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Young Ax: Higher Ground (santorin)
Rolys Silberscheiben des Monats Januar
Publiziert am: 08.02.08 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 08februar artikel Young Ax: Higher Ground
Von der „Beat Street“ geflasht, wohnt der gute Mann in einer idyllischen Umgebung, um in aller Ruhe den Drum&Bass von übermorgen zu komponieren. Die Liebe zu Details drückt sich in seinen organischen und energetischen Vibes aus, die vor allem die Junglisten mit jazzigen Roots und Funk im Blut immer wieder erfreuen. Nach Vinyl-Releases auf Santorin, Brand:Nu, Critical, beatalistics, Vibez, Compilation-Beiträgen für Annie Mac, „Ambassadors“ und „Hi-Vitality“ schlägt Young Ax nun auf seiner ersten umfangreichen Werkschau auf der Homebase Santorin wieder genial die Brücke zwischen musikalischem Anspruch für Laid Back Jazz Sessions und kickender Floortauglichkeit im Dschungel. Die richtige Mixtur aus leicht geshuffelten und tighten Beats, warmen Pianoklängen, dezent eingesetzten Vocal-Schnipseln und einer drückenden Bassline bauen sich zu elf lebendigen Soundtüfteleien auf, und mit Sebastian „Mason“ Maassen hat Alex noch einen Pianisten und Komponisten an Bord, der die ein oder andere Rhodes-Improvisation beisteuert. Neben wilden Cuts in „U Got It“ und „Something Wonderful“ (Critical 017) versprüht „Bright Nite“ mit Posaunen und einer Melodie im Bossa-Style leicht südamerikanisches Flair, und nicht nur im Titeltrack schraubt sich der Jungle-Spirit frisch durch die Arrangements. Gerade „Both Sides“ und „Let’s Go“ liefern verspielten Jazz und rollende Breakbeats vom Feinsten, während „Listen Up“ (Critical 017) mit dem Kontrabass und einem meiner Lieblingssamples musikalischen Hochgenuss hervorzaubert. Meine Top-Favoriten sind und bleiben allerdings „January“ (Brand:Nu 005) und „Midnight Sun“ (Santorin 020), da wilde Tiger mit dieser Deepness mindestens so liebevoll gezähmt werden wie mit Fellatio. Hier mutiert Drum&Bass abseits von destruktivem Genredenken fast selbstverständlich zur besten Popmusik.

www.myspace.com/youngax
www.santorin.de

Roland Grieshammer
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