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Die Hanfberatung
(pub. sept.02)
Publiziert am: 16.09.02 - Medienformen: Medienform Text


Hallo ihr da draußen,
auch dieses Mal habe ich mich bemüht, euch bei euren Pro-blemen zu helfen. Wenn ihr Hilfe braucht, dann schreibt an: hanfberatung@hanfjournal.de

Markus (52) aus Langenhagen hat ein Problem:
„Hallo Kascha,
ich habe enorme Potenzprobleme. Deshalb hat mir mein Arzt Viagra verschrieben. Allerdings hat das viele Nebenwirkungen und ich will ein natürliches Produkt. Ich habe von einem Heil-praktiker gehört, dass Cannabis auch potenzsteigernd wirkt. Kann ich also Viagra durch Hanf ersetzen?“

Kascha:
„Hi Markus,
bei Viagra handelt es sich um ein Medikament, das potenzsteigernd wirken soll. Cannabis dagegen ist ein Aphrodisiakum, das die Stimmung und Lust der Konsumenten anregt. Allerdings hat es keinen Einfluss auf die Potenz. Jedoch enthält Yohimbe-Rinde (ein westafrikanischer Baum) den Stoff Yohimbin, das die Potenz steigert. Die Rinde gibt es rezeptfrei in Apotheken, die Reinsubstanz ist rezeptpflichtig. Bei deinem Arzt bekommst du sicherlich genaue Informationen darüber.“

Laura (28) aus Kaiserslautern will wissen:
„Hi Kascha,
mein Mann und ich rauchen zum Abspannen abends gerne mal eine Tüte. Wir haben allerdings zwei kleine Kinder, eins davon wird mo-mentan noch gestillt und bisher habe ich weitgehend auf Cannabiskonsum verzichtet. Ich würde mir aber gerne auch mal wieder einen genehmigen, weiß aber nicht, ob etwas davon in die Muttermilch übergeht bzw. ob es meiner Tochter schaden kann. Habe auch noch keine Literatur darüber gefunden. Weißt du da mehr? Danke schon mal im Voraus!“

Kascha:
„Hallo Laura,
Die Muttermilch von Cannabiskonsu-mentinnen enthält durchschnittlich bei 10 bis 20 Prozent der Blut-THC-Konzentration - die aktiven Cannabinoide. Dein Kind nimmt also durch die Muttermilch Cannbinoide auf. Es gab dazu auch Untersuchungen auf Jamaika, die gezeigt haben, dass Babies, deren Mütter kiffen, tendenziell deutlich besser entwickelt waren als "THC-freie" Babies. Mehr dazu kannst du in dem Buch „Marijuana and Children - The Benefits of Marijuana: Physical, Psychological and Spiritual“, erschienen bei Sweetlight Books, Cottonwood, CA, USA 1996, lesen. Allerdings musst du beachten, dass die Kulturformen auf Jamaika anders sind als in Europa. Wenn man Cannabis also während der Stillzeit unbedingt konsumiert, dann sollte man das nicht in Massen und ohne Tabak tun.“

Tim (15) aus Stade will wissen:
„Hi Kascha,
warum hat man nach dem Konsum von Cannabis immer so einen Bärenhunger? Jedes Mal, wenn ich mal was geraucht habe, esse ich mich fast zu Tode. Warum? Kannst du mir da weiter helfen?“

Kascha:
„Hi Tim,
wenn man Cannabis konsumiert, regt das THC die körpereigenen Cannabis-Rezeptoren, die sogenannten Anandamide an. Dadurch entsteht dieses Hungergefühl. Unter anderem deshalb ist Cannabis auch für viele Aids- und Krebs-Patienten geeignet. Wenn du also nach dem Kiffen diesen Heißhunger verspürst und du unbedingt was essen willst, solltest du versuchen, gesunde Nahrungsmittel wie Obst oder Gemüse zu essen. Es gibt aber keine Methode, die diesen Heißhunger verhindert.“
Eure Kascha R.
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