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Ein Hanflabyrinth für Berlin
Wer schon immer davon geträumt hat, legalem Hanf beim Wachsen zusehen zu können, kann sich auf diesen Sommer ganz besonders freuen: In Berlin gedeiht gerade auf einem 20.000m² großen Acker Nutzhanf der Sorte „Fedora 17“.
Publiziert am: 02.06.09 - Medienformen: Medienform Text


Ab dem 20.06. wird er öffentlich begehbar sein: Auf verschlungenen Irrpfaden durch Berlins erstes Hanflabyrinth – und als Pro-Hanf-Eventspace!

Infotafeln und wechselnde Ausstellungen verbergen sich in den verzweigten Gängen, an denen ihr euer Wissen über Hanf als Rohstoff, Nutzpflanze und Medizin erweitern könnt. Dazwischen findet ihr kleine Lichtungen zum Picknicken, Sonnen und ausgiebig Entspannen – mitten im Grünen und doch in Sichtweite des Fernsehturmes.
Relaxen kann man auch im gleich angrenzenden Garten: In den mongolischen Jurten, einem Baumhaus und Hängematten oder eurem eigenen Zelt im „Camp in Hemp“, falls Ihr länger bleiben wollt.

Wer noch Informationsbedarf zum Thema Hanf oder allem anderen hat, kann sich einen Platz am Internetpoint schnappen. Im Hanf-Café gibt‘s erfrischenden Hanf-Eistee, Hanf-Bier, Snacks und mehr. Ebenso plant das Team des Hanflabyrinths Berlin einen Bastel-und Spielspace für die Kleinsten.
Im Hanflabyrinth-Berlin herrscht ausreichend Platz und die richtige Atmosphäre für Parties, Konzerte, Workshops, Vorträge, Lesungen, Ausstellungen kurz: für zielgerichtete Veranstaltungen wie zum Beispiel:
Die Wiederbelebung der Diskussion um die Verwendung der Pflanze Hanf als Rohstoff oder als Nutzpflanze und Medizin - kurz vor der Bundestagswahl und inmitten dem Rummel um ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und nachwachsende Rohstoffe. Als kleiner Reminder zum Thema:
„Kein New Green Deal ohne Hanf“

Mit einem für jeder/m offenen Freizeit- und Kulturangebot, das beinahe jedem Geschmack etwas bietet und ganz nebenbei Bildung vermittelt, wollen die Machenden des Hanflabyrinthes auch Menschen erreichen, die dem Hanf und dessen Legalisierung bislang wenig Interesse entgegengebracht haben, um so die durch die Prohibition geschürten Berührungsängste mit einer heimischen und nützlichen Pflanze abzubauen.
Angefangen hat es mit der Suche der traditionsreichen Späth‘schen Baumschule nach der optimalen Möglichkeit, die Kraft zur Selbstheilung der Natur auszunutzen. Nach einigen Jahrhunderten Intensivbewirtschaftung ist die Erde, die zuvor der Aufzucht großer Bäume gedient hatte, vollständig ausgelaugt und steinhart, hinzu kam die hohe Schwermetall- und Schadstoffbelastung durch die nahe gelegene Autobahn.
Nach einigen Überlegungen wurde deutlich, dass sich wohl Hanf am besten dazu eignen würde, mit seinen langen Wurzeln den Boden aufzulockern und ihn zu rekultivieren. Das Feld wird von einem akkreditierten Landwirt in Kooperation mit der Hanffaserfabrik Uckermark bestellt, der es dem Projekt Hanflabyrinth zur Verfügung stellt.
So erlebt man also im Hanflabyrinth den Hanf direkt im Einsatz zur Rekultivierung von landwirtschaftlicher Nutzfläche. Das Hanflabyrinth entsteht mit Unterstützung vieler Personen und des wissenschaftlichen Beirats des Hanf Museum Berlin.

In den kommenden Wochen wird ein Trägerverein für das Projekt gegründet. Es freut sich immer über helfende Hände und kreative Köpfe – meldet euch einfach unter info@hanflabyrinth-berlin.de

Ihr findet das Hanflabyrinth in Berlin-Treptow: Ab dem S-Bahnhof Baumschulenweg steigt ihr in den Bus 170 Richtung Rathaus Steglitz und verlasst ihn bei der Haltestelle Späthstr./Ligusterweg, die sich direkt vor den Toren befindet.

Das Aktuellste aus dem Hanflabyrinth, Infos über die Entwicklung des Projektes, Veranstaltungen, Anfahrt, und alles weitere erfahrt ihr auf der Webseite
www.hanflabyrinth-berlin.de


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