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Die grossstadtsurvivor in Bayern
Überleben in der Wildnis
Publiziert am: 01.12.07 - Medienformen: Medienform Text


Bayern - Vor vielen haben wir schon gewarnt, vor vielem haben wir euch schon gerettet ... was heißt euch: die Welt! Doch vor einem noch nicht! Erst jetzt, nach jahrelanger Survivortätigkeit trauten sich eure grossstadtsurvivor an eine Königsdisziplin des survivens:

Bayern!
Technisch gesehen ist dies gar nicht möglich: Eine lebensfeindliche Umgebung – giftige Gase zerstören die Atmosphäre. Ein Gemisch aus Ammoniak und Kuhdung lässt jeden Preußen sofort zur Salzstatue erstarren! (Preuß im bayuwarischem Sinne: Alle Nicht-Bayern - außer Österreicher, Schweizer und Teile Baden-Württembergs – ja Chinesen sind Preußen) Nur dank eines Shuttels haben wir uns überhaupt getraut, dieses Stück Land zu betreten. Außenerkundungen konnten nur mit Atemschutzmasken durchgeführt werden. Kurzes Abnehmen dieser versetzten uns in einen psychoaktiven Zustand, der nur mit dem DopeHead2000 verglichen werden kann. Dank der Außenatmosphäre ist der Bayer dauerhaft so weggeballert, das er von keiner sinnvollen Droge etwas spürt.

Wissenswertes über Bayern -
Dank dieser Luft-Vergiftung sind nur wenige Fakten über Bayernbekannt. Deine grossstadtsurvivor klären deshalb auf: Ein typisches Dorf in Bayern besteht aus 1 Kirche, 2 Friedhöfen, 5Häusern, 7 Kühen, 10 Schweinen, 13 Misthaufen und 25 Wirtshäusern.
Für einen Bayern beginnt Norddeutschland spätestens bei Frankfurt am Main, wenn nicht schon bei Nürnberg (wie? in Deutschland gibt es noch andere Bundesländer?), für ihn ist Alkohol ein Lebensmittel und der Genuss von Drogen führt seiner Ansicht nach unweigerlich zum sofortigem Tode – sollte es in Ausnahmefällen nicht passieren, liegt dies sicherlich daran,dass kein Kreuz im Drogenkonsum-Raum hing und somit Gott es nicht gesehen hat. Zu guter letzt sollte man noch über den Bayern wissen, dass er wirklich glaubt, dass das bayerische Schulsystem das Beste ist! Was nicht stimmen kann – wie sind sonst die CSU Ergebnisse zu erklären!

Damit ihr den Bayern auch verstehen könnt, hier ein paar Hilfen.
Wenn er dich als „Sau Bur, elendiger“ bezeichnet, zollt er dir Respekt!, „Mir ham nix gegen Haiden!“ meint lediglich, dass er gerade keinen Elektroschocker, Baseballschläger oder Weihwasser dabei hat. „I ho hunger“ steht für: Ich trinke heute ein Weizen und „Da kenn I me net aus“ meint, dass er CSU wählt.

Beckstein, Beckstein - alles muss versteckt sein
Ansonsten ist präparieren angesagt, sollte man wirklich nach Bayern einreisen – was vermieden werden sollte! Es gibt sowieso keinen Grund nach Bayern zu fahren. Entweder man muss durch, da man sich nach gutem Schweizer Gras sehnt oder man will nach München! Wer immer noch behauptet, München liegt in Bayern, sollte einmal scharf nachdenken: München hat einen SPD-Oberbürgermeister und eine schwule Wähler-Liste war an der Regierung – das kann nicht Bayern sein. Aber wieso auch immer ihr nach Bayern müsst – ok, es sei denn, ihr wurdet vom Bund nach Bayern versetzt, dann hier bitte mit dem Lesen aufhören–
präpariert euch mit den lebensnotwendigen gss-wir-haben-Bayern-überlebt-Produkten:
• Seriös – nix merk und nix find! Der Kurzhaarschneider,der nur 0,00 Millimeter kann. Zum Abschneiden sämtlicher Dreads/längeren (> 0,05 mm) Haare und anderer verseuchter Haare!
• Heu-Misch – die perfekte Tarnung! Eine zusammenklappbare Mistgabel, damit hält euch jeder für einen echten Bayern
• Nix-Brenn – safty everywhere! Ein umhängbares Kreuz zur Vermeidung eines Verbranntwerdens auf dem Scheiterhaufen.
• Hochdeutsch! Eine Sprache, die ein Bayern niemals versteht und euch daher als Touristen betrachtet

Nicht nur ihr wollt surviven! Auch Bayern haben das Bedürfnis nach Lebensfreude. Doch ist einem Bayern noch zu helfen?
Prinzipiell nein! Doch wir wären nicht eure grossstadtsurvivor, wenn wir nicht dieses Problem lösen könnten. Das neue gss-entbayrischen-boot-camp schafft es, aus einem Bayern einen Menschen zu machen. In Kursen wie: „Christus ist Tod – Schaff den Ausstieg aus der Kirche“, „Hochdeutsch für Anfänger“, „Trachtausziehen leicht gemacht“ oder „Bier ist auch eine Droge“, mit Unterkursen wie „Bier erst ab neun“ oder „Ein Kasten am Tag ist genug“ wird jeder Bayern irgendwann geheilt. Sollte das Boot-Camp nicht reichen, bietet Fixology noch weitere Drogenmessen zur Entwöhnung des bayrischen Lebensstils an.

Unsere Expedition durch Bayern geht gerade zu Ende. Unser Shuttel nimmt Kurs auf Berlin. Ein Scheinwerfer erfasst uns. Wir erstarren. Am Rande des Kegels: eine Figur. Eine Begegnung der dritten Art. Zum ersten Mal in unserem Leben stehen wir einem kleinen grünen Männchen gegenüber. Zweien sogar. Und sie brüllen:
„Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte!“ Wir wurden gewarnt. Bayern ist gefährlich.
Eure
grossstadtsurvivor(.de)
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