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Tollwütiger Wolf treibt sein Unwesen in NRW

Publiziert am: 15.04.07 - Medienformen: Medienform Text

Welt Weit Breit Logo - Hanf, Cannabis News aus aller Welt vom Hanf Journal
Dr Ingo Wolf, seines Zeichens Innenminister von Nordrhein- Westfalen, hat es geschafft, in einer einzigen Pressemittteilung so viel Desinformation und Unwahrheiten von sich zu geben, als stamme er in direkt aus der Linie der Münchhausens.
Ein kurzer Auszug:
-„..ein (ist) Joint heute fünf mal so intensiv wie vor zehn Jahren"- Stimmt nicht, siehe Bundeskriminalstatistik von 1970 bis heute
-Der Wirkstoffgehalt der Haschischpflanzen sei durch Zucht so verändert worden, dass eine
körperliche Abhängigkeit viel schneller erreicht sei- Ohne Kommentar, ab zur Entgiftung
-Im Jahr 2006 wurden landesweit 180 kg Heroin, 258 kg Kokain, 659 kg Cannabis, 969 kg Marihuana, 334 kg Amphetamine und 291.244 Ecstasy-Tabletten sichergestellt – schön, schön, Cannabis und Marihuana. Wo aber ist das Haschisch?
-100 getrocknete Pflanzen ergeben vier Kilo Marihuana – eine Ernte durchschnittlich von 40 Gramm pro Pflanze vorauszusetzen ist absolut willkürlich und sicher nicht repräsentativ. 100 Pflanzen können genauso gut 250 Gramm Gras ergeben. Oder nur 100. Oder 1kg. Oder...
-Sie kaufen die weichen Drogen legal in den niederländischen Coffeeshops- auch hier liegt der Minister falsch, der Verkauf in den Niederlanden ist nicht legal sondern geduldet.

-Viele Abhängige nehmen anstatt der Ecstasy-Tablette lieber pulvriges Amphetamin, weil sie es für ungefährlicher halten. Jedoch birgt es die gleichen Gefahren- ob diese Aussage wissenschaftlich
fundiert ist mehr als zweifelhaft. Unsere Recherche nach einer Quelle verlief ohne Ergebnis

Mittlerweile gehören die Lügen über Drogen zum Standartrepertoire vieler Politiker und sind für das Hanf Journal gar nicht mehr erwähnenswert. Wer es aber schafft, auf knapp einer Seite so viele Unwahrheiten unter's Volk zu bringen, dem gehört auf die Finger geklopft.
Außerdem ist nicht der Vergleich von Hanf mit Bier oder Nikotin gefährlich, viel gefährlicher ist es, Cannabis mit harten Drogen zu vergleichen, Herr Wolf. Das glaubt Ihnen nur noch das Rotkäppchen.
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