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Pascal FEOS: Synaptic (level non zero)
Publiziert am: 11.05.06 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 06mai artikel Pascal FEOS: Synaptic

Für den Frankfurter gilt nach wie vor: From the Essence Of Minimalistic Sound – also Reduktion auf das Wesentliche. Bereits Anfang der 1990er setzte Pascal zusammen mit Maik Maurice als Resistance D einen der bedeutendsten Meilensteine der elektronischen Musik. 1994 gründete Pascal mit seinem Freund und Partner Alex Azary das herausragende Label Elektrolux, das auch verantwortlich für das Konzept und die musikalische Gestaltung von Flowmotion (jede Nacht im Anschluss an Late Lounge bzw. die Clubnight im hr-fernsehen) ist. „Ich denke, die Clubnight war zu einem bedeutenden Teil an der Entwicklung des Techno beteiligt“, betont Pascal, denn nirgends erreicht man so viele Menschen wie durch eine Radiosendung. Seine angesammelten Inspirationen und Erfahrungen, aber auch enorm viel Zeit und Beharrlichkeit, steckte Pascal in seine Alben „From The Essence Of Minimalistic Sound“ (1999) und „Self Reflexion“ (2003). Nun ist es nach dem Erfolg der letztjährigen „Tanzbombe“-EP wieder einmal Zeit für eine Standortbestimmung. Und dabei war es dem Perfektionisten umso wichtiger, mit seinem dritten Solo-Longplayer „Synaptic“ eben nicht die vermeintlich sicheren Pfade der Clubmusik zwischen Elektroclash-Nostalgie und spleenigen „Beats and Clicks“ zu beschreiten. „Man könnte Synaptic vielleicht am besten als Hypnotic Mind Music umschreiben, und es war mir ungemein wichtig, allzu detaillierendes Gefrickel gar nicht erst zuzulassen.“ Die 14 Tracks präsentiert er natürlich in einem durchgängigen Mix. Nach dem filmreifen Intro gibt’s den Acid-Slammer „G-Tone“, der das Chicago-House-Feeling Ende der Achtziger perfekt in die Neuzeit transportiert. Die reduzierten Bassimpulse bei „Brooklyn Style“ sind gigantisch, und der konstruierte Modernisten-Acid „Out Of My Head“ ist mit Sicherheit einer der heißesten Anwärter auf den Ehrenkranz der diesjährigen Hymnen der Nacht. „Chemo Sensor“ und „Impulse“ grooven straight nach vorne, und der subtil perkussive Subsonic-Bassdub von „Can’t Get Enough“ und „Bring The Beat Back“ ist genial. Auch die Modulationen von „Ausklang“ werden bei dem einen oder anderen Erinnerungen an den Acid der Neunziger aufkommen lassen. Der Titeltrack „Synaptic“ beeindruckt mit Sägezahn-Liftoff-Hysterie, „Timeless” hypnotisiert, und der momentane Produzent der Stunde, Robag Wruhme aka Wighnomy Brothers, hat auch eine exzellente Remix-Version der „Tanzbombe“ beigesteuert. Nach „Stargazer”, einer verspielten Hymne, folgt mit dem romantischen „Sunset” ein würdiges Outro. Inspirierte elektronische Clubmusik und ein grandioses Plädoyer für Techno/Techhouse des Jahres 2006!
Roland Grieshammer


http://www.pascalfeos.com
http://www.levelnonzero.com

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