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Von wegen Sommerloch

Gibt es doch nicht: Eine offizielle Warnung vor gestrecktem Gras
Gibt es doch: Die Hanfparade 2007

Publiziert am: 18.07.07 - Medienformen: Medienform Text

Autor: von Michael Knodt
Eigentlich gab es Sommer immer wenig in Sachen Hanfpolitik zu berichten. Das ist dieses Jahr dank Frau Bätzing nicht so.
Nach einer Kleinen Anfrage von Bündnis 90/ Die Grünen zu Streckmitteln im Gras ist es offiziell: die Bundesregierung pfeift auf das Sand, Zucker oder Glas im Gras- keine Stellungnahme keine Warnung, Nichts. So etwas sei „schädliche Konsumentenberatung“. Schöne neue Wortschöpfung, aber was ist das bitte?
Kurzum: Wer kifft ist halt selbst schuld und hat deshalb auch kein Recht auf Aufklärung. Bei so genannten harten Drogen gibt es sehr wohl Warnungen, warum in aller Welt verschließen verantwortliche BürgervertreterInnen die Augen vor dem Phänomen des gestreckten Grases? Immerhin betrifft das einige Millionen HanfkonsumentInnen hierzulande.
Auch die zuständigen Ministerien unser westlichen Nachbarländer haben reagiert, nur in Deutschland herrscht eisernes Schweigen. Ist die Angst, das Thema sicherer Konsum auf die Tagesordnung zu bringen so groß, dass die Realität frech ignoriert wird?
Dazu Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband:

"Diese Antwort ist ein Hohn für die vier Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland, die größtenteils unproblematische Konsummuster und keine besonderen gesundheitlichen Auffälligkeiten aufweisen. Die von der Regierung beschworenen Gefahren des Cannabiskonsums betreffen nur einen relativ kleinen Teil der Konsumenten, die Streckmittel sind eine Gefahr
für alle."

Jedoch hat Frau Bätzing durch ihr anhaltendes Schweigen und Nichtstun schon zum jetzigen Zeitpunkt einiges bewegt: Trotz Insolvenz und chronischem Geldmangel wird es wieder eine Hanfparade geben. Am 25. August 2007 organisieren freiwillige Helfer eine bundesweite Demonstration gegen Streckmittel und gesundheitsgefährdende Zusatzstoffe in Cannabisprodukten sowie für eine Legalisierung des heimischen Anbaus von Hanf für den eigenen Bedarf. Fünf für alle. Natürlich in Berlin.
Auch die Zahl derer, die ihr Schicksal in die eigene Hände nehmen steigt stetig, aus Konsumenten werden Gärtner. Auch so kann ein Kreativitätsschub zu Stande kommen, thanks to Sabine.

Mehr zum Thema: myspace.com/hanfparade
http://hanfverband.de/protestmailer/mitmachen_10.html

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