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Q-Point - Nothing Else (mole listening pearls)
>> Lounge
Publiziert am: 26.01.06 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 06januar artikel Q-Point – Nothing Else

Die Alchemie beschäftigte sich im 17. Jahrhundert vergeblich damit, aus verschiedenen edlen Metallen und Gasen künstlich Gold herzustellen. Für den Schweizer Produzenten und Gitarristen Eric Hunziker ist dies für sein Projekt Q-Point ein leichtes Vergnügen. Unter der teilweise glatten Oberfläche schlummern dezent eingesetzte Rückwärtsschlaufen, suggestives Gitarrenblubbern, zwischen den goldenen und souligen Nuancen glänzt die Stimme der New Yorker Sängerin Yasmine Meguid, die teilweise ganz schön unter die Haut geht. Gleich der Titeltrack „Nothing Else“ und „Tomorrow” überzeugen mit ihrer Feinfühligkeit. Die Songs erzählen von der Liebe, der Kraft der Träume und von inneren Reisen. Den Groove bei der Produktion besorgen die Musiker Marius Peyer (drums, percussion, additional programming) und Wolfgang Zwiauer (bass). Eric Hunziker selbst begeistert vor allem mit seiner E-Gitarre, unterstützt von einem umfangreichen Effektboard, was mich gerade bei seinem „Oracle“ und dem wundervollen „Natural“ extrem hin- und herschiebt. Im nachfolgenden „Back To You“ gibt’s wieder einen sehr souligen Vibe über Down- und Breakbeats. Nach dem erwartungsvollen Interlude „Almost There“ mag ich bei „Resemblance“ vor allem den warmen Basslauf, der durch die melancholischen Melodie ganz gut ins Szene gesetzt wird. Auch „Flow” kommt sehr gemütlich angeflossen. „This Is How I Wanna Feel” animiert geradezu, sich mitten auf eine Straßenkreuzung zu stellen und die Hände mit voller Glückseligkeit in den Himmel zu strecken. „Double-Cross” klingt anfangs ziemlich rückwärts, um sich schließlich doch nach vorne zu spulen. „Into My Mind” besticht durch hymnischen Flavour, „R.A.W.” ist sehr trippy, wogegen „Smiling“ wohl wieder für sich spricht. Und mit „Chase” endet die Reise ins Innere recht groovy. Q-Point’s alchemistischer Mix aus Songs und instrumentalen Tracks zwischen edlem Pop, groovigem Elektro, warmen TripHop- und Drum&Bass-Sounds lassen sein Album „Nothing Else“ wie einen Goldbarren in der Sonne glänzen.

Roland Grieshammer


http://www.mole.de

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