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HP aus der Hanfparaden-Redaktion beantwortet eure Fragen:
Publiziert am: 29.06.05 - Medienformen: Medienform Text


Irene (19) aus Darmstadt fragt nach:
„Hallo Hanfparade, wer kann eigentlich bei euch Mitglied werden? Gibt es Altersbeschränkungen? Und muss man was mit Hanf zu tun haben, damit man dabei sein kann?“

HP antwortet:
„Hi Irene! Alle, die uns unterstützen und informiert bleiben möchten, können bei uns mitmachen. Alle aktiven und passiven Mitglieder sind herzlich willkommen.“

Karl (21) aus Osnabrück hat gehört:
„High ihrs!
Wir haben das Gerücht gehört, dass man als Mitglied im Bündnis Hanfparade e. V. Gras kaufen kann. Stimmt das?“

HP antwortet:
„NEIN! Wenn das so wäre, bräuchten wir eigentlich keine Hanfparade mehr .... Wir sind ein Info- und Austauschforum für alle Hanf-Interessierten und setzen uns für die Legalisierung ein. Aber dass es viele weitere Gründe gibt, sich bei der Hanfparade zu engagieren und daran teilzunehmen, sollte beim Studium dieser Hanfparaden-Sonderausgabe des Hanf Journals schnell klar geworden sein.“

Sascha (17) aus Lörrach möchte wissen:
„Ich kiffe gar nicht. Lohnt es sich trotzdem auf die Hanfparade zu kommen?“

HP antwortet:
„Unbedingt! Denn demonstrieren und seine Meinung sagen kann man ja nicht nur als Kiffer! Für eine erfolgreiche Hanfparade ist es unbedingt notwendig, dass möglichst viele verschiedene Leute ihr Gesicht zeigen. Auf der Abschlussveranstaltung gibt es dann einen attraktiven Mix aus Bühnenprogramm, Reden und Information. Und wir achten besonders darauf, Hanf als seit Jahrtausenden bewährten Rohstoff nicht aus den Augen zu verlieren.
Kommt auf die Hanfparade und entdeckt Hanf in Klamotten, Nahrungsmitteln, Kleintierstreu, Bau- und Dämm-Material, Spielzeug, Getränken, Papier und und und. Hanf ist nämlich nicht nur zum Kiffen da! Die Prohibition verhindert eine ganze zukunftsträchtige und ökologisch sinnvolle Industriesparte der Hanf-Verarbeitung. Die bisherigen Lockerungen haben schon einige Arbeitsplätze entstehen lassen und das Potenzial ist riesig. Wir sollten es, gerade in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation, möglichst voll ausschöpfen! Was mit der heutigen Gesetzgebung leider völlig unmöglich ist. Wir denken, dass es für die unterschiedlichsten Menschen eine Möglichkeit ist, für mehr Vernunft und Flexibilität in unserem Rechtssystem zu demonstrieren – und das schließt selbstverständlich Nicht-Kiffer mit ein.“

Lucas aus Hamburg möchte wissen:
„Liebes Hanfparade-Team, ich bin 16 und würde gerne auf die Hanfparade kommen. Geht das? Darf man auch unter 18 Jahren an der Hanfparade teilnehmen?“

HP antwortet:
„Darf man! Es gibt ja sogar ein Kinderland, sodass die kleinsten Besucher auch ihren Spaß haben. Wir sind eine politische Demonstration und Informationsveranstaltung. Jeder, egal welcher Altersstufe, kann auf der Hanfparade etwas Interessantes und Neues finden. Ob du nur wegen des musikalischen Bühnenprogramms vorbeischaust oder dich fundiert über den derzeitigen Stand der Drogenpolitik in Deutschland informieren möchtest oder einfach nur mal ein Hanf-Bier testen möchtest oder auf dem Markt der Möglichkeiten shoppen willst oder in der Speaker's Corner selbst deine Meinung sagen möchtest – das alles kannst du auf der Hanfparade machen!“


Frederik (23) fragt:
„Hallo Hanfparadler, wir wohnen in Baden-Württemberg, in der Nähe von Stuttgart und haben gehört, dass die Hanf-Sache in Berlin deutlich lockerer gehandhabt wird. Heißt das, dass man jetzt auf der Hanfparade ungestört kiffen kann? Wir haben nämlich auch von unschönen Polizei-Einsätzen gehört und gelesen und wüssten ganz gerne, auf was man sich denn nun so einstellen muss?!
Besten Dank im Voraus! Grüße aus dem Süden.“

