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Zu Besuch auf der Spielemesse in Nürnberg
Publiziert am: 08.03.05 - Medienformen: Medienform Text


Immer im Februar steht Nürnberg unter dem Zeichen „Rotes Schaukelpferd“. In diesem Jahr kamen rund 77.000 Fachbesucher, die meisten waren Männer in grauen oder blauen Anzügen, die das weltweite Angebot an Spielwaren aus 65 Ländern beäugt und dann geordert haben. Zwischen Modelleisenbahnen, Plüschtieren, Puppen, Faschingskostümen und Teddybären gab es auch einige Brettspiele. Wie bei „Queen Games“ waren von etlichen Neuerscheinungen nur die Kartons zu sehen, denn fertiggestellt werden die Spiele erst nach der Messe. In den Handel kommen dann „Mac Robber“, „Revolte in Rom“, „Taxi“, „Architekton“, „Louis der XIV.“, „Turmbau zu Babel“, „Fjorde“ und „Palazzo“ im März oder April.
„Doom“ aus dem Hause Fantasy Flight Games ist schon Ende letzten Jahres erschienen. Den „Ego-Shooter“, der als Brettspiel nicht mehr als solcher daherkommt, werden wir genauer unter die Lupe nehmen und dann mit „Games of Thrown“ und „Runebound“, zwei weiteren Spielen des US-Spiele-Herstellers vorstellen. Beziehen kann man diese Spiele, wie auch das von uns schon vorgestellte „Boom Town“, über den Heidelberger Spieleverlag. Spiele von Eagle Games werden hierzulande inzwischen von Pro Ludo vertrieben, die auch die Spiele von Days of Wonder im Programm haben, deren „Piratenbucht“ endlich erhältlich ist. Für Freunde des Bauens soll „Keythedral“ von Pro Ludo an dieser Stelle ebenfalls erwähnt werden.
Zum zweiten Mal vergaben Händler in Nürnberg auch den InnovationAward, der in unterschiedlichen Kategorien vergeben wurde. Zwei Preisträger seien hier erwähnt: In der Kategorie „Teamförderung“ wurde „Meisterdiebe“ und damit der Autor des Spiels Czarnè alias Frank Czarnetzki und damit auch der Zoch-Verlag ausgezeichnet. „Meisterdiebe“ ist teuer, kostet die Schmuckschatulle in Holzbox doch 100 Euro. Dafür können bis zu acht Mitspieler versuchen, die falschen Edelsteine in die Schatulle zu legen und als echte wieder herauszuholen. Wer was macht, entscheiden die Spieler, indem sie entsprechende Charaktere wählen. Da gibt es den Juwelier nebst Gattin, Dieb, Meisterdieb, Schmuggler oder Detektiv. Wenn nur die Schatulle nicht so viele Schubladen hätte und drehbar wäre. So ist es nicht allzu einfach, die einmal reingelegten Klunker wieder zu finden. Darf doch jeder, der dran ist die Schatulle drehen und wenden. Für Freunde der teuren, aber schönen Spiele.
In der Kategorie „Technik“ holten sich zwei strahlende junge Männer den Preis ab. Ihr „Ufo“, das sie 2003 für Jugend forscht entwickelt haben, wurde von der Firma Silverlit Toys Manufactory Ltd. mit Sitz in Hongkong vermarktet. Inzwischen hat sich das „Ufo“ zwar optisch verändert, aber der Mechanismus dürfte ähnlich geblieben sein: Schwebend hebt das blinkende „Ufo“ ab. Für Daniel Gurdan und Klaus-Michael Doth ist mit dem Preis ein Traum in Erfüllung gegangen. Und aus ihrer Leidenschaft „das Erfinden“ ist ein Beruf geworden.

Kerstin Koch


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