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Nicht jugendgefährdend - Das Hanf Journal
Indizierungsantrag abgelehnt
Publiziert am: 10.03.08 - Medienformen: Medienform Text

Wir nehmen den Jugendschutz sehr ernst. Genau aus diesem Grunde fordern wir seit Jahren eine am Jugendschutz orientierte Drogenpolitik, die, nicht nur in unseren Augen, nur durch eine Legalisierung von Cannabis erreicht werden kann. Das Jugendamt Hanau vertritt hierzu einen anderen Standpunkt und fand, dass in unserer Januar- Ausgabe 2007 jugendgefährende Inhalte abgedruckt seien. Somit würden wir den Hanfkonsum verherrlichen und geradezu dazu aufrufen.

So kam es, dass das Hanf Journal zusammen mit seinem Anwalt am 4. Februar diesen Jahres nach Bonn eingeladen wurden, wo eine zwölfköpfige Kommission über eine eventuell Indizierung dieser über ein Jahr alten Ausgabe entscheiden sollte. Vorneweg: Die Indizierung wurde ablehnt, alle Ausgaben des Hanf Journals dürfen weiterhin frei vertrieben werden.

Worum aber geht es hier? Meist ist die Kommission mit Gewalt verherrlichenden Medien, Nazizeitungen oder Pornos beschäftigt. Eine Hanfzeitschrift kommt alle paar Jahre mal vorbei, wir waren das dritte Hanfmedium, das in Bonn vorsprechen musste. Auch in unserem Fall wurde der Antrag zurückgewiesen, genau wie bei den beiden Hanf-Magazinen zuvor.
Eine Zeitschrift oder ein Film, die/der indiziert ist, also auf dem Index steht, darf nicht mehr öffentlich beworben oder vertrieben werden. Außerdem hat der Herausgeber oder Produzent dafür zu sorgen, dass das Produkt nicht in die Hände Minderjähriger gerät. Das hieße, Hanfzeitschriften würden wie Pornos am Kiosk unter der Ladentheke vertreiben- legal, aber mit dem Manko des Verruchten. Zudem würde der Vertriebsweg sehr aufwendig und damit das Herausbringen einer Zeitung erheblich schwieriger. Eine Zeitung, bei der innerhalb eines Jahres drei Ausgaben indiziert werden, darf für kommende Ausgaben im Vorhinein indiziert werden, bis die Kommission nach drei Monaten erneut entscheidet.

Das Hanf Journal warnt schon immer vor den Gefahren des übermäßigen Cannabiskonsums, Dauerkifferei oder kiffende Kinder werden auch von uns als Problem angesehen, wir haben sogar monatelang die Aktion „Quit the Shit“ vom Bundesgesundheitsministerium durch den Abdruck einer Anzeige unterstützt. Uns Einseitigkeit vorzuwerfen, ist angesichts unserer vielschichtigen Berichterstattung ein haltloses Anliegen, wir fordern lediglich eine andere Hanfpolitik- keine dauerbekiffte Republik.

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