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>> Electro Pop
One-Two: Love Again (four music)
Publiziert am: 11.05.06 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 06mai artikel One-Two: Love Again

One-Two ist ein Duo aus Paris, das es versteht, Popsongs perfekt mit elektronischem Twist zu kombinieren. 60er-Jahre-Pop-Bands wie The Kinks, The Beatles oder The Beach Boys liefern den beiden Jungs Fréderic Beucher und Séverin Tézenas du Montcel Grund genug, um aktuelle Popmusik wie die von Air, Phoenix, Tahiti 80 und auch Elektrosounds eines LCD-Soundsystems oder Soulwax zu einem rockenden Werk zu verkuppeln. Altbekanntes Schema, könnte man glauben – würde man sie nicht zu Ohren bekommen. Die erste Single „Oh yeah, Alright“ aus dem aktuellen Album „Love Again“ ist eine faszinierende Mischung. 60er-Brit Pop und elektronische Elemente lassen den 4/4-Takt zu einer völlig neuen Beat-Basis wachsen. „Heady Melody“ wird von einer schweren Kickdrum und analogen Synthesizern unterstützt, und diese Melodie steigt einem wahrlich zu Kopf. Kein Wunder, dass die ersten beiden Tracks (bereits als EP veröffentlicht) in der Indie-Szene wie eine Bombe einschlugen. „Emma Needs A Love Song” dudelt fröhlich seine Runden, während „Blissfull Boy” eine gekonnte Sixties-Ballade geworden ist. „Say It Loud” und „O-hot Brain” sind verdreht-energiegeladene Popsongs, die perfekt zu dem augenblicklichen Frühlingswetter passen. Die eher smooth trippelnde Ballade „Have You Ever Been Blue?” besticht mit Synthie-Abläufen, die mich an Kraftwerk erinnern, und unzähligen anderen Elementen, die das Ganze zu einem abwechslungsreichen und lustigen Soundgemisch mutieren lassen. Danach gibt’s mit „10:00 AM” wieder eine wunderbare Sixties-Ballade, und der Titelsong „Love Again” ist wie für einen zweiten Frühling geschaffen. „Pretty-pretty” geht ziemlich rockend nach vorne, und das wahnsinnige Outro „The End Of Your Song” ist mit seiner verspult herzergreifenden Rührseligkeit vielleicht mein Lieblingstrack. Gemixt von Stephane „Alf“ Briat, dem durch seine Zusammenarbeit mit Air und Phoenix bekannten Soundmaestro, ist „Love Again“ ein erstaunliches Album, was auf jeden Fall gute Laune versprüht und jeden dazu animieren sollte, seinen Körper in irgendeiner Form zu bewegen.
Roland Grieshammer


http://www.one-two.info
http://www.fourmusic.com

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