Kiffen ist Scheiße, aber so werde ich am schnellsten breit. Egal, ob das Treppensteigen immer schwerer fällt, der morgendliche Hustenanfall ein steter Begleiter geworden ist: Die Nikotinsucht wird geschürt, mehr noch als die Gier auf einen Joint. Alles egal. Was zählt, ist der schnelle Kick, sofort breit zu sein. Noch etliche andere Argumente ließen sich anführen, warum gekifft wird, was das Zeug hält.

 

Aber es geht auch anders. Vor zehn Monaten habe ich mit dem Rauchen und konsequenterweise auch mit dem Kiffen aufgehört. Was mich aber auch einige Monate des Hin-und-Her-Überlegens gekostet hat. Denn denkt man ans Rauchen aufhören, weil einem Nikotin gar nicht schmeckt oder das Kratzen im Hals nervt, denkt man: Und jetzt, was ist die Alternative? Höre ich dann auch mit dem geliebten Gras oder Hasch auf? Will ich das überhaupt? Was ist die Alternative? Pur rauchen? Wenn ich nur an reine Gras-Joints denke, kriege ich sofort Reizhusten. Und Hasch aufgespießt auf einer Stecknadel und unter Glas geraucht, war auch keine Alternative. Vaporizer zu teuer. Was bleibt, ist die orale Aufnahme.

 

Entscheidung gefallen, die Selbstversuche konnten beginnen. Das größte Problem – die Dosierung – kriegt man mit der Zeit hin. Natürlich hängt die Wirkung davon ab, ob man sich vorher den Bauch vollgeschlagen hat oder aber seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hat.

Will man sich abschießen, ist Kakao mit Kuh- oder Sojamilch genau das Richtige. Auch da genügt ein halbes bis ein Gramm für mehrere Leute. Ne Weile köcheln lassen, denn je inniger die Verbindung, umso besser die Wirkung. Erinnert ein wenig an einen leichten Trip, ist aber auf Dauer und für den Alltagsgebrauch nicht das Wahre. Also weiter gesucht. Und dann . . .

 

. . . fand ich ein Rezept für Sesamwürfel. Das war die Lösung. Seitdem konsumiere ich Hasch und Gras nur noch so und das in fast homöopathischen Dosen. Was gut für den Geldbeutel ist. Und die Teile schmecken lecker und reichen ne Weile, denn einmal genascht, hält die Wirkung wesentlich länger an als ein Joint oder zwei. Noch was: Habe ich anfangs noch täglich ein Keks gegessen, lasse ich inzwischen schon mal ein paar Tage aus. Ohne dass was fehlt. Wäre mir beim Kiffen nicht passiert. Obwohl man irgendwann vom Kiffen nicht mehr richtig breit wird und sich trotzdem einen Joint nach dem anderen reinzieht, was nur der schwarzen Lunge und der Kurzatmigkeit nützt. Die Nikotin-Sucht lässt grüßen. Allerdings nimmt man auch Abschied von Ritualen, die Bong zu stopfen oder einen Joint zu drehen, kaum dass sich der Besuch am Tisch niedergelassen hat.

 

Für wen sich die Sesamwürfel allemal lohnen sind all die, die gar nicht erst kiffen und trotzdem gerne mal breit sein wollen. Zumindest fanden alle nichtrauchenden Testpersonen die Dinger super und die die kiffen, ebenso.

 

Für 40 bis 50 Sesamwürfel:

 

5 bis 8 Gramm Hasch oder/und Gras zerkleinern

100 g Sesamsamen in der Pfanne unter ständigem Rühren leicht braun werden lassen, zum Schluss 100 g gemahlene oder gehackte Mandeln dazugeben und kurz mit anrösten.

100 g Honig und 100 g Zucker und 0,1 l heißes Wasser unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und zu einem dicken Sirup einkochen lassen (10 Minuten reichen aus). Für den Geschmack Vanille und Zimt dazu. Mindestens 5 Minuten Hasch und Gras mitköcheln. Vom Herd nehmen, einen Esslöffel Orangenmarmelade (oder ne andere säuerliche Sorte) und die Sesam-Mandel-Mischung drunter rühren und noch einmal 5 bis 10 Minuten einkochen lassen. Das Rühren nicht vergessen. Anschließend eine eckige Form (Maß z. B. 10 x 35 cm) mit Öl einstreichen und die Masse darauf verstreichen (ungefähr einen halben Zentimeter dick). 15 Minuten abkühlen lassen und mit nem Messer (in heißes Wasser getaucht) zerschneiden. Je länger man damit wartet umso härter werden die Dinger. Einzeln verpacken (Zellophan oder Frischhaltefolie), sonst kleben die Teile zusammen. Auf einen guten Turn.

Normalerweise reicht ein halber Würfel für nen leichten Turn, ein ganzer allemal. Setzt wider Erwarten keine Wirkung ein, beschwert euch beim Dealer.

Noch was: Den Rest im Topf mit Milch aufkochen, schmeckt lecker und spart den ersten Keks.

 

 

Jeanne d‘Arc
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