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Blutvergiftungen durch gestrecktes Cannabis in Leipzig

Schon mehrfach berichteten wir über die Gefahren von Streckmitteln im Gras - jetzt ist was passiert...
Der Deutsche Hanf Verband (DHV) erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bundesdrogenbeauftragte Bätzing, nachdem gestern bekannt geworden war, dass in Leipzig mit Blei versetzte Cannabisprodukte aufgetaucht waren.
Publiziert am: 07.11.07 - Medienformen: Medienform Text

Die Stadtverwaltung Leipzig gab am Dienstag den 06.11.07 eine erste Warnmeldung heraus und berichtete von mehreren schweren Blutvergiftungen und einer Einweisung auf die Intensivstation. Alle Fälle waren auf den Konsum von Cannabis zurückzuführen, das mit Blei gestreckt war.

Bereits seit Sommer letzten Jahres beobachteten wir eine dramatische Zunahme von Streckmitteln in Cannabisprodukten, insbesondere in Marihuana. Talkum, Zucker, Sand, Glas und Flüssigplastik sind nur einige der Streckstoff. "Nach unseren Erkenntnissen ist mittlerweile ein Großteil des Cannabismarktes in Europa verseucht", so Verbandssprecher des Deutschen Hanf Verbandes (DHV) Georg Wurth.

DHV-Sprecher Wurth macht die Drogenbeauftragte mitverantwortlich für die jetzt in Leipzig aufgetretenen Blutvergiftungen. "Wenn die Drogenbeauftragte schnell und konsequent auf unsere Hinweise reagiert hätte, hätten die Vergiftungen in Leipzig vermutlich verhindert werden können. Eine massive öffentliche Warnung vor Streckmitteln wäre notwendig gewesen. Bätzing hat als Drogenbeauftragte versagt. Sie ist in ihrer Position auch für die vier Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland zuständig. Natürlich ist Cannabis nicht harmlos. Die üblichen Risiken der Droge betreffen aber einen relativ kleinen Teil der Konsumenten, die Streckmittel sind eine Gefahr für alle!" Wurth plädiert auch im Hinblick auf skrupellose Dealer, die Cannabis mit gefährlichen Stoffen strecken, für eine Legalisierung:
"Die beste Strategie gegen die Streckmittelseuche wäre eine Regulierung und Überwachung des Cannabismarktes unter legalen Bedingungen. Den Handel einem Schwarzmarkt zu überlassen, bringt mehr Risiken als Nutzen."


mehr Infosunter: www.hanfverband.de/aktuell/

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