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4/20 Day - Ein Tag der Freiheit

Publiziert am: 02.05.09 - Medienformen: Medienform Text

Seit den 70er Jahren feiern die Studenten der Universität von Santa Cruz (Kalifornien, USA) eine Art Kiffer-Feiertag – den „National Pot Smoking Day“. Sie versammeln sich am 20. April an der Statue des französischen Mikrobiologen Louis Pasteur, um gemeinschaftlich zu kiffen. Auch die Geschichte ihrer Herkunft ist etwas bewölkt. Eine von vielen Legenden besagt, dass im Jahre 1971 an einer kalifornischen High-School ein paar Kiffer-Kumpels (die „Waldos“) fraternisierten, die „4/20“ als Codewort für ihr Hobby ausgemacht hatten. In anderen Versionen heisst es, dass der polizeiliche Versandcode 420 Gras-Raucher identifiziert oder dass im Gras 420 chemische Verbindungen gefunden wurden. Doch was auch immer die wahre Bedeutung ist, der „4/20 Day“ hat sich fest in der Marihuana-Subkultur etabliert und steht vor allem für die Freiheit bzw. deren Fehlen. Das wohl größte „Pot-Picknick“ der Welt findet am 20.4. statt, die ersten Joints dürfen auch erst um 4:20 Uhr entzündet werden. Dann aber legt sich binnen weniger Minuten ein dichter Nebel süßlichen Geruchs über das in diesem Jahr von mehr als 10.000 Studenten und Hippies bevölkerte Uni-Gelände. Inzwischen hat sich der „4/20 Day“ zu einem weltweiten Phänomen gemausert, wie unzählige Videos und Bilder im Internet beweisen. So hat beispielsweise Warren G. gemeinsam mit dem Schlagzeuger von Blink182, Travis Barker, für diesen Tag eine Hymne namens „Let’s get high“ (420 Anthem) produziert.

Vor kurzem legte San Franciscos Gesetzgeber Tom Ammiano einen Entwurf vor, der Marihuana wie Alkohol besteuert und reguliert. Inmitten einer historischen Wirtschaftskrise sei diese Regulierung und Besteuerung gesunder Menschenverstand, sagte Ammiano den Reportern. Dieses Gesetz würde die dringend benötigten Einnahmen für den Staat erbringen, und Kalifornien hätte die Möglichkeit, der erste Staat der USA zu sein, der eine intelligente öffentliche Ordnung für die Kontrolle und Regulierung von Marihuana erlässt. Die Befürworter weisen darauf hin, dass bereits dreizehn Staaten medizinisches Marihuana verordnen dürfen.
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