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Die Jungen Liberalen halten an der Forderung nach der Freigabe von Cannabisprodukten fest.

Moritz Meyer, jüngster Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen in NRW äußert sich zum Thema Legalisierung:

Publiziert am: 17.10.07 - Medienformen: Medienform Text
hanfjournal 07oktober artikel julis

„Zum Anfang sei gesagt, schon auf dem 15. Bundeskongress der Julis am 06.09.1997 wurde klargestellt " Die Jungen Liberalen halten an der Forderung nach der Freigabe von Cannabisprodukten fest."
Die Jungend Liberalen lehnen die Abgabe von Cannabisprodukten über Apotheken auf Grund derer Bedeutung und Funktion im deutschen Gesundheitswesen ab.
Ein Lösungsansatz wäre ein staatlich lizensiertes Vertriebssystem. Die Erteilung einer entsprechenden Lizenz setzt den Nachweis von Kenntnissen bezüglich der Wirkung, Produktion und der Verarbeitung von Cannabispflanzen vor raus. Die Qualität der angebauten Pflanzen und der angebotenen Produkte wird von zuständigen Stellen regelmäßig kontrolliert. Eine ausführliche und sensible Aufklärungsarbeit über das gesundheitliche Gefährdungspotenzial von Cannabisprodukten und den Zusammenhang von fehlender Markttrennung und Abhängigkeit von "harten Drogen" ist mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf durchzuführen, um eine breitere Akzeptanz zu erreichen.
Nach positiven Erfahrungen mit dieser Übergangslösung erfolgt eine rechtliche Gleichstellung von Cannabis mit Alkohol. "Wir nehmen also glasklar Stellung für die Legalisierung ein. Die breite Mehrheit gegen die Legalisierung muss erkennen das nicht jeder Cannabiskonsument auch gleichzeitig eine harte Droge zu sich nimmt. Gegen jegliche dieser Pauschalisierung wehren wir uns und dies nicht nur in der Drogenpolitik. Jedoch sollte man die gesellschaftlichen Folgen nicht außer Betracht lassen. Dazu möchte ich auf eine Studie des Gesundheitsministeriums verweisen.

Darin heißt es: „Die Auffälligste Gruppe ist die der Chronische Dauerkonsumente. Diese haben nicht nur das jüngste Einstiegsalter sondern auch das geringste Durchschnittsalter und gleichwohl mit 28 % die größte Abhängigkeitsrate." Diese Gruppe der Cannabis konsumierenden sind nicht in der Lage sich am normalen Gesellschaftlichen Leben zu beteiligen bzw. teilzuhaben. Sie werden also auf Dauer ein Problem für die Gesellschaft und da liegt unser Kritikpunkt kann es sich die Gesellschaft leisten Konsumenten unter sich zu haben die ihren Konsum nicht unter Kontrolle haben?“

Mehr dazu unter:
www.julis-nrw.de


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