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growing
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Jorges Garten Kalender Mai 2004
Publiziert am: 04.05.04 - Medienformen: Medienform Text


Outdoor:

Säen, Säen und noch mal Säen! Entweder wird der Samen direkt nach draußen in die Erde gesetzt oder Indoor vorgezogen und dann im nächsten Monat ausgesetzt. Vor den kalten Nächten können die Pflanzen geschützt werden, indem man mit Plastikflaschen kleine Gewächshäuser baut. Boden ausschneiden und Deckel abschrauben, damit die Luft zirkulieren kann und über die Pflanze stecken.

Stecklinge werden umgetopft, nachdem sie circa ein Monat lang wurzeln konnten.

Sämlinge werden erst umgetopft, wenn sie mindestens einen Monat alt sind.

Stecklinge wie Setzlinge werden von erfahrenen Growern immer abgehärtet, bevor sie ganz rausgestellt werden.

Pflanzen müssen geschützt werden. Gegen Hasen und Rehe hilft ein Hasendraht, gegen Raupen und Schnecken helfen Schneckenkorn und BT- (Bazillus thuringiensis-)Granulat.

Indoor:

Die Außentemperaturen steigen langsam wieder, und damit muss auch wieder mehr auf die Temperatur im Grow-Raum geachtet werden, diese sollte 30 Grad Celsius nicht übersteigen. Auch CO2-Generatoren helfen die Hitze zu verringern und lassen die Pflanzen ein bisschen mehr Hitze vertragen.

Die Luftfeuchte kann trotz steigender Temperaturen ein Problem werden. Die Nachttemperatur darf nicht mehr als 5 Grad Celsius unter die Tagestemperatur sinken, um übermäßige Kondensation zu vermeiden. So muss die Luftfeuchte über Nacht beobachtet werden und wenn nötig, ist der Lüfter die ganze Nacht durch in Betrieb.

Die Pflanzen werden jetzt wohl mehr Wasser verbrauchen, aber Vorsicht: nicht überwässern!

Erfahren Grower achten darauf, dass die Töpfe nicht direkt auf kaltem Beton stehen. Denn obwohl die Temperaturen draußen immer wärmer werden, ist der Boden noch kalt und entzieht den Töpfen die Wärme. Und das führt bei den Pflanzen zu verlangsamten Wuchs.

Mindestens einmal im Monat mit milder Düngerlösung spülen. Danach wird normal weitergedüngt.

Für Grower ist es wichtig, dass sie daran denken Stecklinge zu schneiden, um bei Bedarf eine neue Zucht anfangen zu können.

Die Blattunterseiten müssen immer wieder inspiziert werden, um einen möglichen Schädlingsbefall rechtzeitig zu erkennen.

Und natürlich auch das Ernten nicht vergessen, wenn die Pflanzen reif sind. Erfahrene Grower achten darauf, dass die Stecklinge für die neue Zucht schon fertig zum Umtopfen sind, um gleich nach dem gründlichen Putzen des Raumes neu ansetzten zu können.

jorge@hanfjournal.de

www.wallowater.com

Auf www.hanfjournal.de unter der Rubrik „Guerilla Growing“ findet ihr auch den englischen Originaltext!

Jorge Cervantes


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