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Mogelpackung - ab jetzt bei ZigZag

Michael Knodt
Publiziert am: 13.12.06 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 06september artikel Mogelpackung – ab jetzt bei ZigZag
Interessant ist die Firmengeschichte der Firma Zig-Zag allemal. Ursprünglich eine französische Zigarettenpapier-Manufaktur, gegründet 1879 von den Gebrüdern Braunstein, heiratet einer der Brüder in die Familie La Croix ein. Die La Croix Familie war seit 1796 Besitzer von rizla+ und so gründete die Braunstein-La Croix Dynastie 1894 auch in Belgien eine Fabrik zur Herstellung von Zigarettenpapier. Der Name rizla+ leitet sich übrigens aus dem französischen Wort für Reis, riz, und dem ersten Teil des Familiennamens „La“ ab. Das + zum Schluss steht für den zweiten Teil des Namens, „Croix“ (zu deutsch: Kreuz). In dieser Fabrik wird seit dieser Zeit auch die Marke Zig-Zag produziert, an der die Familie heute noch die Markenrechte besitzt. 1994 wurde rizla+ an die britische Imperial Tobacco verkauft.
Die bekannteste Zig-Zag Sorte, die Coins Coupés (Foto), war mit zehn Gramm Papier pro Quadratmeter bis dato eines der dünnsten und meistverkauften (Joint)- Papers weltweit, vor allem beliebt bei sogenannten „Altkiffern.“
Nun ist es mit der Eigenständigkeit der belgischen Zig-Zag Papers nicht mehr allzu weit her, das eigentliche Sagen dort hat im Zuge der Globalisierung der niederländische Konzernleitung von rizla+ Netherlands, die wiederum gehören zum Weltkonzern Imperial Tobacco (siehe oben). Und den niederländischen rizla+ - Bossen passt das mit den superdünnen Zig-Zag Coins Coupe aus bis dato unbekannten genannten Gründen nicht in den Kram. Also wird in die Packung irgendein dickes Papier (12 Gramm Papier pro Quadratmeter) aus ihrer anderen Produktion gequetscht, mit Brenneigenschaften eines gewöhnlichen Drehpapiers, die Aufklärung der Kunden oder der Händler bleibt außen vor.
Bisher haben wir auf mehrmalige telefonische Anfrage keinen Grund in Erfahrung bringen können, warum sich die Qualität verschlechtert hat. Lediglich ein Rückruf wurde in Aussicht gestellt, der lässt (noch?) auf sich warten. Da dünnes Drehpapier in der Herstellung viel teurer als dickes ist, liegt die Vermutung nahe, dass hier auf dem Rücken der Kunden an der Qualität gespart wird, oder neudeutsch: Gewinnmaximierung.
Das Hanf Journal meint: Lasst euch nicht für dumm verkaufen (siehe Eckthema) und tut es denen gleich, die uns über diesen Missstand informiert haben (special thanx to the Zig-Zag man in Berlin, Chris M.). Schickt rizla+ Belgien eine Mail, in der ihr freundlich zum Ausdruck bringt, dass die alte Qualität wieder an den Start muss.
Mails bitte an: ines.garcia.valdes@belux.imptob.com
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