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Die Hanfberatung im HanfJournal Erste Hilfe für Kiffer
Kascha ist ab sofort per e-Mail über kascha@hanfjournal.de zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht, nur blöde Antworten.
Publiziert am: 07.05.08 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 08mai artikel Die Hanfberatung im HanfJournal

Christoph (21) aus Hamburg fragt:
„Hi Kascha,
vor einiger Zeit habe ich mal sehr leckeres Haschisch geraucht, weiß aber nicht mehr wie es heißt. Jetzt will ich bald nach Amsterdam fahren und würde es gern wieder rauchen. Es war mittelbraun und weich, aber nicht wie Afghane sondern eher kristallig und biegsam wie Marzipan. Beim Bröseln wurde es nicht zu Pulver sondern eher zu kleinen Klümpchen, ließ sich aber gut rauchen. Der Geschmack war frisch-würzig aber sanft, ich musste nicht husten. Die Wirkung war ordentlich, aber ich will es vor allem wegen dem Geschmack noch mal irgendwo finden. Hast du eine Idee, was das gewesen sein könnte?“

Kascha antwortet:
„Hi Christoph,
weil man ja nie genau weiß, wo es herkommt, ist jedes Haschisch ein wenig anders. Ich vermute aber, dass es sich in deinem Fall um nordafrikanisches Pollenhaschisch handelt. Die schwarzen, klebrigen Sorten kommen eher aus Afghanistan oder Nepal, auch in der Schweiz und der Karibik wird solches schwarze Haschisch produziert. Aus Nordafrika und dem Nahen Osten kommen eher bräunliche und grünliche oder rötliche Haschischsorten, z.B. Maroc. Pollenhasch wird nicht, wie der Name vermuten lässt, aus Pollen hergestellt, sondern aus gepressten Harzdrüsen. Die Farbe hängt dann vom Anteil des enthaltenen grünen Pflanzenmaterials ab. Dass das Haschisch so biegsam war, liegt wohl daran, dass es noch recht frisch war. Das übliche in Deutschland erhältliche Straßenhaschisch ist manchmal schon Jahre alt und entsprechend trocken. Auch eventuelle Beimischungen wie Henna oder Schuhcreme haben ihre Auswirkungen auf die Konsistenz. Frisches Haschisch enthält solche Beimischungen nicht und ist nicht so trocken, deshalb zerbröselt es nicht so staubig. Frag also im Coffeeshop nach Polm, ZeroZero oder Maroc und lass dir das Haschisch auch zeigen: Auch im Coffeeshop bekommt man manchmal etwas älteres Material angedreht. So frisches Haschisch ist, wenn auch der Preis pro Gramm bei 10-20 Euro liegen kann, auch sehr beliebt zum Backen und Kochen. Auch wenn es sich wegen den etwas größeren Brocken etwas schwerer einrühren lässt, schmeckt es einfach besser.“

Steve (18) aus Berlin fragt:
„Hallo Kascha,
mir ist kürzlich meine Bong kaputt gegangen (Acryl). Dummerweise ist das schon die 3. und ich hab erst mal kein Geld für eine neue. Kann ich mir aus den Resten irgendwie eine neue bauen? Das Chyllum ist ja noch okay, nur das Plastik drumrum ist gerissen und jetzt läuft immer Wasser raus und die Bong zieht Nebenluft.“

Kascha antwortet:
„Hallo Steve,
da frag ich mich natürlich, was du mit deinen Bongs machst. Ich nehme an, du bist damit viel unterwegs? Dafür sind kleine Glasbongs mit Transportköfferchen ganz gut geeignet, es gibt auch Bongs aus Metall, die beinahe unzerstörbar sind aber auch etwas anders schmecken. Das mit den Rissen rund ums Chyllum kann allerdings auch ein Produktionsfehler sein, da musst du beim Bongkauf ganz genau hinsehen.
Wenn dein Chyllum noch intakt ist (und die dazugehörige Gummidichtung auch), kannst du dir ohne weiteres z.B. mit einer 1,5l Colaflasche (oder ein anderes Getränk je nach Geschmack, Milch- und Saftflaschen haben oft angenehm große Öffnungen) eine neue Bong bauen. Dazu bohrst du in die Flasche zwei Löcher: eins für das Chyllum, das vom Durchmesser etwa zwischen dem Außendurchmesser des Chyllums und der Gummidichtung liegen sollte, und etwas darüber und je nach gewünschter Daumenposition eins für den Kicker. Mach den Rand von den Löchern schön glatt, damit alles dicht ist. Dann einfach nur noch das Chyllum rein stecken und fertig. Der Nachteil so einer Bong ist, dass sie sich schlecht putzen lässt. Der Vorteil ist, dass man sie, wenn sie dreckig ist, einfach weg werfen und eine neue basteln kann. Viel Erfolg dabei!“

Juliane (18) aus Emden fragt:
„Hi Kascha,
ich habe vielleicht ein etwas seltsames Problem. Wenn ich am Wochenende mit meinen Leuten weg gehe rauchen wir auch gerne mal einen. Es ist mir aber total unangenehm, immer mit knallroten Augen durch die Gegend zu laufen, ich denke dann immer, dass alle wissen, dass ich so breit bin und schiebe einen merkwürdigen Film. Also ich dachte an sowas wie Augentropfen. Ich weiß aber nicht, ob das auf Dauer gut ist?“

Kascha antwortet:
„Hi Juliane,
In der Tat gibt es Augentropfen, die wie für dein Anliegen geschaffen sind. Diese Tropfen, z.B. Proculin, enthalten synthetisches Adrenalin, was dazu führt, dass sich die Blutgefäße in den Augen zusammen ziehen. Damit wären deine Augen dann fast weißer als wenn du nie gekifft hättest. Bei diesen Augentropfen handelt es sich allerdings um Arzneimittel und es ist sicher nicht gut, sich jeden Tag ohne ein wirkliches medizinisches Problem solche Tropfen in die Augen zu träufeln. Manchmal hilft statt dessen auch einfach ein Blick in den Spiegel, die Augen sind nicht immer so rot wie sie sich anfühlen. Lass dich wegen Nebenwirkungen zur Not auch ruhig in der Apotheke beraten, du musst ja nicht sagen, woher deine roten Augen kommen. Ich denke zwar, dass viele Apotheker bei jungen Menschen, die Proculin kaufen, ohnehin aufhorchen. Wenn du nicht in die gleiche Apotheke gehst wie deine Eltern wird das aber sicher kein Drama sein.
Viele andere Methoden, die sich so unter Kiffern herum gesprochen haben, sind eher von zweifelhafter Wirksamkeit. Von kaltem Wasser würde ich zum Beispiel abraten, damit kann man das ganze auch schlimmer machen. Und weil die roten Augen nicht von einer Allergie kommen, bringen auch Allergietabletten natürlich nichts (im Gegensatz zu roten Augen, die von einer Allergie stammen).

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