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breitspiele
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Gangster - Die Bosse von Chicago
- Breitspiele März
Publiziert am: 15.03.07 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 07märz artikel breitspiele Gangster – Die Bosse von Chicago

Gangster – Die Bosse von Chicago
Das Markenzeichen des Spiele-Erfinders Czarnè ist die feine Aufmachung. Seine Spiele stecken nicht in einfachen Pappkartons sondern in Holzkisten. In der gerade 18 mal 18 Zentimeter großen Kiste sind neben Gangsterplättchen, Spielplänen, Gangsterfiguren und Regel noch 4 echte Patronen, ohne Pulver, versteht sich.

1925: Vier verfeindete Banden mit jeweils neun Gangstern wollen die Stadt unter ihre Kontrolle bringen. Und sie machen auch von Schusswaffen Gebrauch. Ein Schuss – ein Treffer, so wird man einmal im Spiel einen gegnerischen Gangster los. Die Stadt besteht aus sechs mal sechs in Reihen angeordnete Felder. Sobald eine Reihe oder eine Spalte vollständig mit Gangstern belegt ist, wird sie abgerechnet. Der Bandenchef, dessen Gangster die meisten Punkte haben, steigt die Erfolgsleiter weiter nach oben. Wer zuerst 17 Punkte erreicht, darf sich ab sofort Al Capone nennen. Ansonsten endet das Spiel, sobald alle Felder belegt sind und alle Reihen und Spalten abgerechnet sind. Der mit den meisten Punkten gewinnt.

Jeder Gangsterboss hat drei eigene Gangster im Wert von 1, 2 und 3 vor sich liegen. Alle anderen Gangster werden gemischt und bilden zwei verdeckte Stapel. Zwei Gangster werden aufgedeckt. Wer dran ist, hat drei Möglichkeiten. 1. Er kann einen Gangster auf ein beliebiges Stadtfeld legen (aus dem eigenen Vorrat oder von den offen oder den verdeckt liegenden). 2. Er kann einen Gangster um ein Feld waagrecht oder senkrecht bewegen (außer aus oder in abgerechnete Reihen und Spalten). 3. Er kann einen Gangster erschießen, der bleibt zwar an Ort und Stelle liegen, zählt aber nicht mehr.

Leider fühlt man sich nie wirklich wie ein Bandenchef in den Straßen Chicagos, zu abstrakt ist der Spielmechanismus. Gangster ist ein taktisches Legespiel, bei dem der Zufallsfaktor eine erhebliche Rolle spielt. Für Freunde dieser Spiele ist es allerdings eine sehr hübsche Erweiterung der Sammlung. Oder auch als Geschenk für die Eltern empfehlenswert. Und wenn es mal wieder um den Abwasch geht, ist eine Runde „Chicago“ auch eine gute Wahl.
Note: 3 (nett)
Kerstin Koch


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