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Die Hanfberatung im Hanf Journal - Erste Hilfe für Kiffer
(pub. nov.02)
Sie machen das Leben erst spannend und sind dann doch nervig. Genau, Probleme. Und wenn euch auch so ein nerviges Ding belastet, dann wendet euch an mich: hanfberatung@hanfjournal.de

Publiziert am: 05.11.02 - Medienformen: Medienform Text


Timo (15) aus Remseck hat ein Problem:

„Hi Kascha,
Ich frage mich andauernd, warum ich - nachdem ich was geraucht habe - immer so schwach bin. Ich lass immer alles fallen, warum? Kannst du mir da weiter helfen?“

Kascha:

„Hallo Timo,
kann es sein, dass du zu viel Cannabis konsumierst? Denn eine Überdosierung führt oft zu einer Unterzuckerung und dadurch zu Kreislaufproblemen, Schwindelgefühl und Zittern. Oft können die betroffenen Personen für einige Zeit nicht mehr richtig stehen und laufen. Bei Konsum durch eine Bong, kann es zu sogenannten „Tabak- Flashs“ kommen, die ebenfalls zu Schwindel und Schwäche führen können. Achte bitte genau auf deine Konsummenge, bei einem weiteren Schwächeanfall, solltest du den Konsum zunächst erst mal einstellen und vielleicht einen Arzt aufsuchen.“


Katja (19) aus Berlin braucht Rat:

„Hallo Kascha,
ich habe ein ziemlich dringendes Problem: Mein Vater konsumiert täglich mindestens zwei Gramm Cannabis. Er zieht schon morgens bevor er in die Arbeit geht, ein bis zwei Töpfe Dope. Außerdem zieht er sich in letzter Zeit immer mehr zurück, unternimmt mit meiner Familie immer weniger und geht abends gar nicht mehr aus dem Haus. Meine Mutter überlegt sogar ihn zu verlassen und meine jungen Geschwister verstehen die Welt nicht mehr. Meine Familie und ich haben wirklich nichts dagegen, dass er kifft. Aber er kifft nur noch und das ist schon krank. Was soll ich machen? Wie bekomme ich meinen Vater dazu, weniger zu konsumieren?“

Kascha:

„Hallo Katja,
du hast Recht, dein Vater scheint wirklich abhängig zu sein und sein Konsum ist nicht gesund. Rede mit ihm in Ruhe darüber und sage ihm ganz deutlich, dass er gerade sich selbst und vor allem seiner Familie schadet. Und wenn ihm seine Familie wirklich wichtig ist, dann muss er weniger konsumieren. Ihr müsst ihn wahrscheinlich vor die Entscheidung stellen.
Noch was, geh mit deinem Vater einmal zu einer Beratungsstelle. Ich empfehle dir mit dem akzept e.V. Kontakt aufzunehmen. Denn wenn eine Droge ein Leben bestimmt bzw. wenn wegen des Drogenkonsums Familien zerbrechen, dann kann etwas nicht stimmen. Es ist ja echt nichts gegen den Konsum von Drogen einzuwenden, solange sie bewusst genommen werden.“


Holger (21) aus Braunschweig hat eine Frage:

„High Kascha,
bin ein ziemlich durchgeknallter Kifferfreak und hab deshalb auch eine ungewöhnliche Frage:
Mein Hund Scuffy kifft voll gern. Klingt vielleicht bescheuert, ist aber so! Darf (nicht bezogen aufs Gesetz, ist mir nämlich egal) ich den Scuffy kiffen lassen, oder ist das gesundheitsschädlich? Ich will ja kein Tierquäler sein. Aber der hat echt Spaß daran, liegt immer voll breit auf dem Sofa und kaut an seinem Knochen.“

Kascha:
„Hallo Holger und Scuffy,
du hast Recht, eine wirklich sehr ungewöhnliche Frage, aber ich werde trotzdem versuchen, sie dir zu beantworten. Leider ist mir keine Studie bekannt, ob Cannabis für einen Hund schädlich ist oder auch nicht. Sicher ist nur, dass Hunde tatsächlich bekifft werden können, da sie die dafür nötigen Rezeptoren im Körper besitzen. Bei einem Tierversuch wurde nur festgestellt, dass sich der Herzschlag von „bekifften“ Tieren verlangsamt, was für Tiere mit einer Herzkrankheit lebensgefährlich ist. Weibliche Tiere hatten außerdem bei überdosiertem Konsum Fehlgeburten - ebenfalls bei einem Tierversuch ermittelt. Allerdings ist der Cannabiskonsum sicherlich nicht gerade gesundheitsfördernd für das Riechorgan Scuffys, wenn der Hund den Rauch aufnimmt, und das besonders mit Tabak. Leider kann ich aus deiner Frage auch nicht entnehmen, wie Scuffy Cannabis konsumiert. Es gibt viele Leute, die ihren Haustieren mal einen Haschkeks geben, was ich nicht befürworten kann. Schließlich weiß das Tier nicht, was mit ihm passiert und man kann nie wissen, wie das Tier nach dem Konsum auf die Droge reagiert. Jedenfalls sollte - meiner Meinung nach – Tieren kein Cannabis (mit Tabak schon gar nicht) verabreicht werden.“

Hey noch ein kleines Leckerli für euch aus der Welt der Kiffer:
Neulich saßen drei Kiffer daheim und sahen fern. Dann passierte etwas: Es klingelte ... Nach einer halben Stunde sagte der erste Kiffer: "Ich glaub, es hat geklingelt." Eine halbe Stunde später meinte der zweite Kiffer: "Vielleicht sollte mal einer die Tür aufmachen." Noch eine halbe Stunde verging und der dritte Kiffer stand auf und öffnete die Tür. Draußen wartete der vierte Kiffer und meinte: "Mann, ey, geil, kaum geklingelt und schon macht ihr auf."
Zeit ist halt immer subjektiv! Macht das Beste draus.
Eure Kascha R.
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