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Die Hanf-Beratung im Hanf Journal
Kaschas Ratschläge im Oktober 2005
Publiziert am: 29.09.05 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 05oktober artikel Die beratung im Hanfjournal

Franz (24) aus Essen fragt:
"Hallo Kascha,
kann man eigentlich selber Haschisch herstellen? Meine Pflanzen sind ziemlich harzig und dafür, glaube ich, gut geeignet. Ich weiß aber nicht, ob man da noch Geräte für braucht."

Kascha antwortet:
"Hallo Franz,
ja natürlich kann man das machen. Man braucht zwar schon eine ganze Menge Pflanzen, damit es sich auch lohnt, aber die benötigten Geräte sind denkbar einfach. Sehr verbreitet ist es, einfach ein Stück Gaze (z. B. von einer Gardine oder einem Fliegenschutzgitter) über eine Schüssel zu spannen. Darauf wird dann das getrocknete Blütenmaterial rumgewälzt und nach einer Weile sieht man dann schon, dass sich ein Pulver aus Harz und Harzdrüsen auf dem Boden der Schüssel ablagert. Das kann man, wenn es ein wenig getrocknet ist, gut mit der Hand zu Klumpen pressen. Einfacher kann man es sich auch mit Geräten wie dem Pollinator machen. Da werden die Blüten meist einfach nur reingelegt und dann muss man schütteln, bis man genügend Harzpulver herausgeschüttelt hat."

Andrea (19) aus Berlin hat ein Problem:
"Hallo Kascha,
gibt es eigentlich irgendetwas gegen die roten Augen nach dem Kiffen? Ich sehe immer aus, als wenn meine Augen im Dunkeln leuchten und das stört mich auf Partys und so. Denn nach einem Joint denken schon immer alle, dass ich völlig dicht bin."

Kascha antwortet:
"Hey,
das mit den roten Augen ist interessanterweise von Person zu Person verschieden. Manchmal ändert sich die Anfälligkeit auch im Laufe des Lebens. Lästig ist es in vielen Situationen auf jeden Fall.
Weil die Pharmakonzerne die Bedeutung dieses Problems für einen großen Teil der potenziellen Kundschaft noch nicht begriffen haben, gibt es in der Apotheke keine Augentropfen, die konkret für Kiffer entwickelt wurden. Trotzdem könnten Tropfen, die Sympathomimetika wie z. B. Naphazolin enthalten, dir vielleicht helfen. Sympathomimetika wirken ähnlich wie Adrenalin: sie verengen die Blutgefäße. Diese Augentropfen werden oft gegen Bindehautentzündungen genommen.
Natürlich sollte man mit Medikamenten, auch wenn sie frei verkäuflich sind, vorsichtig sein. Das gilt vor allem für den täglichen Gebrauch, weil die Tropfen dafür nicht gedacht sind. Natürlich sind auch Nebenwirkungen möglich. Darüber kann sich der oder die "Bindehautentzündungsgeplagte" jederzeit in der Apotheke informieren. Gängige Tropfen heißen Proculin oder Tele-Stulln (was auch immer das bedeuten mag)."

Johannes (20) aus Leipzig möchte wissen:
"Hallo Kascha,
ich würde gerne mal einen Blunt rauchen. Hab nur leider gar keine Ahnung, wie man einen solchen baut."

Kascha antwortet:
"Hallo,
das ist prinzipiell gar nicht so schwierig. Nur die Umsetzung kann ein bisschen fummelig sein. Wenn man im Tütendrehen einigermaßen versiert ist, dürfte es aber kein Problem sein. Die "Urversion" geht so: Man nimmt eine Zigarre, die nicht allzu alt, also trocken, sein sollte. Die schneidet man mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge auf und wirft den Tabak weg - den braucht eh keiner. Dann muss man das Tabakblatt, mit dem die Zigarre gewickelt war, gründlich anfeuchten, z. B. mit der Zunge, wenn diese noch nicht all zu trocken ist. Auf die Innenseite, also wo vorher der Tabak war, legt man dann das gewünschte Kraut und dreht vorsichtig, aber fest, das Ganze wieder zusammen wie eine Zigarre. Noch einmal von außen ordentlich anfeuchten und dann vorsichtig mit etwas Hitze trocknen. Dazu kann man ein Feuerzeug oder eine Heizung nehmen, manche nehmen auch eine externe Festplatte. Eine Variation ist, das Kraut nicht pur, sondern mit Tabak gemischt zu verwenden. Eine andere Variante ist, einen Filtertip mit einzudrehen. Das geht etwas schwieriger, raucht sich aber besser. Außerdem kann man das Tabakblatt auch mit Honig einschmieren. Das klebt dann besser und hält auch gut, man muss aber beim Drehen sehr vorsichtig sein, dass das Blatt nicht zerreißt.
Moderner ist es, sich einfach ein Bluntpaper zu kaufen. Das gibt es von verschiedenen Firmen und oft in vielen Geschmacksrichtungen wie Honig, Blaubeere oder Cognac. Außerdem gibt es, falls es mal schnell gehen soll, auch kleinere Bluntpapers, die sogar Klebeflächen haben."
Kascha R.
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