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Die Hanf-Beratung im Hanf Journal
Kaschas Ratschläge im August 2005
Publiziert am: 29.07.05 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 06august artikel die hanfberatung im hanf journal

Lisa (19) aus München möchte wissen:
„Hallo Kascha,
ich möchte dieses Jahr gerne endlich mal zur Hanfparade fahren. Ich weiß aber nicht, wie es da so mit Kontrollen aussieht? Wird man da so gleich am Rand gefilzt, oder hält die Polizei sich zurück? Und wird man dann gleich gestresst, wenn man sich mal einen anrollt oder gucken die eher weg?“

Kascha antwortet:
„Hey Lisa,
das lässt sich schlecht voraussagen, da es sehr unterschiedliche Erfahrungen gibt. Am Rand gefilzt wird eigentlich eher stichprobenartig, mitten auf der Veranstaltung eher gar nicht. Problematisch ist es natürlich, wenn man sich vor den Freunden und Helfern einen anrollt, oder die Bong einen halben Meter aus dem Rucksack raus guckt. Am besten verhält man sich vernünftig. Ich habe von einigen Leuten gehört, denen die Damen und Herren in Grün unverhofft auf die Schulter geklopft haben. Wenn man dann aber einfach nichts sagt (auch nicht „Das hab ich von so nem südeuropäisch wirkenden Typen aufm Fahrrad gekauft“, so schlau einem das auch vorkommt), was nicht auf dem Ausweis steht und auf Post von der Polizei nicht antwortet, wird das Verfahren eigentlich irgendwann eingestellt. Das aber auch nur bis zu einer Grenze von 15 Gramm, also ist es ratsam, nur so viel dabei zu haben, wie man auch rauchen möchte.“

Daniel (16) aus Mainz fragt:
„High Kascha,
in einem Film über Ganja waren auch ein paar Inder zu sehen, die mit einem „Schillum“, wie es der Ansager genannt hat, geraucht haben. Was ist denn das, wie geht das und wie ist das so?“

Kascha erklärt:
„Hi Daniel,
ein Chyllum (so schreibt sich das anscheinend) ist im Grunde genommen eine Pfeife, die nicht gebogen sondern gerade ist. Das, was die Inder rauchen, ist meist aus einem Stück Knochen oder Stein geschnitzt, oft auch aus Holz. So wie die Inder das machen, ist es für Normalsterbliche in der Regel ein wenig heftig, ich habe schon von einigen gehört, die erst mal ohnmächtig geworden sind. Das lag aber meist nicht nur am Rauchgerät. Dazu ist zu sagen, dass es verschiedene Größen gibt. Für den Einstieg sind, wie du dir sicher denken kannst, die kleineren besser geeignet.
Chyllum nennt man übrigens auch das Teil, was in die Bong reinragt. Im Grunde genommen ist es auch dasselbe, nur eher aus Glas oder Metall und mit abtrennbarem Pfeifenkopf. Aber wenn das schon mal in einer Bong gesteckt hat würde ich es irgendwie nicht mehr ohne Bong rauchen sonst hat man Schmand im Mund.“

Thomas (20) aus Cottbus fragt:
„Hallo Kascha,
ich würde gerne in den Sommerferien mal nach Amsterdam fahren. Ich war nur noch nie da und dachte, dass du mir ein paar Fragen beantworten kannst. Erst mal möchte ich natürlich wissen, wo man am besten unterkommt, dann wo man gut was zu rauchen kaufen kann und natürlich auch, wie das da so mit Kriminalität ist, also wird man da nachts alleine auf der Straße gleich abgezogen oder ist es eher soft?“

Kascha informiert:
„Hey Thomas,
Amsterdam ist immer eine Reise wert. Unterkommen ist, wenn man weiß wie, gar nicht so schwer. Zum Zelten gibt es viele Möglichkeiten, Vliegenbos im Norden ist sehr zentral aber etwas teurer, im Süden gibt es weiter entfernte, aber recht preiswerte Zeltplätze. Ansonsten gibt es tausende Jugendherbergen. Das billigste, aber auch einfachste aber auch mit das legendärste ist Bob’s Youth Hostel unweit des Dam. Komfortabler, aber ein klein wenig teurer ist das Flying Pig. Außerdem haben viele Coffeeshops wie z.B. der Bulldog Übernachtungsmöglichkeiten. Hotels sind meist langfristig ausgebucht und teuer. Da wären wir gleich bei einem weiteren Thema: Wer nach zehn Uhr morgens vor einem Hostel steht wird oft nur noch ein Schild „Sorry, we are full“ zu sehen bekommen. Also früh kommen lohnt sich.

So, jetzt zu den Coffeeshops. Kaufe am besten nur dort, Straßenhändler verkaufen Mist. Es gibt so Auszeichnungen wie den CannabisCupAward, such nach Shops die den gewonnen haben und du bist schon mal ganz gut dran. Der einzige, der schon morgens um acht Uhr offen hat, ist Barney’s Breakfast Bar, dort gibt es auch leckere Pancakes. Das sauberste Klo hat der „Chocolata“ hinter Bob’s Youth Hostel. Der „The Doors“ gegenüber hat moderate Getränkepreise und einen Billiardtisch. Wenn du nicht gerade reich geerbt hast, solltest du die Großen meiden, also Grasshopper, Bulldog, usw.. Das beste Gras, was ich gefunden habe, ist White Bubblegumskunk im „222“ im Rotlichtviertel. Dort gibt es auch gutes Nothern Lights und die Bedienugn ist meist gesprächig und hat viele Informationen parat.

Rotlichtviertel bringt mich zu meinem nächsten Thema: Crime. Das schlimmste, was dem „normalen“ Touristen so passieren kann, ist Taschendiebstahl. Fast die ganze Innenstadt ist videoüberwacht und da, wo keine Kameras sind, stehen dann die Junkies und inhalieren ihr Crack, aber da passiert nix, wenn man dran vorbeigeht. Man sollte die „Coke-Crack-Extasy“-Angebote (sobald du länger als 2 Stunden in A’dam warst, wirst du verstehen, was ich meine) einfach ignorieren und gut auf seine Sachen aufpassen, dann ist man auf der sicheren Seite. Viel Spass!“
Eure Kascha R.
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Mehr wissenswertes von Kascha gibt gibt es in den Dossiers

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