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Soweit die Füße tragen
ein Hanfspaziergang durch Berlin
Publiziert am: 19.07.06 - Medienformen: Medienform Text


Die Hanfparade findet ja leider nur an einem Tag des ersten August-Wochenendes statt, was also tun, wenn man das ganze Wochenende in unserer schönen Stadt verbringen möchte? Wir haben uns einen kleinen Rundgang für Hanf-Liebhaber ausgesucht, sozusagen einen alternativen Stadtspaziergang.
Meist kommt Mensch mittlerweile ja am Lehrter Stadtbahnhof ... äh Verzeihung: Hauptbahnhof an. Von da ist es dann mit der S-Bahn nur noch ein Katzensprung zum Alexanderplatz. Jetzt seid ihr fast am Hanfmuseum. Das findet ihr fünf Minuten Fußweg von hier am Mühlendamm 9. Dort gibt es die einzige ständige Ausstellung in Deutschland zum Thema Hanf, außerdem zahlreiche Informationen, einen kleinen Schaugarten und nicht zuletzt ein super gemütliches Café zum Chillen.
Nach der Entspannung tun ein paar Schritte ganz gut, was liegt da näher, als sich erst einmal mit den notwendigen Utensilien einzudecken. Leider gibt es auch hier wie in ganz Deutschland, trotz anders lautender Gerüchte, nur das Rauchzubehör legal zu erwerben. Dafür hat man eine riesige Auswahl an guten Headshops. Da gibt es den Udpoea Headshop direkt am Alexanderplatz, die Kaya Foundation und Flashback im Prenzlauer Berg , den Green-Light Shop in Tempelhof oder Grow-in-Berlin in Moabit, um nur ein paar zu erwähnen.
Natürlich fragt ihr euch jetzt, womit die erworbenen Utensilien zu füllen sind, nicht immer ist es möglich, die Füllung vom Anreiseort aus einzuführen (siehe auch: Sicherheitsrisiko). Leider gibt es für dieses Problemchen noch keine legale Lösung (außer Tabak, bäh), aber wer sich ein paar Stunden in einem der zahlreichen Parks der Berliner Bezirke Kreuzberg, Friedrichshain oder Prenzlauer Berg aufhält, wird auch für hierfür eine Lösung finden, denn: die BerlinerInnen kiffen einfach öffentlich, zwar nicht überall, aber in den erwähnten Gegenden ist der angenehme Duft an vielen Ecken zu riechen und die Zigaretten brennen oft verdächtig langsam. Aber auch hier gilt: Augen auf beim Dopeeinkauf, gerade zu Großveranstaltungen wie der Hanfparade ist die Fraktion der Bösewichte (Betrüger, Teehändler, Zivilfahnder des Drogendezernats und anderes Gesindel) omnipresent.
Meldet sich dann gegen Abend der kleine oder große Hunger  in keiner anderen Stadt kann Mensch sich dem Fressflash so umfassend und vielfältig hingeben wie hier. Die „Munchies“ können, meist zu Spottpreisen, wahlweise mit frischem Fallafel, Thai-Food, Pizza, indischem Essen und vielem mehr, was das Kifferherz begehrt, gestillt werden.
Beim anschließenden Besuch in einer der zahlreichen Kneipen im LSD-Viertel (Prenzlauer Berg), rund um den Boxhagener Platz (Friedrichshain) oder in Kreuzberg kommt dann die richtige Stimmung auf, um die fehlende Sperrstunde noch einmal auszunutzen und bis in den frühen Morgen zu tanzen. Eine der ersten Adressen für Reggae-Liebhaber ist das YAAM am Ostbahnhof (Sonntag Nachmittag auch für Familien), Drum’n’Bass Freaks gehen besser ins Icon im Prenzlauer Berg. Eine fast vollständige Liste der angesagtesten Locations findet ihr hier: http://hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2006/02/s8_berlin_clubguide.php.

Am Schluss noch ein wichtiger Hinweis: In Berlin ist der Besitz von Hanf-Produkten verboten und wird auch hier verfolgt. Besonders zu Zeiten der Hanfparade. Passt bitte auf!
KIMO
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