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Cannabiskonsum - Ohne Bezug zur Drogenpolitik

Nach einer Studie, die Daten aus den ersten 17 Ländern, die an der Umfrageinitiative zur Weltgesundheit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt, ist „Drogenkonsum nicht gleichmäßig verteilt und steht nicht in einer einfachen Beziehung zur Drogenpolitik, da Länder mit einer stringenten Politik der Illegalisierung von Drogen auf Konsumentenebene keine niedrigeren Konsumraten aufwiesen als Länder mit einer liberaleren Politik“.


Publiziert am: 04.08.08 - Medienformen: Medienform Text

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Umfragen mit einer gesamten Stichprobengröße von 85.052 wurden in Amerika (Kolumbien, Mexiko, Vereinigte Staaten), EURopa (Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien, Ukraine), dem Nahen Osten und Afrika (Israel, Libanon, Nigeria, Südafrika), Asien (Japan, Volksrepublik China) und Ozeanien (Neuseeland) durchgeführt. Es wurden die Häufigkeit und die Korrelationen einer großen Anzahl von seelischen und Substanzkonsumstörungen erfasst.


Der Cannabiskonsum in den Vereinigten Staaten und Neuseeland (beide 42 Prozent) war bei Weitem höher als in jedem anderen Land und war mehr als doppelt so hoch wie der Cannabiskonsum in den Niederlanden. Der Anteil der Jugendlichen unter 15 Jahren, der schon einmal Cannabis konsumiert hatte, betrug in Italien 3,3 Prozent, in den Niederlanden 7,0 Prozent, in Spanien 8,5 Prozent, in Deutschland 13,0 Prozent, in Frankreich 15,3 Prozent und in den USA 20,2 Prozent.

„Die USA, die einen großen Teil der weltweiten Drogenforschung und der Vorstellungen zur Drogenpolitik vorangetrieben haben, zeichnen sich durch höhere Konsumniveaus für Alkohol, Kokain und Cannabis aus, trotz einer strafenden Politik bei illegalen Drogen“, folgerten die Autoren.

„Die Niederlande mit einem weniger strafenden Ansatz beim Cannabiskonsum als die USA wiesen geringere Konsumniveaus, insbesondere bei jungen Erwachsenen auf. Es ist klar, dass eine strafende Politik hinsichtlich Besitz und Konsum allein für eine begrenzte Variation der Konsumraten illegaler Drogen auf Länderniveau verantwortlich ist.“

Studie zum Download:
Webseite Plosjournals.org
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