HP antwortet: „Tja? Kiffen ist verboten. Auch auf der Hanfparade. Gesetz ist eben (noch) Gesetz. Die Polizei-Präsenz auf der Veranstaltung ist leider immer ein unberechenbarer Faktor. Jeder muss selbst entscheiden, welches Risiko er eingehen möchte. Für den Fall der Fälle gibt es auf der Hanfparade jede Menge Informationen, was man tun kann, wenn es zu Problemen mit der Polizei kommt. Man sollte zum Beispiel nicht unbedingt seine heiß geliebte Bong mit auf die Hanfparade schleppen oder ähnliche verfängliche Gegenstände und es empfiehlt sich auch nicht, eine dicke Tüte gleich neben der Polizeiabsperrung zu zünden. Wer von anderen Toleranz fordert, sollte möglichst selbst damit anfangen, gell? Die Hanfparade soll der Information dienen und auch der Provokation. Allerdings im Rahmen der gültigen Gesetze. Jeder soll seine Meinung zum Thema Hanf äußern dürfen und einen schönen hanfigen Tag in Berlin verbringen können. Das ist am einfachsten, je weniger Stress es auf und während der Veranstaltung gibt. Und desto mehr Teilnehmer den Tag nutzen, sich über produktive Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren, desto erfolgreicher wird die Parade.“


Fritz (18) aus Freigericht ist neugierig auf:
„Hallo Hanfparade! Ich komme dieses Jahr aus Hessen zur Hanfparade nach Berlin und würde gerne mitmachen. Geht das, wenn ich erst einen Tag vor der Veranstaltung oder am Tag selbst ankomme? Kann ich trotzdem mitmachen?“

HP antwortet: „Klar! Die Möglichkeiten, sich bei uns zu beteiligen, sind quasi unbegrenzt. Wir freuen uns über Feedback, über aktive und passive Mitglieder, über Geld, über Sachspenden oder Manpower! Du kannst uns bei der Vorbereitung der Veranstaltung oder als Helping Hand am Tag des Events selbst helfen. Dazu brauchst du zum Teil erst am Tag der Veranstaltung da zu sein. Wir brauchen auch Helfer für den Aufbau am Tag vorher und für den Abbau nach der Abschluss-Kundgebung. Jede Idee, euch zu beteiligen, könnt ihr uns gerne per E-Mail an buero@hanfparade.de schicken, wir melden uns dann bei euch. Angebote für Fahrten zur Hanfparade (oder für günstige Übernachtungsmöglichkeiten) für Hanfparaden-Besucher helfen uns auch sehr. Wenn du also aus Hessen kommst, vielleicht kannst du ja einen Bus mit Leuten aus deiner Region organisieren? Gleich eine gute Möglichkeit für Networking?

Zur Zeit brauchen wir außerdem jeden Cent, der auf unserem Spendenkonto mit der Nummer 541 491 60 09 bei der Volksbank Berlin (BLZ 1009 0000) eingeht, um Bühnen und Equipment bezahlen zu können. Für alles, was ihr tun möchtet, gilt natürlich: Je früher wir davon wissen, desto besser können wir auch dein Anliegen in die Hanfparade integrieren. Also melde dich bei uns, wir finden was für Jede und Jeden, die oder der uns helfen mag!“

Sepp (26) aus München will es genau wissen:

„High ho! Ich bin mir nicht ganz sicher, wie das neue Gesetz in Berlin jetzt zu verstehen ist.
Jetzt sind 30 Gramm legal, oder? Das sollte doch eine stressfreie Parade werden?
Wofür gibt es die Parade dann eigentlich noch?“

HP antwortet:
„Im letzten Jahr hat das Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen, dass die „geringe Menge" für das Land Berlin vom Senat auf 30 Gramm erhöht werden soll. Der Senat ließ sich fast ein Jahr Zeit damit und hat am 5. April 2005 beschlossen, die Grenze, bis zu der Verfahren regelmäßig eingestellt werden können, auf zehn Gramm gesetzt. Bis 15 Gramm darf der Staatsanwalt von einem Verfahren absehen. DAS HEIssT NICHT, DASS IN BERLIN ZEHN GRAMM CANNABIS ERLAUBT SIND! Auch bei nur einem Joint muss die Polizei ermitteln! Auch bei Haschisch-Krümeln muss der Staatsanwalt informiert werden! Es wird also weiter Geld verschwendet, um harmlose Hanf-Konsumenten zu verfolgen. Legal ist Hanf in Berlin also genau so wenig wie in Bayern. Und selbst wenn es in Berlin legal wäre und in Bayern nicht, sollte die Hanfparade für eine gleiche und gerechte Gesetzgebung in ganz Deutschland weiter DIE Demo sein, so lange bis unser Ziel vollständig erreicht ist. Eine solche Aufgabe erfordert halt Hartnäckigkeit und die sollen sie haben!“


Claudia (30) aus Zwickau informiert sich:

„Hallo Orga-Team, ist die Hanfparade eine kinderfreundliche Veranstaltung? Wir möchten mit unserem acht und fünf Jahre alten Nachwuchs mal vorbei schauen und fragen uns, ob das problemlos geht?“

HP antwortet:

„Na klar. Für die Kleineren richten wir jedes Jahr das Kinderland ein, mit vielen kindgerechten Angeboten wie Hanf-Papier schöpfen, Bastel- oder Malaktionen. Hier kann man ausprobieren, basteln, malen, spielen und vieles mehr. Ihr könnt eure Sprösslinge hier für eine Weile abgeben, während ihr euch auf dem Gelände umschaut.“

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