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Rettet Eure Growshops - Der Fall Catweazel

Der Deutsche Hanfverband (DHV) sucht Betroffene, die sich wehren

Publiziert am: 07.12.08 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 08dezember artikelv catweazel aachen
Die „Aktion Sativa“ hat Anfang des Jahres bei den Betroffenen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Es wurden fast ausschließlich Selbstversorger gebusted, schlimmer noch: In gut einem Drittel der Fälle fand die Polizei gar keine Cannabispflanzen oder andere illegale Dinge. Gut für die Opfer und schlecht für die Polizei. Sollte man meinen. Leider verkehrt sich das Ganze gerade ins Gegenteil, weil sich bis dato keiner traut, gegen die vermutlich illegalen Hausdurchsuchungen Rechtsmittel einzulegen. Zumindest bei bestimmten Durchsuchungsbeschlüssen und Umständen besteht nach Aussage des DHV eine gute Chance, eine Beschwerde gegen die Hausdurchsuchung durchzubringen und so grundsätzlich gegen die Praxis der Polizei vorzugehen. Unseren Recherchen zu Folge handelt es sich ungefähr um 100-150 Betroffene, die seit Ende Januar Besuch erhielten, ohne dass es dafür ausreichend Gründe gab. Findet sich in naher Zukunft wirklich niemand, der/dem ihre/seine Grundrechte mehr wert sind als „Ruhe zu haben“, könnte der worst case eintreten: Zwar würden die Verfahren gegen die meisten dieser Menschen eingestellt, weil keine Betäubungsmittel gefunden wurden. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass alle Hausdurchsuchungen im Nachhinein akzeptiert werden. Also wäre es ab sofort rechtens, den Einkauf in einem Growshop als Rechtsgrundlage für eine Hausdurchsuchung heranzuziehen. Egal, warum man dort eingekauft hat. Egal wann, was, wie viel und so weiter. Außerdem stünde jeder Betreiber ab sofort, egal wie seriös sie/er auch immer ist, unter dem Generalverdacht der Beihilfe. Das wiederum würde den legalen Status der Shop unisono in Frage stellen. Wir haben in Deutschland vier Hanfzeitungen, den DHV, ein Hanf Museum, die Hanfparade, die Grüne Hilfe und noch eine Menge anderer, die sich für eine Legalisierung stark machen. Letztendlich hängt es aber nach wie vor und in diesem Falle ganz besonders am Mut der weniger Einzelpersonen, inwieweit wir uns in eine liberale Richtung, ähnlich wie Spanien, Österreich, die Niederlande oder die Schweiz bewegen oder ob wir den Hardlinern das Feld überlassen, deren Ziel es ist, Hanfkonsumenten und hier besonders kleine Selbstversorger in ganz Deutschland so wie derzeit in Bayern, zu diskriminieren. Findet sich im “Fall Catweazel“ wirklich kein/e Mutige/r könnte sich unsere Growshoplandschaft schnell ändern. Nicht unbedingt zum Guten. Die Webseite des Deutschen Hanfverbands: hanfverband.de
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