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Achtung Lebensgefahr:

Finger weg von GHB
Publiziert am: 30.06.08 - Medienformen: Medienform Text

Autor: Roland Grieshammer
Der Sommer ist da, und eine Veranstaltung jagt die nächste. Falls dir einer GHB anbietet, schenk’ ihm ein Lächeln und geh’ weiter. Im Gegensatz zu Horrormeldungen über manch andere Drogen sollte man die Erfahrungsberichte zu GHB mehr als ernst nehmen, falls einem sein Leben lieb ist!

GHB (Gamma-Hydroxybutyrat) wurde 1961 von Dr. Wermuth und Dr. Laborit in Frankreich entdeckt. Zunächst wurde es als mögliches Antidepressivum untersucht, jedoch wegen unerwünschter Nebenwirkungen als Medikament abgelehnt. Seit dem 01. März 2002 fällt GHB unter die betäubungsmittelrechtlichen Bestimmungen in Deutschland und ist somit illegal. Die Bezeichnungen liquid e, oder liquid XTC sind irreführend und wurden wahrscheinlich benutzt, um die Popularitätswelle von Ecstasy auszunutzen. GHB hat von der Wirkung her jedoch keine Ähnlichkeit mit MDMA sondern eher mit Alkohol und Beruhigungsmitteln. In der Szene wird GHB in kleinen Fläschchen oder Ampullen gehandelt. Es ist geruch- und meistens farblos (kann jedoch eingefärbt sein), es wird oral eingenommen und schmeckt in der Regel salzig. Schlecht hergestelltes GHB schmeckt zudem seifig. In Pulverform kann es auch als Tablette oder Kapsel eingenommen werden. Der intranasale oder intravenöse Gebrauch ist nicht üblich. Wie so oft, entscheidet auch beim GHB-Konsum die eingenommene Dosis über die Dauer und Intensität des Rausches. In geringeren Dosen wirkt es euphorisierend und berauschend, in höheren Dosen narkotisierend. Eine genaue Dosierung für einen bestimmten Effekt oder eine bestimmte Wirkung ist daher schwierig zu bestimmen. Die Wirkung nach oraler Einnahme setzt nach ca. 10-30 Min. ein und dauert etwa 2-4 Stunden, in seltenen Einzelfällen noch länger. Die Auswirkungen auf Körper und Psyche reichen von alkoholähnlichen Symptomen über Entspannung, sexuelle Anregung, Antriebssteigerung bis hin zu komatösen Zuständen verbunden mit Verwirrtheit, Gedächtnisstörungen und Atembeschwerden. Bereits bei leichten Überdosierungen – und diese Gefahr ist bei GHB sehr hoch – kann eine schlagartige Sedierung eintreten, die zu Bewusstlosigkeit führen kann.

Eines der größten Risiken beim GHB-Konsum ist die Wechselwirkung mit anderen legalen und/oder illegalen Drogen. So wird die Wirkung von Alkohol oder Opiaten in Kombination mit GHB so verstärkt, dass unter Umständen eine Atmungsverminderung einsetzt, die zum Erstickungstod führen kann. Also Finger weg – sonst wird das vielleicht dein letzter Sommer!

Einer, der dem Tod schon sehr nahe war, nachdem er versehentlich ein fremdes „Kleiner Feigling“- Fläschchen getrunken hatte, das mit GHB gefüllt war, im Krankenhaus aufwachte und neun Stunden nicht lebensfähig war, macht nun mobil ...
www.myspace.com/againstghb

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