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Die Hanfberatung im HanfJournal Erste Hilfe für Kiffer
Kascha ist ab sofort per e-Mail über kascha@hanfjournal.de zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht, nur blöde Antworten.
Publiziert am: 08.02.08 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 08februar artikel Die Hanfberatung im HanfJournal

Isabell (16) aus Berlin fragt:
,,Hallo Kascha,
ich bin ein großer Tee-Fan und habe auch mal Hanftee probiert. Jetzt wollte ich mal fragen, ob man davon eigentlich high wird? Ich kiffe selbst nicht, ich habe es mal probiert, aber schlechte Erfahrungen gemacht und möchte nicht unbedingt eine Wirkung. Kann ich dafür eigentlich auch Ärger bekommen? Weil wir bald Klassenfahrt haben und ich nicht weiß, ob meine Lehrer mir glauben, dass das wirklich nur Tee ist..“

Kascha antwortet:
,,Hi Isabell,
keine Sorge, Hanftee ist praktisch THC-frei. Er wird aus THC-armen Züchtungen hergestellt, die nur etwa 2% des THC-Gehaltes von Pflanzen mit Rauschwirkung entwickelt. Außerdem werden für den Tee auch wirkstoffarme Pflanzenteile wie zum Beispiel Blätter verarbeitet, und der Wirkstoff löst sich in Fett wesentlich besser als in Wasser. Das heißt, du nimmst zwar THC zu dir, müsstest aber viele Liter schnell hintereinander trinken, um überhaupt etwas zu merken.
Ob du Ärger bekommst, kann ich dir natürlich im Einzelfall nicht beantworten. Weil man den Tee ja legal im Laden kaufen kann, und der ja sicher eine Packung hat, wo drauf steht, was es ist, glaube ich nicht, dass du etwas befürchten musst. Falls ihr ins Ausland fahrt, würde ich vielleicht noch einen Kassenbon mitnehmen, der belegt, wo du es gekauft hast. Dann solltest du aber auch recherchieren, ob Nutzhanfzubereitungen auch im Zielland erlaubt sind. Ich würde den Tee aber auf keinen Fall in kleinen Plastiktüten oder ähnlichen provozierenden Verpackungen aufbewahren, da du bis zu einer Wirkstoffanalyse doch eine Menge Stress haben dürftest, wenn es jemandem verdächtig vorkommt.“

Jonas (21) aus Freiburg fragt:
,,Hi Kascha,
ich hab ein Problem. Ich krieg meine neue Glasbong irgendwie nicht richtig sauber, da bleibt immer ein gelblicher Schmandrand. Ich putze sie immer mit warmem Wasser, in dem ich einen Geschirrspültab auflöse, aber seit ich sie mal eine Weile ungeputzt stehen gelassen habe, krieg‘ ich den Dreck nicht mehr runter. Kannst du mir noch Tipps geben wie ich sie wieder zum Glänzen kriege?“

Kascha antwortet:
,,High Jonas,
da gibt es verschiedene Methoden, die du auch kombinieren kannst. Wichtig ist, dass das Wasser wirklich heiß ist. Du kannst es bei den meisten Bongs eigentlich direkt vom Wasserkocher aus verwenden. Entweder gießt du es direkt mit Reinigungsmittel in die Bong und legst das Chillum und den Kopf in einer separaten Schale in heißes Wasser mit Reiniger ein. Dazu kann es sich anbieten, mit zurecht geschnitzten Korken die Öffnungen der Bong, also das Kickloch und dort, wo das Chillum rein kommt, zu verstopfen. Oder du tust beides in eine Schüssel oder das Waschbecken. Das hängt auch von der Größe der Bong und des Waschbeckens ab. Als Reinigungsmittel empfehle ich Bongreiniger aus dem Headshop, das löst eigentlich die schlimmsten Verkrustungen. Bei hartnäckigem Dreck und auch für das Chillum bietet es sich an, eine Flaschenbürste und einen Pfeifenreiniger zur Hand zu haben. Die Flaschenbürste ist wie ein großer Pfeifenreiniger und damit kannst du die Bong von innen schrubben. Der Pfeifenreiniger ist wie eine kleine Flaschenbürste und eignet sich gut dazu, das Chyllum von innen durch zu bürsten. Dann alles mit lauwarmem klarem Wasser abspülen und sie dürfte wieder aussehen wie neu. Aber sei vorsichtig mit seifigen, nassen Händen und einer seifigen, nassen Bong, so hat sich schon manch einer von seinem gläsernen Fluggerät verabschieden müssen..“

Stefan (19) aus Hamburg fragt:
„Hallo Kascha,
ich habe mir letztens auf der Straße Haschisch gekauft. Als Grasraucher habe ich nicht viel Plan davon, aber es sieht komisch aus und war auch ziemlich billig. Wenn ich mit ‚nem Feuerzeug dran gehe, riecht es nach Gummi und bleibt ziemlich hart und lange heiß, lässt sich aber schlecht bröseln. Ich hab es erst mal nicht geraucht, wollte nur mal fragen, ob du auch meinst, dass das etwas arg gestreckt sein dürfte?“

Kascha antwortet:
,,Hi Stefan,
das hast du gut beobachtet, denke ich. Gerade Haschisch wird ja leider gern gestreckt, was man aber oft an einfachen Zeichen erkennen kann. Wenn Haschisch beim Erwärmen nach etwas deutlich anderem als Haschisch riecht, ist es sehr wahrscheinlich, dass man da noch etwas anderes mit erwärmt. Und gerade wenn es nach Gummi oder ähnlichem riecht, kann man auch davon ausgehen, dass da etwas mit drin ist, das beim Rauchen gesundheitsschädlich sein kann. Übliche Streckmittel sind Henna und Schuhcreme, das sollte man beides nicht unbedingt inhalieren. Wenn sich das Haschisch beim Bröseln seltsam verhält, ist es möglicherweise einfach nur sehr alt. Das mit dem heiß werden deutet möglicherweise auf Henna hin. Aber auch altes Haschisch sollte sich (das gilt für das in Deutschland handelsübliche nordafrikanische Haschisch. Sorten wie Schwarzer Afghane oder Nepalhasch sind schwarz und fühlen sich eher an wie Knete: Weich, wenn sie noch frisch sind, wenn sie älter werden etwas härter, aber immer einigermaßen bröseln lassen, ansonsten ist es vermutlich die Mühe nicht wert. Auch der Rauch, der beim Erhitzen entsteht, kann dir Hinweise geben: wenn es unnormal qualmt, ist das ein Alarmsignal. Also mein Tipp: Rauch es lieber nicht, da setzt du dich unnötigen Risiken aus. Immerhin gibt es ja verschiedene Hinweise darauf, dass da nicht nur Haschisch drin ist. Vernünftig von dir also, dass du da vorsichtig warst. Streckmittel sind ein großes Ärgernis des Schwarzmarktes und leider ist manchen Kiffern wichtiger, was in der Bong zu haben, als sauberes Dope zu kaufen. Ohne Legalisierung wird man das Problem also kaum aus der Welt schaffen, also wird man wohl immer ein bisschen aufpassen müssen, was einem da so angedreht wird.“
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