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Rolys Silberscheiben des Monats August

Wax Tailor: Hope & Sorrow (lab’oratoire)

Publiziert am: 22.08.07 - Medienformen: Medienform Text

Autor: Roly
hanfjournal 07august artikel Wax Tailor: Hope & Sorrow
Während der 90er Jahre war Jean Christophe Le Saoût vor allem als Produzent der französischen Hip Hop Crew La Formule bekannt. Als die einzelnen Mitglieder getrennte Wege gingen, machte er 2002 als Wax Tailor weiter. Sein erstes Album „Tales Of The Forgotten Melodies“ (2005) war wie ein Film aufgebaut und verleitete die Kritiker dazu, ihn mit Portishead, RJ2D oder DJ Shadow zu vergleichen. Doch wer Trip Hop, Turntablism und komplex aufgebaute Hip Hop-Klänge mag, hat es in letzter Zeit nicht immer ganz einfach. Die Verabschiedung von Künstlern wie Tricky und RJD2 hin in Richtung mediokrer Popmusik sorgt für Unmut. Ähnlich unerfreulich ist auch, dass eine Legende wie DJ Shadow neuerdings Proll-Hip Hop für schick hält, manche Übergrössen viel zu lange ruhig bleiben und Newcomern selten der Schritt aus dem Underground heraus gelingt. Vollbracht hat letzteres aber JC Le Saoût, der sich für seinen zweiten Streich verstärkt Gäste eingeladen hat: Neo Funk Diva Sharon Jones verleiht „The Way We Lived“ viel Wärme, während die kalifornische Rapperin Voice im grossartigen „The Games You Play“ den Zuhörer tief in eine ganz eigene, durchdacht gestaltete Welt führt. Charlotte Savary glänzt auf drei Tracks, und alle vorstellbaren Wünsche erfüllt auch Spoken-Words-Heroïne Ursula Rucker beim relaxten „We Be“. Klassischen Hip Hop mit dicken Bläser-Samples gibt’s mit „Positively Inclined“ (feat. Marina Quaisse & A.S.M.) und „House of Wax“ (feat. The Others). Und natürlich lebt Wax Taylor seine Vorliebe für Filmsamples wieder voll aus. Das Album ist Pflicht für all die Köpfe, die sowohl Portishead, The Herbaliser als auch den frühen DJ Shadow mögen. Mein Lieblingstrack heisst „Sometimes“ …

www.myspace.com/waxtailor
www.waxtailor.com
www.grooveattack.com




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