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breitspiele
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Breitspiele Juni
Die Tempelritter sind derzeit mal wieder in aller Munde, denn der Film zum Buch "Sakrileg" ist angelaufen. Auf diesen Zug ist der Verlag Winning Moves aufgesprungen und hat ein Spiel zum Film und Buch rausgebracht. Und wir haben ein paar der Rätsel für euch gelöst. Des Wweiteren sind wir von dem Spiel "Das Ende des Triumvirats" ganz angetan. Und nicht nur für alle Tauchfans haben wir "Key Largo" getestet.
Publiziert am: 14.06.06 - Medienformen: Medienform Text


Rätsel
The Da Vinci Code - Sakrileg

Zwei bis sechs Wahrheitssucher beginnen im Louvre ihr Spiel,
um eines der 15 Geheimnisse zu lüften. Nach einem kleinen Einleitungstext, der erste Hinweise liefert, geht es los. Würfeln, Felder laufen und hoffen, dass man vor einer der vier Kirchen landet. Denn dort liegen die notwendigen Informationen, die man braucht um das Rätsel zu knacken. Manchmal ist ein Besuch im Louvre unvermeidlich, um in der Galerie in den Bildern und vor allem in den Beschreibungen die Buchstaben für das Lösungswort zu finden. Der Louvre bietet noch eine Bibliothek, in der ebenfalls nachgeschlagen werden kann. Dort gibt es auch die Codes für Entschlüsselungen, wie der Cäsarkasten oder die Atbash-Substitution. So arbeitet man sich von Kirche zu Kirche vor, versucht so viele Hinweise wie möglich zu deuten, nebenbei müssen die richtigen Buchstaben und deren Positionen im Lösungswort gefunden werden. Mit Taxis und Metro kommt man schneller voran. Klingt erst einmal recht einfach, vor allem, weil man auch einen Zettel hat, den man mit all den Hinweisen voll schreiben kann und muss. Aber Vorsicht, mit dem richtigen Code können die Mitspieler sich die Notizen genau anschauen. Wenn man das Lösungswort weiß, wird mit einem lauten "Da Vinci Code" das Spiel erst einmal beendet. Denn dann müssen alle Mitspieler noch acht Fragen beantworten. Für Lösungswort und richtig beantwortete Fragen gibt es Punkte und wer die meisten hat, gewinnt.

Kommen wir zum wichtigsten Spielmaterial: DIE SANDUHR. Sowohl für den Blick auf die Karten in den Kirchen als auch um die Kartenstapel im Louvre durchzuforsten, hat man immer nur 30 Sekunden Zeit. So muss man einige Karten mehrmals anschauen und der Zeitdruck tut sein Übriges dazu, dass man ein wenig gestresst ist. Wer sich auf "The da Vinci Code" einlässt, kann 15 Geheimnissen auf die Spur kommen und anschließend das Spiel weiter verschenken.
Note: 3


Strategie, für die ganze Familie
Key Largo
Drei bis fünf Schatzsucher durchkämmen die Gewässer rund um Key Largo, was früher mal ein verrufenes Piratenversteck war und heute ein Touristenparadies ist. Um an die versunkenen Galeonen und Karavellen zu kommen, muss getaucht werden. Die Wracks liegen in flachen, mittleren und in großen Tiefen und sind voll mit Waren, Antiquitäten, Gold und Diamanten. Aber leider hat sich auch das eine oder andere Seeungeheuer in den Wracks eingenistet.

Jeder Tag besteht aus zwei Spielzügen, die geheim ausgesucht werden. Da können die Schatzsucher in der Bar weitere Taucher anwerben, eine Runde ausgeben, um bei einem Bier von zwei Wracks die Ladung zu erfahren oder gar einen Dieb anheuern, der einem Konkurrenten einen Schatz stiehlt. Im Tauchladen kann man Schläuche für größere Tauchtiefen, Harpunen gegen die Ungeheuer oder Blei für eine bessere Schatz-Ausbeute kaufen. Alternativ kann man Touristen durch die Delphinbucht schippern um sich ein paar Dollar nebenbei zu verdienen. Aber das A und O in Key Largo ist das Tauchen nach Schätzen. Jeder Taucher kann pro Tauchgang einen Schatz bergen, mit Blei sogar zwei. Allerdings kann man nur so tief tauchen, wie es der eigene Schlauch zulässt. Gerüchte besagen allerdings, dass, in den am tiefsten liegenden Wracks, die größten Schätze liegen, also Schläuche besorgen und Harpunen nicht vergessen. Schließlich kann man die geborgenen Kostbarkeiten auf dem Touristenmarkt zu horrenden Preisen verhökern. Wer am meisten Geld gescheffelt hat, bevor der Tropensturm Katty nach zehn Tagen das Tauchen unmöglich macht, gewinnt.
Key Largo ist mit höchstens 45 Minuten Spielzeit ein nettes Spiel für zwischendurch. Die Regeln sind einfach und schnell verstanden, die Aufmachung ist in Ordnung und durch die geheim bestimmten Aktionen ist ein spannendes strategisches Element enthalten.
Note: 3


