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breitspiele
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Funkenschlag
Publiziert am: 01.06.05 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 05juni artikel breitspiele Funkenschlag

Funkenschlag
Ist nicht wirklich neu, sondern erstmals 2001 erschienen und im vergangenen Jahr mit einigen Spielregel-Änderungen und neuem schönerem Design wieder aufgelegt worden. Worum es geht? Um die Stromversorgung deutscher Städte. Was man dazu braucht, ist wohl allen klar: Kraftwerke, Rohstoffe, die in den Kraftwerken in Strom umgewandelt werden und ein Stromnetz, dass die Städte versorgt. Dann kann es ja losgehen:
Zwei bis sechs SpielerInnen bekommen 50 Elektro Startkapital und davon müssen sie nur in der ersten Runde ein Kraftwerk ersteigern. Den SpielerInnen stehen immer vier Kraftwerke zur Verfügung, in der Regel gilt: Je teurer ein Kraftwerk, umso mehr Städte kann es versorgen, vorausgesetzt die Rohstoffe sind da. Glücklich die SpielerInnen, die ein Ökokraftwerk ihr Eigen nennen können, denn die liefern Strom ohne Rohstoffe. Kohle, Öl, Müll oder Uran werden auf dem Rohstoffmarkt gekauft, die je später man in der Runde dran ist, umso teurer werden. Anschließend sollte das Stromnetz ausgebaut werden und das kostet Anschlussgebühren und die Stromleitungen können ebenfalls ganz schön in die Elektro gehen.
Die Regeln sind einfach und trotzdem ist das Spiel nicht ohne. Das fängt schon mit der Spielreihenfolge an: Wer die meisten Städte versorgt, beginnt mit dem ersten Gebot für ein Kraftwerk. Da jeder pro Runde nur ein Kraftwerk ersteigern kann, werden die gegen Ende meist billiger. Dabei gilt: Niemand darf mehr als drei Kraftwerke haben, die allerdings möglichst viele Städte versorgen sollten. Da kann es sich lohnen, etwas mehr in ein Kraftwerk zu investieren, wenn es dafür viele Städte versorgt und wenig Rohstoffe benötigt. Aber auch die können ganz schön ins Geld gehen. Nur gut, dass hier der Konzern mit den wenigsten Städten zuerst kaufen kann. Das gilt auch für den Ausbau der Stromnetze und die wollen ebenfalls gut geplant sein. Denn je weiter die eigenen Städte voneinander entfernt sind, umso teurer werden die Leitungen. Am Ende der Runde gibt es dann für alle versorgten Städte Einkommen.
Sobald ein Konzern 17 Städte (bei fünf Spielern 15 und bei sechs 14) ans Stromnetz angeschlossen hat, endet das Spiel: Dann wird nachgeprüft, wer die meisten Städte mit Strom versorgen kann und dieser Konzern gewinnt. Und das muss nicht unbedingt der Konzern sein, der als erstes sein Stromnetz vervollständigt hat. Für 2F-Spiele-Fans ein Muss, für Wirtschaftsspiel-Freunde ebenso und alle anderen sollten es auf alle Fälle mal antesten.
Funkenschlag Note 2


Funkenschlag
Autor: Friedemann Friese
Verlag: 2F-Spiele
Spieler: 2 bis 6
Alter: ab 12
Dauer: 120 Minuten
Preis: 30 Euro

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