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Die Hanfapotheke im Netz

Publiziert am: 28.09.05 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 05oktober artikel Die Hanfapotheke im Netz
Seit August haben Menschen, die aus medizinischen Gründen auf Cannabis angewiesen sind, die Möglichkeit Cannabis kostenlos zu bekommen. Dazu brauchen sie allerdings ein ärztliches Attest und eine Bescheinigung, dass eine Behandlung mit Dronabinol nicht möglich ist. Es folgt eine Überprüfung durch einen Vertrauensarzt der Hanfapotheke. Sind die grundlegenden Fragen geklärt, geht alles seinen anonymen Weg.

Und woher bekommt die Hanfapotheke Cannabis? Die Hanfapotheke funktioniert so, dass sich Spender und Patienten melden können, die dann zusammengebracht werden. Es gibt keinen gemeinsamen Ort, an den alle Spender ihr Cannabis schicken, sondern jeder Spender schickt sein Cannabis direkt an einen Patienten. Und spenden könnte jedeR, der an Cannabis ran kommt. Ganz anonym.

Wie? Indem man sich bei einem Provider eine anonyme E-mail-Adresse einrichtet, so dass es nicht möglich ist, den wirklichen Absender zu ermitteln. Mit dieser E-Mail-Adresse meldet man sich bei der Hanfapotheke und bietet seine Hilfe an. Es ist zu keiner Zeit erforderlich, dass ein Spender der Hanfapotheke oder einem Patienten mit seinem wirklichen Namen bekannt wird. Er erfährt nur die Adresse eines Kranken, an den er Cannabis schicken soll. Die Patienten erhalten dann ihr Cannabis mit der Post, wobei der wahre Absender unbekannt bleibt.

So ist gewährleistet, dass weder Patient noch Spender Gefahr laufen, in die Mühlen der Justiz zu geraten. Und das Cannabis bei einer Vielzahl von Krankheiten helfen oder zumindest einige Symptome lindern kann, ist zumindest den Lesern des Hanf Journals hinreichend bekannt. Cannabis hilft unter anderem bei Übelkeit und Erbrechen bei einer Krebs-Chemotherapie, bei Appetitlosigkeit und Abmagerung bei HIV/Aids sowie Spastik bei Multipler Sklerose und Querschnittserkrankungen. Auf Seite 4 geht Dr. Franjo Grotenhermen auf weitere Aspekte der Hanfapotheke ein.
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