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Die Hanf Beratung im Hanf Journal

Erste Hilfe für Kiffer
Publiziert am: 15.03.07 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 07märz artikel Die Hanfberatung im Hanf Journal
Rico (18) aus Bayern fragt:
„Hallo Kascha,
ich hab mal eine vielleicht etwas blöde Frage, aber kann ich eigentlich meine Bong (Glas) in den Geschirrspüler stellen? Ich hab darüber letztens mit meinem Mitbewohner diskutiert, weil wir beide zu faul sind, immer zu putzen.. Hält die Bong das aus und was muss man beachten?“

Kascha antwortet:
„Hey Rico,
wenn man sich nicht gerade mit seinen sehr konservativen Eltern einen Geschirrspüler teilt, die dann fragen könnten was das für eine komische Vase sei, ist diese Variante tatsächlich machbar. Falls deine Bong das doch nicht aushält können wir natürlich keine Haftung übernehmen, auch Teller und Gläser gehen im Spüler gelegentlich kaputt.
Grundsätzlich würde ich die Bong nicht gemeinsam mit normalem Geschirr waschen, besonders wenn sie stark verschmutzt ist. Du weißt ja selbst, was beim Bongputzen für ein Dreckwasser übrig bleibt. Köpfe und Chyllums sind für den Spüler nur bedingt geeignet, wenn sie einen kleinen Durchmesser haben werden sie manchmal nicht so gut sauber (und ich persönlich habe immer Angst, dass sie rumfliegen, aber das Problem lässt sich mit dem Besteckkasten lösen. Auf jeden Fall empfiehlt sich gerade bei arg verschmandeten Köpfen Vorspülen.).
Im Grunde kannst du ruhig das Topfprogramm wählen, erfahrungsgemäß werden Bongs sowieso häufig mit kochendem Wasser gereinigt, und was wäre auch eine Pfeife, die keine hohen Temperaturen aushält? Je stabiler du die Bong lagerst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie es überlebt. Wichtig ist außerdem, dass das Wasser aus der Bong abfließen kann. Kleine Bongs also kopfüber hineinstellen, größere Bongs irgendwie schief rein hängen, aber so, dass sie die Propeller vom Spüler nicht behindern. Und dann ab die Post. Erfahrungsgemäß stinkt der Geschirrspüler nach einer solchen Runde erst mal ein wenig, dem lässt sich mit einer „Leerrunde“ mit einem Spritzer Essig (nicht zu viel, Essig ist nicht gut für die Dichtungen der Maschine) abhelfen.
Wie du siehst, auch das kann ganz schön aufwändig sein. Lohnenswert ist es aber z.B. wenn man mehrere Bongs hat (in WGs etc.) und sich ein bisschen mit dem Spülen abwechselt.“

Katja (21) aus Berlin möchte wissen:
„Hi Kascha,
warum ist Haschisch eigentlich billiger als Gras? Und wenn es schlechter ist, warum ist es dann in Südeuropa so beliebt? Ich bezahl für Gras zur Zeit 6 Euro und für Haschisch 2,50, rauche aber lieber das Gras weil ich vom Haschisch doppelt so viel rauchen muss. In einer Infobroschüre von der Polizei habe ich aber gelesen, dass Haschisch mehr Wirkstoff hat?“

Kascha antwortet:
„Hey Katja,
ja ja, der Schwarmarkt ist unübersichtlich und erscheint manchmal unlogisch, für den Verbraucher immer eine blöde Situation. Ich versuche mal, den Nebel ein wenig zu lichten: „Gras“ ist ja im Grunde die getrocknete Hanfblüte, Haschisch das gepresste Harz. Da im Harz üblicherweise das meiste THC der Hanfpflanze enthalten ist, hat frisches Haschisch einen in der Regel höheren THC-Gehalt als Gras (zumindest bei der selben Pflanze, das ist natürlich noch sortenabhängig, und einige Hanfsorten produzieren mehr Harz als andere).
Ein Großteil des in Europa verbrauchten Haschisch kommt aus Marokko. Von dort aus wandert es auf verschiedenen Wegen über das Mittelmeer: nach Südfrankreich und Südspanien. Daher ist das Haschisch dort noch sehr frisch, rein und von guter Qualität: Gras hat dort hauptsächlich in der Erntezeit ab September Konjunktur. Der Weg von dort bis nach Deutschland ist lang, die Rauchgewohnheiten sind in einem Land, das mit der Schweiz und den Niederlanden zusammen eine gewisse „Selbstproduktionsmentalität“ besitzt und über nennenswerte industrielle (wenn auch illegale) Anbauflächen (mit entsprechend gutem und ganzjährig verfügbarem Gras) verfügt ganz anders. Das Haschisch, das hier ankommt, ist manchmal schon mehr als 2 Jahre alt, schlimmstenfalls mit Henna oder Schuhcreme gestreckt (daher wohl viele Vorbehalte gegenüber „Dope“) und entsprechend mit dem mittelbraunen, weichen aber kristallinen Haschisch der Mittelmeerländer kaum vergleichbar. Das ist dann das Zeug, das man für 2-3 Euro auf der Straße kaufen kann. Solltest du aber mal nach Südeuropa oder in einen niederländischen Coffeeshop kommen, solltest du den besseren Haschischsorten ruhig eine Chance geben, die Wirkung ist meist etwas anders als die von Gras, und oft intensiver.“

Michaela (22) aus Erfurt fragt:
„Hallo Kascha,
gibt es eigentlich Empfehlungen, was man für einen Fressflash im Kühlschrank haben sollte? Oder gibt es bestimmte Leckereien für bestimmte Grassorten? Ich esse immer einfach irgendetwas, aber vielleicht gibt es ja Unterschiede?“

Kascha antwortet:
„Hey Michaela,
das ist eine schwierige Frage, meine Antwort ist weniger wissenschaftlich als vielmehr alltagspsychologisch.
Ich glaube, dass der Fressflash überwiegend unspezifisch ist. Das heißt man hat irgendwie heftig Appetit, worauf genau ist aber von Person zu Person unterschiedlich. Besonders die Schokoladen-Freaks sind legendär geworden, allgemein lässt sich sagen dass fast jedes Lebensmittel, das ein „ungewöhnliches Geschmackserlebnis“ bietet, für Fressflashs beliebt ist. Das fängt mit Eis an und geht über verschiedene chemisch bunte Süßigkeiten und Schokolade bis hin zu Obst wie Erdbeeren oder Mangos. Manche bevorzugen dann (vermutlich aus genau dem selben Grund) wieder Kartoffelchips, Erdnussflips oder ganz krasse Sachen wie Milkshake mit Zwiebelringen. Wie du siehst sind dem Fressflash keine Grenzen gesetzt, die nicht der eigene Geschmack setzt. Wenn du deinen persönlichen Fressflash Favourite herausfinden willst such mal nach exotischem Obst, Gummibären- oder Schokoladenläden, probier mal Fondue mit Schokolade und Obst oder irgendetwas, das dir selbst gerade einfällt.. Dann wirst du deine Sparte sicherlich finden.“



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