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ALLES "ZU" - LABYRINT ANDERSWO/NORDFRIESLAND
Rein äußerlich scheint alles ruhig zu sein in der nördlichsten Provinz SYLTz. Ruhig. Zu.
Publiziert am: 15.03.07 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 07märz artikel ALLES „ZU“ - LABYRINT ANDERSWO/NORDFRIESLAND
aXXl und Medizinalhanf...

Das Leben geht seinen gewohnt schmerzvollen Alltagsgeschäften in Erbrechen, Depression und Appetitlosigkeit nach, lässt sich klimatisch jedoch nicht schocken, bloß weil der Winter ausstirbt. Schon gar nicht lässt es sich schocken wegen eines aXXL aus dem Prekariat, der sich seit 4 Jahren mit dem BfArM wegen einer simplen Anbaugenehmigung rumprügelt.
Der mit der Staatsanwaltschaft in den Ring steigt, um seinen verbrecherischen Status als aktenkundig und ewig stigmatisierter Drogenkonsument feststellen zu lassen.
Der starrhalsig und nahezu manisch notorisch gegen Beschlüsse des Amts- und Landgerichts aufbegehrt, indem er sogar das BVerfG um sein (Un)-Recht bemüht und zudem offenkundig den Lauten macht in Sachen BfArM – Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgericht Köln.
Letzteres allerdings wirkt ständig wie zu. Total dicht.
Nichts schockt also wirklich. Alles ruhig. Rein äußerlich zu.
Und innerlich?
Innerlich kooperiert der Cannabismedizin-Guerillero nach eigenem Bekunden mit der Hanfapotheke, lässt jedoch offen, ob als Spender oder Verwender oder Organisator oder Co-Kommentator, weil ja heutzutage schon ALLES zur illegalen und verfolgungswürdigen Co-Kriminalität zählt, was zwei Beine und einen Kopf hat. Das beweist die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Beihilfe zum Anbau gegen aXXL`s Anwalt relativ deutlich.
In Trotz und Besserwisserei pumpt deshalb der kranke SYLTzer im Akkord untergrundgrüne Derb-Storys und Kiffer-Lyrik in einschlägige Gazetten und einschlagende Web-Sites, um zu kolportieren, er würde noch immer seinen urigen Varietäten - Mix aus Oregon/Nordfriesland und aus Selbstbestäubung anbauen. Oder – Kuckuck? - aus Sicherheitsgründen anbauen LASSEN.
Dieses Zeugs, das weder fett stoned macht – noch halbwegs abhängig.
Nur frisch im Birnchen. Dieses verruchte Kraut, das mittenmang im dürren Glühfädchen der kontrollierbaren Birne zündet, wo rhythmisch Synapsen in Synkopen nach Cannabis japsen. Ein verbanntes, geächtetes, verbrämtes Heilmittel, das als brennender Fingerzeig Gottes in pflanzlicher Version den Konjunktur-Junkies der „WIR SIND HANDBALL-PAPST-WELTMEISTER“ beweist, dass „Drogenpolitik“ (offen „zu“) ein die willigen Massen verblödendes Machtinstrumentarium ist, dessentwegen täglich 13 kranke Menschen sichvor den Zug werfen, vom Hochhaus springen oder mit der Wäscheleine an der Heizung strangulieren, bis der Kehlkopf bis zum Genick durchgeschnürt wird.
5000 Suizide pro Jahr wegen inadäquater Schmerzbehandlung. Weil SO alles ruhig wirkt.

Drogenpolitik gegen Hanfkonsumenten greift in Zeiten frei zugänglicher Gifte ebenso wenig wie es hülfe, Kinder wegen ihres weinerlichen Schluchzens über verlorene Bonbons zum Krüppel zu prügeln.
aXXL lässt sich nicht mehr schlagen. Sein Verantwortungsbewusstsein kuscht nicht in Demut vor der Angst, sondern er verändert sie. Innerlich. Ruhig „zu“..!

Der Autor:
aXXL ist Künstler und lebt auf Sylt. Er leidet seit 1981 an Hepatitis B und behandelt die Symptome seit Jahren erfolgreich mit Hanfblüten. Natürlich liegen mehrere ärztliche Gutachten vor, die das bestätigen, unter anderem eines der Universitätsklinik in Kiel.Das BfArm (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)lehnte seinen Antrag zur Selbstversorgung durch Eigenanbau ab, ebenso verweigert die AOK, wie sollte es anders sein, auch bei aXXL auf die Kostenübernahme von synthetischem THC (Dronabinol).Wir berichteten über seine spektakuläre Aktion im Herbst 2006, bei der aXXL mit der öffentlichen Verbrennung seines Werkes "Torso" darauf aufmerksam machte, dass es ihm wie vielen anderen Schwerkranken immer noch nicht möglich ist, Cannabis zur medizinischen Eigentherapie anzubauen oder zu besitzen. Am gleichen Tag versuchte aXXL im Garten der örtlichen Polizeistation eine Hanfpflanze zu platzieren. Das wurde jedoch von den Dienst habenden Beamten verhindert.Im Anschluss zeigte er sich dort gleich selbst an und verriet den Beamten dass er in seiner Wohnung Hanf zum Zwecke der Selbstmedikation kultiviere. Bei der folgenden Hausdurchsuchung fanden die Beamten acht Hanfpflanzen unter Kunstlicht.Seitdem kämpft er noch intensiver um das Recht, seine Schmerzen mit legaler Medizin behandeln zu dürfen, unter anderem mit einer Untätigkeitsklage gegen das BfArm.Das Hanf Journal freut sich, aXXL mit dieser Ausgabe als Verfasser einer regelmäßigen Kolumne präsentieren zu dürfen.

Mehr zum Thema:
www.encod.at
www.hanfgarten.org
www.cannabis-med.org
aXXL
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