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REIN MUSS ES ... sein (bei Adolf hätts sowas nicht gegeben)
grossstadtsurvivor
Publiziert am: 06.05.08 - Medienformen: Medienform Text


Flüsse müssen sauber, der Müll getrennt und das Ozonloch nicht grösser werden. Sogar die Luft in Grossstädten soll nun rein sein. „Umweltschutz“ ist hip, steht für das Gute und jeder, der es tut, denkt auch noch, er hätte Recht. Doch eine sehr schützenswerte Rasse wird dadurch an den Rand der Überlebensfähigkeit gebracht: die grossstadtsurvivor. Ein echter Grossstadtmensch benötigt verpestete Luft, er kann sich ja gar nicht so viele Zigaretten leisten, dass er dies wieder ausgleichen kann. Baden in einem sauberen Fluss? Was ätzt dann die Biokulturen auf der Haut weg? Da wird man ein Leben lang mit gespritzem Obst und Gemüse aufgezogen und dann ist auf einmal alles weg ... soviele Drogen kann ein vernünftiger Mensch gar nicht fressen, um das zu kompensieren.
Und der Umweltschutz nimmt allmählich groteske Züge an: Anstatt die Klimaerwärmung dafür zu nutzen, in Deutschland endlich mediterrane Verhältnisse einkehren zu lassen, versuchen alle die Vergrösserung des Ozonloches zu stoppen. Doch selbst dabei stellt sich die Menschheit sagenhaft blöd an ... oder sagen wir es so, es hat einfach einmal wieder keiner die grossstadtsurvivor gefragt. Wir wüssten, wie man Ökologie und Ökonomie sinnvoll miteinander verknüpft: Einfach einen Milliardenauftrag an den neuen Pharmakonzern „Pillensurvivor“ zur Produktion von Unmengen von O3 (das ist Ozon) vergeben, dieses mit einem schicken Flugzeug zum Ozonloch hochfliegen und dort das Loch wieder auffüllen. Somit hätte man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Erstens wär das Ozonloch gestopft und zweitens könnten sich dann eure grossstadtsurvivor genug Drogen leisten, um die ganzen Ökonebenwirkungen zu überleben. Eine win-win Situation ... zumindest wenn ihr bei uns produziert ...
Aber um das hier auch mal in aller Deutlichkeit zu sagen: Wir können uns nicht vorstellen, dass das Gerede vom Umweltschutz wirklich ernst gemeint ist, sonst wären schon längst wirkungsvolle Maßnahmen beschlossen worden. In einem geheimen Strategiepapier der Kanzlerin Merkel, dass den grossstadtsurvivorn über eine noch geheimere Quelle zugeleitet wurde, werden folgende Maßnahmen für einen wirklichen Umweltschutz vorgeschlagen:

- Anstelle von Autos sollen nur noch Bobycars verkauft werden dürfen. Das senkt den CO2 Ausstoß und hilft zusätzlich noch gegen die Verfettung Deutschlands.
- Auch fliegen wird verboten. Jeder sollte doch einfach dort bleiben, wo er ist, schließlich war diese ganze Multikulti-Idee eh nur eine weitere Schnapsidee der Körnerfresser.
- Um Energie zu sparen, ist Kochen nur noch mit Körperwärme erlaubt („Ah, ich komme“ - „Wart mal, Uli, die Suppe ist noch nicht fertig“).
- Einführung von einer bohnenbetriebenen Biogasanlage für den privaten Bereich.
- Anstelle von Geld bekommen Hartz IV-Empfänger nun Müll zum Essen und der Rest sollte einfach auf die Pole geschoben werden (Anm. der gss: Aufgrund von Kaffeeflecken könnte es hier anstelle von „auf die Pole“ auch „nach Polen“ heißen ... hmmm ... nun gut, der Unterschied ist nun auch nicht so groß)


Doch muss das alles wirklich sein? Nein! Dreckige Grossstädte sind toll, warme Winter angenehm und wenn in einem Glas Wasser so viele Mineralien wie in sieben Schnitzeln ist, erspart man sich auch gleich das Kochen - und mehr Zeit ist doch auch mal eine tolle Sache. Prinzipiell muss mit dem ganzen einfach ein bisschen kreativer umgegangen werden. Warum nicht mal eine Imagekampagne für Müll - der Müllberg im Hinterhof als Statussymbol. Müll berühmter Persönlichkeiten als Wanderausstellung. Und um die Jugend ein bisschen finanziell zu unterstützen, werden kritische Chemikalien ab sofort nicht mehr in den Rhein, sondern in die Diskotheken der Republik gepumpt. Kreativität ist alles.

Und für all die unbelehrbaren Ökospießer unter euch, die immer noch unbedingt was tun wollen, hier drei Maßnahmen, die nett gemeint sind und doch nichts bringen:
1. Mehr Kühe essen (sind doch CO2 Hauptproduzenten)
2. Weniger pupsen
3. Kindern das alte Drogenbesteck zum Doktorspielen geben ... wirkt mit echten Spritzen auch gleich viel realistischer


Also: bleibt sauber
eure
grossstadtsurvivor
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