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Florian Keller presents: Party-Keller Vol.2 (compost records)
>> Funk / Boogie
Publiziert am: 13.12.06 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 06september artikel Florian Keller presents: Party - Keller Vol.2

Party-Keller ist eine Radioshow auf dem
Tokyoter Radiosender Samurai FM, eine
Party- sowie eine Compilation-Reihe,
deren zweiter Teil nun vorliegt. Florian
Keller ist zurück und liefert musikalisch
eine Block Party mit viel Breaks, 70s
Funk, Boogie, Reggae & Old School
HipHop und neues, was diese Anmutung
hat, egal ob Drum&Bass oder eine gut produzierte Neo Disco 12“.
Das mit der Party-Reihe hat bisher super geklappt – in Madrid,
Berlin, Paris, Beirut und an vielen anderen Orten – und jetzt in
München in einer perfekten Location, an einem sinnvollen
Wochentag und in bester (YumYumAmpSoul)Gesellschaft. Florian
Keller legt bereits seit 1988 auf und wird in einem Atemzug mit
Größen wie Keb Darge, DJ Shadow und Peanut Butter Wolf
genannt. Er spielte bereits mit 4Hero, K&D, Jazzanova, Kemistry
& Storm, Mr. Scruff, Nicolette, Gilles Peterson, Peshay, Rockers
Hifi, Roni Size und Rainer Trueby, und so erscheint nun sein
superfunkiger Mix auch wieder auf Compost Records. Zwölf Stücke
vermischt Keller, als wolle er dem Ehrennamen, dem man dem DJ
auf Jamaika zu geben pflegt, besondere Ehre zukommen lassen
– ein Selecta zu sein nämlich. Denn hier hat einer der wenigen
deutschen Vinyljäger, der von den britischen Meinungsführern
dieser Zunft ernst genommen wird, eine sorgfältige Auswahl
getroffen. Vom fantastischen Reggae-Intro „(Am I The) Same Girl”
(Charmaine Burnette) über den feinen Jazz-Funk-Stomper „Piece
Of Mind” der Bakers Brothers zu The Pan-Atlantics, die in „Serengeti
Stroke” das fetteste Break überhaupt bringen. Die Lefties Soul
Connection re-interpretiert DJ Shadow’s „Organ Donor” auf eine
coole, eigenwillige Art, während Organ aus L.A. mit „Funky Nassau”
für soulige Afrobeats sorgt. London’s Pnu Riff schuf Jahre zuvor
mit „Bula” echte Pionierarbeit in diesem Genre. Wie sich Retro zu
etwas Neuem und Aufregendem entwickelt, erfährt man eindrucksvoll
mit „The Sound” von Brighton’s Keno 1 aka Natural Self. Südlondon’s
HipHop-Routinier Fabian Stephenson aka Travis Blaque kommt
mit „Vowel Movement” in einem kleinen Oldschool-Remix von
Florian Keller – mein Lieblingstrack! Eine großartige Hommage an
Disco Funk ist auch das funktionale „Ego Riot”, was von Sidewinder
im Jahre 2003 veröffentlicht wurde. Und mit „Disco Rhythm” von
Discoconductor aus Stockholm groovt’s gleich weiter, bevor mich
Sarah Winton mit dem lasziven Tune „Thinking Backwards” und
sexy Breakbeats verführt. Jacksoul’s deepes Outro „Unconditional
Love“ ist schließlich voller Sehnsucht. Die „Cosmopolitan“ schrieb:
„Wer zu dieser wilden Mischung von DJ Florian Keller nicht tanzt,
ist ein ungebetener Gast!“ – Ich verabscheue diese Zeitschrift,
aber in dem Punkt hat die Autorin absolut Recht! These are the
breaks!
www.party-keller.net
www.samurai.fm/partykeller/index.php
www.compost-records.com
Roland Grieshammer


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