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Route der Hanfparade 2008

Nach dem Start am Berliner Fernsehturm um 13 Uhr zieht die Hanfparade 2008 über die Straße „Unter den Linden“ und die Friedrichstrasse, zum Checkpoint Charlie. Anschliessend geht es an Bundesfinanzministerium und Bundesrat vorbei bis zum Potsdamer Platz.
Mit dieser Demoroute wollen wir möglichst viele Menschen auf die negativen Auswirkungen des Cannabisverbots aufmerksam machen und sie anregen, die Cannabisprohibition kritisch zu hinterfragen.
Publiziert am: 30.06.08 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal Sa 08hanfparade artikel Route der Hanfparade 2008
Auftaktkundgebung!
Endlich ist wieder Hanfparade!


Mitten durch das historische Herz Berlins wird sich am 2. August 2008 die zwölfte Hanfparade schlängeln. Zuvor werden sich um die Mittagszeit die Teilnehmer und die bunt geschmückten Paradewagen mit ihren politischen Botschaften und Forderungen am Fuße des Fernsehturms zwischen der Karl-Liebknecht-Straße und der Rathausstraße an der Südseite des Bahnhofs Alexanderplatz sammeln. Ab 13:00 Uhr wird feierliche Auftaktkundgebung beginnen, Musik wird erklingen - unterbrochen von feurigen Reden zu den Themen Jugendschutz, Verbraucherschutz und Legalisierung.

Die Route

Nach der Auftaktkundgebung am Fernsehturm führt die Route durch die Karl-Liebknecht-Straße (benannt nach Karl Liebknecht einem der Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands) vorbei an der Abbruchruine des Palastes der Republik (dort wurde die Entscheidung für die Einheit Deutschlands getroffen) in die zentrale Prachtstraße Berlins
Unter den Linden. Hier führt die Route vorbei an der Humboldt-Universität, benannt nach dem Sprachwissenschaftler Wilhelm von Humboldt und nicht, wie viele glauben, nach dessen Bruder Alexander von Humboldt, Naturforscher von Weltgeltung und Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft. Von letzterem heißt es, er sei homosexuell gewesen, hätte einen promiskuitiven Lebensstil gepflegt und habe großen Gefallen an psychotrop wirkenden Substanzen gehabt, die er vor allem im Rahmen seiner Reisen in Südamerika genoss.

Von der noblen Meile Unter den Linden wird uns der Weg durch die Friedrichstraße zum Checkpoint Charlie führen. Der Checkpoint Charlie war einer der bekanntesten Berliner Grenzübergänge zwischen 1945 und 1990. Er verband in der Friedrichstraße Ecke Zimmerstraße den sowjetischen mit dem US-amerikanischen Sektor Berlins sowie die Berliner Bezirke Mitte (Ost) und Kreuzberg (West). Als Folge des Versuchs der SED-Führung, alliierte Rechte der Westmächte in Berlin einzuschränken, standen sich am 27. Oktober 1961 sowjetische und amerikanische Panzer am Checkpoint Charlie gefechtsbereit gegenüber. Heute weiß man, dass die Kommandeure beider Seiten den Befehl hatten, ihre Panzer notfalls einzusetzen.

Von der Friedrichstraße wird es dann westwärts in die Kochstraße gehen, jener Teil der Kochstraße, der heute noch so heißt. Der Abschnitt der früheren Kochstraße zwischen Friedrichstraße und Lindenstraße wurde gemäß eines Volksentscheides im Januar 2007 in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt. Diese Umbenennung zeigt, dass die Berliner - zumindest in Kreuzber und Friedrichshain - in der Lage sind, politische Gegebenheiten und Ereignisse zu hinterfragen und zu reflektieren und vor allem die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.

Von der Kochstraße führt die Route dann ein kurzes Stück über die Wilhelmstraße in die Anhalter Straße. Die Wilhelmstraße war der Sitz wichtiger Regierungsbehörden Preußens und des Deutschen Reiches. Bis 1945 stand der Ausdruck „Wilhelmstraße“ auch für die gesamte deutsche Reichsregierung, ähnlich wie „Whitehall“ für die britische Regierung oder der „Quai d‘Orsay“ für das französische Außenministerium stehen. Heute befindet sich dort das Bundesfinanzministerium.

Bevor die Hanfparade 2008 den Leipziger Platz erreicht, führt sie am Bundesrat vorbei.

Abschlusskundgebung

Der Leipziger Platz im Berliner Bezirk Mitte ist ein achteckiger Platz in unmittelbarer (östlicher) Nachbarschaft zum Potsdamer Platz. In der direkten Nachbarschaft zum Platz befindet sich das Gebäude des ehemaligen Preußischen Herrenhauses, in dem heute der Bundesrat tagt. Auf diesem sehr belebten Platz wird die Abschlusskundgebung der Hanfparade 2008 stattfinden. Somit werden wir mit dieser sorgfältig ausgetüftelten Demoroute und dem ausgewählten Platz für die Abschlusskundgebung sehr viele Menschen auf die negativen Auswirkungen des Cannabisverbots aufmerksam machen können - wir tragen mit der Hanfparade dieses Problem in die Öffentlichkeit, sensibilisieren die Menschen und regen sie an, die Cannabisprohibition zu hinterfragen.

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