Das Ende des Triumvirats
Für Spieler ist es immer eine große Freude, wenn es mal ein Spiel für drei Personen gibt. Und dieses Spiel ist explizit für eine Dreierkonstellation. Sagt ja schon der Name. Die Charaktere Cäsar, Pompeji und Crassus beginnen jedes Spiel gemäß einer vorgegebenen Startaufstellung, bei der schon alle Gebiete rund ums Mittelmeer verteilt sind. Pluspunkt 1:. Es gibt kein Gerangel um leere Gebiete, sondern, wenn man zum Angriff bläst, dann gegen einen der beiden anderen.

Pluspunkt 2:. Viele Wege führen nach Rom. Oder wie hier zum Sieg. Als da wären: zweimal Konsul werden oder einmal Konsul werden und dann sechs Bürger im Forum auf die eigene Seite bringen oder neun Provinzen erobern oder die militärische und politische Kompetenz bis zum Anschlag steigern. Pluspunkt 3: Die Regeln sind relativ einfach, wenn auch stellenweise etwas ungenau. Aber dort werdet ihr geholfen: http://www.das-ende-des-triumvirats.de/de/index.html.

Kommen wir zum Spiel. Wer dran ist, macht seinen kompletten Spielzug, dann ist der nächste dran. Der Spielzug: 1. Nachschub (Gold und Legionen) in die Provinzen bringen. 2. Bewegung. Den eigenen Charakter bei Bedarf mit Legionen und Beamte vier Felder weit bewegen. Trifft man unterwegs auf einen Gegner, kommt es zum Kampf. Anschließend kann man sich noch weiterbewegen. 3. Aktionen. Maximal drei Aktionen sind je nach finanzieller Situation möglich. Man kann die politische und militärische Kompetenz steigern, Bürger auf seine Seite ziehen oder gegnerische neutralisieren und Waffen kaufen. Was man machen kann, gibt die Provinz vor, in der der Charakter steht. Dann schiebt der Spieler noch den Kalenderstein nach vorne und der nächste ist dran. Nach acht Zügen landet der Kalenderstein auf dem Elegio-Feld und wer die meisten Bürger auf seiner Seite hat, wird Konsul.

Fehlt noch eins, das Kämpfen. Dringt ein Spieler mit seinen Legionen in ein gegnerisches Gebiet vor, wird gekämpft - und das passiert häufig, versprochen. Und nur jetzt kommt das einzige Glückselement im Spiel zum Tragen. In einem Beutel sind von jedem Spieler Waffen, von denen zu Beginn der Schlacht maximal drei gezogen und - entsprechend der Treffer - Legionen entfernt werden. Anschließend entfernen beide Seiten die gleiche Anzahl Legionen. Sollte der Charakter höchstpersönlich sein Gebiet verteidigen, muss der Angreifer zwei weitere Legionen entfernen. Hat der Angreifer jetzt mehr Legionen als der Verteidiger, ist die Region erobert und der Verteidiger bekommt selbst, wenn sein Charakter in die Flucht geschlagen wurde, eine Entschädigung.

"Das Ende des Triumvirats" ist ein gutes und sehr kämpferisches Strategie-Spiel für drei Leute. Zu zweit macht es weniger Spaß. Und leider sind die Siegbedingungen nicht ganz ausgewogen, denn der einfachste Weg zum Sieg, ist es, die Kompetenzen zu steigern.
Note: 2


The da Vinci Code - Sakrileg
Verlag: Winning Moves
Dauer: mind. 1 Stunde
Spieler: 2-6
Alter: ab 12
Preis: ca. 35 Euro

Key Largo
Autoren: Mike Selinker und Bruno Faidutti (nach einer Idee von Paul Randels)
Verlag: Tilsit Collection
Dauer: 45 min.
Spieler: 3-5
Alter: ab 10
Preis: ca. 30 Euro

Das Ende des Triumvirats
Autoren: Johannes Ackva und Max Grabian
Verlag: Lookout Games
Dauer: mind. 1 Stunde
Spieler: 2-3
Alter: ab 10
Preis: ca. 30 Euro
Kerstin Koch


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