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Großbritannien: Royal Army- Mehr Verluste durch Drogen als durch Krieg

Jährlich werden Hunderte von britischen Soldaten suspendiert, weil sie beim Kiffen oder Koksen erwischt wurden.
Publiziert am: 01.01.08 - Medienformen: Medienform Text

Einer Untersuchung der «Medical Research Council Biostatistics Unit» zufolge entspricht die Zahl der aufgrund von Drogenkonsum aus dem Dienst entlassenen Soldaten pro Jahr der eines ganzen Bataillons, berichtet die niederländische Nachrichtenagentur Algemeen Nederlands Persbureau (ANP).
Schlimmer als Irak und Afghanistan zusammen
Die Verluste an „manpower“ sind höher als alle, die in Afghanistan und im Irak durch Todesfälle und schwere Verwundungen anfallen, teilte die «Medical Research Council Biostatistics Unit» mit. Das britische Verteidigungsministerium wies die Untersuchungsergebnisse zurück und liess verlauten, Drogenmissbrauch sei in der Armee nicht weit verbreitet.
Gerne auch Koks
2006 wurden 769 Armeeangehörige wegen Drogenmissbrauchs ausgemustert; 2003 hingegen waren es lediglich 520. Auffallend ist, dass die Zahl der mit Kokain erwischten Soldaten sich im Vergleich zur letzten Erhebung vervierfacht hat. Wir erinnern uns da auch noch an ausgeríssene Hanfpflanzen im Einsatzgebiet der KFOR Truppen in Süd- Afghanistan. Angeblich zur Tarnung der Panzer.
Wer in den britischen Streitkräften illegale Substanzen konsumiert, muss mit der Entlassung rechnen.

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